Workshop In wenigen Schritten zum eigenen HDR-Bild

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Unterbelichtet: Ein einsames Boot auf einem See irgendwo in Schweden.

Foto: Gerald Sagorski
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Längere Belichtungszeit: Mehr Details im Vordergrund werden erkennbar.

Foto: Gerald Sagorski
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Überbelichtet: Der Himmel ist überstrahlt und hat keine Zeichnung mehr. Dafür treten die Details im eigentlich dunklen Vordergrund umso stärker hervor.

Foto: Gerald Sagorski
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Programmstart: Das Startfenster gibt dem Anwender mehrere Bildbearbeitungsvarianten zur Auswahl. Zum Erstellen einer HDR-Datei ist jedoch der Punkt "HDR" in der Menüleiste aufzurufen, und dann "HDR erstellen" zu wählen.

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Laden der Bilder: Bestimmen Sie nun die Bilder, aus denen Sie die HDR-Datei erzeugen möchten. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollten es mindestens drei sein. Wenn Sie mit der Technik vertraut sind, können später mehr Bilder zum Erstellen benutzt werden.

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Berechnen der HDR-Datei: Automatisch erstellt Photomatix aus den Teilbildern ein Foto mit hohem Kontrastumfang. Dieses Ergebnis enttäuscht jedoch zumeist die Erwartungen. Der Rechner hat für die Ausgabe das Bild in seinen Tonwerten komprimiert, um es mit den begrenzten Darstellungsmöglichkeiten des Monitors überhaupt anzeigen zu können. Für eine korrekte und auch künstlerische interessante Darstellung muss der Anwender nun selbst eingreifen.

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Das Tonemapping: Die meisten Einstellmöglichkeiten bietet der Modus "Details Enhancer" (Pull-Down-Menü über dem Bild). Wie bei einem Filter hat der Anwender in der Hand, wie das Ergebnis wirkt: eindrucksvoll verfremdet oder eher natürlich. Um mit den verschiedenen Varianten spielen zu können, lassen sich Zwischenschritte abspeichern oder frühere Einstellung wieder laden. Hat man das richtige Ergebnis gefunden, schließt der OK-Button die Vorschau und das endgültige Bild wird berechnet.

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HDR-Bild mit Tonemapping : Nach wenigen Sekunden ist der Rechenvorgang beendet. Das Bild lässt sich nun als normales JPEG, TIFF oder als PNG-Format abspeichern und danach zur Diskussion in beliebige Fotoforen hochladen. Abgesehen vom Erstellen des Basismaterials benötigt man für einen Programmdurchlauf kaum mehr als eine Viertelstunde. Dann liegen schon erste vorzeigbare Ergebnisse vor, die durch ihre magische Atmosphäre bestechen.

Foto: Gerald Sagorski
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Künstlerische Freiheit: Der Fotograf des Bootes in Schweden, Gerald Sagorski , hat sein HDR-Werk noch etwas dramatisiert.

Foto: Gerald Sagorski