Foie-Gras-Verbot Kalifornien wird stopfleberfrei

Feinschmecker in Kalifornien haben nur noch wenige Wochen Zeit, um sich Foie gras schmecken zu lassen. Ab Juli ist der Verkauf von Stopfleber dort verboten. Ein jahrelanger Kleinkrieg zwischen Tierschützern und Gourmets geht zu Ende. Entsteht nun ein Schwarzmarkt?
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"Essen Sie bitte nicht hier": Demonstranten vor den Restaurant "Mélisse" in Santa Monica. Am 1. Juli führt Kalifornien als erster US-Staat ein striktes Verbot von Foie gras ein.

Foto: FREDERIC J. BROWN/ AFP
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Fotos von gestopften Gänsen sollen abschrecken: Nicht nur Herstellung und Verkauf der Stopfleber ist ab Juli tabu, auch der Handel mit Federn und anderen Produkten von Gänsen und Enten, die unfreiwillig mit Riesenmahlzeiten gestopft wurden, wird verboten.

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Foie-gras-Gericht im Restaurant "Mélisse" in Santa Monica.

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Ober servieren im "Mélisse" das Foie-gras-Menü.

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Foie gras auf dem Teller: Bei der Zwangsfütterung wird den Tieren mehrere Wochen lang mehrmals täglich mit langen Stäben oder Druckluft Getreide in den Magen gepresst. Ihre Lebern werden dadurch unnatürlich groß - und fein im Geschmack, wie Fans finden.

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Protest vor dem Restaurant "Mélisse" in Santa Monica: In Deutschland ist das Stopfen von Gänsen und Enten - wie in vielen anderen EU-Staaten auch - verboten. Die Überfütterung der Tiere mit Hilfe in den Hals eingeführter Stopftrichter wird als Tierquälerei angesehen.

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