Exzellenz-Fahndung Deutschlandreise zu 27 Kandidaten

Die Unis in München und Karlsruhe sind es bereits, 27 weitere wären es gern: Elite-Unis. Freitagnachmittag fliegen die ersten Kandidaten aus dem Rennen – fast wie bei "Deutschland sucht den Superstar".
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Die 27 Kandidaten für den Exzellenz-Wettbewerb 2007. Eine Rundreise im Uhrzeigersinn, mit Start in der Hauptstadt: Diesmal will die Humboldt-Universität Berlin unbedingt ins Finale. Präsident Christoph Markschies menetekelte, er trete vielleicht von seinem Amt zurück, falls der Antrag erneut scheitert. Markschies sagt indes auch: "Wir sind ärmer als die Münchner Universitäten, aber pfiffiger."

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Technische Universität Berlin (während der Studentenproteste 2003): In der beinah bankrotten Hauptstadt konkurrieren drei Unis um knappe Mittel. Die TU war letztes Jahr vorzeitig aus dem Rennen. Präsident Kurt Kutzler ist argwöhnisch und sagte dem "Tagesspiegel", er erwarte, dass es bei der Exzellenz-Initiative "um die besten Köpfe und Konzepte" geht.

Foto: DDP
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Bibliotheksneubau "The Brain" (von Architekt Norman Foster): Zumindest laut "Times-Ranking 2006" läuft es gut für die Freie Universität Berlin - sie steigerte sich von Platz 172 auf 148. Bei der letzten Eliteuni-Ausschreibung war sie immerhin unter den besten Zehn. Die FU hängte also die Berliner Rivalen ab, schaffte es aber nicht zur Krönungsmesse für die Top 3.

Foto: Philipp von Recklinghausen
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Starke Uni im Osten: Die Technische Universität Dresden bewirbt sich auch als Spitzen-Universität. Seit dem vergangenen Jahr werden ihre Graduiertenschule "Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering" und das Exzellenzcluster "From Cells to Tissues to Therapies" gefördert.

Foto: Christoph Seidler
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Universität Leipzig: Von den wenigen Universitäten der neuen Bundesländer, die bei der Exzellenzinitiative mitmischen, schnitt Leipzig mit einem Platz in der Gruppe 151-200 im Shanghai-Ranking am besten ab.

Foto: Universität Leipzig
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Universität Jena: Scheut als eine von drei Unis aus den neuen Bundesländern den Vergleich nicht, gilt aber eher als Außenseiter im Wettbewerb.

Foto: FSU / Günther
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Universität Erlangen-Nürnberg: Neun Fakultäten befinden sich in Erlangen, zwei in Nürnberg. Die Hochschule will es erneut versuchen, nachdem Bayern im Vorjahr Meriten einheimste.

Foto: M. Erich / Uni Erlangen-Nürnberg
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Universität Würzburg: Die Traditionsuni kam beim Shanghai-Ranking 2006 wie in den Vorjahren unter die besten 150.

Foto: Emmerich / Uni Würzburg
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Ganz früh und sehr selbstbewusst meldete die Universität Heidelberg Ambitionen an. "Heidelbööörg", wo schon manche ihr Herz verloren haben sollen, zählt im Ausland weiterhin zu den bekanntesten deutschen Unis und sank zwar im jüngsten "Times"-Ranking von Platz 45 auf 58, schnitt damit aber immer noch gut ab.

Foto: DDP
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Stuttgarter Uni-Gebäude: Bei der diesjährigen Bewerbung will die Universität Stuttgart mit Flugtechnologien der Zukunft, neuen Materialien und ihren Eigenschaften sowie photonische Technologien punkten.

Foto: Universität Stuttgart
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Universität Konstanz: Erregte im vergangen Jahr Aufsehen mit dem einzigen Exzellenzcluster, das in den Geisteswissenschaften vergeben wurde. Über den jährlichen Geldsegen freut sich nun der Forschungszweig "Cultural Foundations of Social Integration".

