Energie-Potpourri mit Stroh und Co. So will Hamburg seine Wärmeversorgung revolutionieren

Die Kohle soll weg, doch was kommt stattdessen? Hamburg versucht mit einem ambitionierten Konzept, zwei alte Kraftwerke für die Wärmeversorgung zu ersetzen. Diese Alternativen sind geplant.
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Kohle- und Hansestadt Hamburg (im Bild das neue Kraftwerk Moorburg): Die Metropole will zumindest bei der Wärmeversorgung weg vom fossilen Brennstoff und ein bis zwei alte Kraftwerke ersetzen. Dazu...

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...sollen unter anderem Industriebetriebe im Hamburger Hafen angezapft werden. Wie hier bei Trimet (Aluminiumproduktion) könnte Abwärme - beispielsweise von flüssigem Aluminiumoxid (Foto) - ins Fernwärmenetz geleitet werden.

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Auch das Stahlwerk von ArcelorMittal ist als Wärmequelle denkbar. Die Stadt verhandelt derzeit mit mehreren Industriebetrieben über Wärmelieferungen.

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Macht auch Aurubis (Kupfer) mit, stünde knapp ein Viertel (85 Megawatt) der Wärmemenge des Kohlekraftwerks Wedel (390 Megawatt) bereit. Dieses soll geschlossen werden.

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Große Wärmepumpen im Klärwerk am Hamburger Hafen sind ein weiteres Kernelement der Planungen. Die Anlagen könnten 60 Megawatt liefern.

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Müllverbrennung zur Wärmeerzeugung hat den Charme, dass die Stadt für die Annahme des Brennstoffs Geld bekommt, statt zu bezahlen. Neue und aufgerüstete Anlagen könnten zusammen bis zu 141 Megawatt zusätzliche Wärme liefern.

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Ein Strohkraftwerk würde die Spitzenlast mit bis zu 77 Megawatt liefern. Im Bild: Strohverbrennungsanlage in Gråsten, Dänemark.

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Am Vorbild Dänemark orientiert sich Hamburg auch in Sachen Solarthermie. Bis zu 28 Megawatt soll eine Anlage in der Nähe des Containerterminals Altenwerder liefern.

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Überschüssiger Strom aus Windenergie soll mit bis zu 50 Megawatt beitragen. Stürmt es so sehr, dass nicht der gesamte Strom verbraucht wird, wird mit ihm Wasser erhitzt. Dieses fließt in den Fernwärmekreislauf.

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Clou des ambitionierten Energiewende-Projekts ist ein unterirdischer Warmwasser-Speicher. Im Sommer wird aus Industrie-Abwärme erhitztes Wasser eingeleitet, im Winter entnommen. Im Frühjahr 2017 sollen die ersten Probebohrungen starten. Der Speicher soll ein Zehntel der Wärmemenge des alten Kraftwerks in Wedel bei Hamburg bereit stellen.

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