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Universität Freiburg: Letztes Jahr hätte es fast zum "Eliteuni"-Titel gereicht, deshalb zählt die Albert-Ludwigs-Universität auch diesmal zu den Favoriten.

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Universität Tübingen: Trotz beständiger Platzierungen in der Top 200 internationaler Rankings reichte es im Vorjahr weder für eine Graduiertenschule noch für ein Exzellenzcluster. Unverdrossen bewirbt sich die Hochschule erneut.

Foto: DPA
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Eine der Technik-Hochschulen mit internationalem Klang ist die Technische Universität Darmstadt. Im Rennen ist sie mit zwei Forschungsprojekten - die Themen sind IT-Sicherheit und funktionale Werkstoffe.

Foto: TU Darmstadt
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Aus Rheinland-Pfalz meldet sich die Landeshaupstadt mit der Universität Mainz. Sie ist mit drei Graduiertenschulen und vier Exzellenzclustern beim "Uni-Casting" dabei.

Foto: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Die Hessen-Fahne hält unter anderem die Universität Frankfurt hoch. Seit dem Vorjahr wird schon ein Exzellenzcluster mit dem Titel "Makromodulare Komplexe" gefördert.

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Universität Gießen: An der zweitgrößten hessischen Hochschule arbeiteten früher Röntgen und Liebig. Mit den Forschungsprojekten der Exzellenzinitiative will die Uni an ruhmreiche Tage anknüpfen.

Foto: Uni Gießen
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Nordrhein-Westfalen verfügt über das dichteste Hochschulnetz Europas, schnitt bei der Exzellenzinitiave aber bisher mau ab. Aufs Finale hofft jetzt die Universität Bonn. Seit dem Wettbewerb des vergangenen Jahres wird hier der bundesweit einzige Exzellenzcluster im Fach Mathematik mit jährlich 6,5 Millionen Euro gefördert.

Foto: DDP
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RWTH Aachen: Letztes Mal unter den letzten Zehn, ist Aachen auch 2007 die große Hoffnung für Nordrhein-Westfalen. Die Uni galt und gilt als einer der Favoriten bei der Jagd auf Elite-Weihen.

Foto: RWTH
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Ein Mammut unter Deutschlands Hochschulen ist die Universität Köln mit 44.000 Studenten. Und will beweisen, dass sie außer Masse auch Klasse hat.

Foto: R. Oranski
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Die Ruhr-Universität Bochum ist der Kandidat aus dem Ruhrgebiet. Die Graduiertenschule "Ruhr University Research School" wird seit dem Vorjahr mit einer Million Euro jährlich gefördert.

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Das schmucke Schloss, zugleich Hörsaalgebäude und Sitz von Rektorat und Verwaltung der Universität Münster: eine klassische Volluniversität, an der fast alle Fächer vertreten sind. Hier sind über 40.000 Studenten eingeschrieben.

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Historische Bibliothek der Universität Göttingen: Hohes internationales Ansehen belegen Platz 85 im Shanghai-Ranking 2006 sowie Platz 156 in der Rangliste der "Times".

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Eines von Niedersachsens Aushängeschildern ist die Universität Hannover, Im Vorjahr wurde der Exzellenzcluster "Rebirth (From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy)" bewilligt - eine Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover.

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Medizinische Hochschule Hannover: Die Uni zählt zu den vier Einrichtungen weltweit, die Patienten das kleinste Kunstherz der Welt einsetzen.

Foto: MHH
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Die Universität Bremen war der Überraschungs-Aufsteiger des letzten Jahres und hat durch ihre Forschungsstärken längst den klebrigen Ruf einer "roten Uni" abgeschüttelt. Diesmal will sie noch weiter kommen als unter die letzten Zehn.

Foto: Uni Bremen
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"Philosophenturm" der Universität Hamburg: Im Shanghai-Ranking 2006 landete die Uni unter den 150 Top-Unis weltweit. Sollte sie am Ende zu den Gewinnern zählen, wäre das allerdings eine dicke Überraschung.

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