Fahrradtest Möve Franklin Pro Mechanik-Vorteil für E-Bike-Verächter

Ein knappes Drittel mehr Kraft bei jedem Tritt in die Pedale - das verspricht das Start-Up Möve Bikes für seinen rein mechanischen Cyfly-Antrieb. Wir haben getestet, ob sich die längere Kurbel samt kompliziertem Umlenkmechanismus im Alltag bewähren.
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Äußerlich ist es schnörkellos elegant, seine Besonderheit zeigt sich erst auf den zweiten Blick: Das Thüringer Startup Möve Bikes verkauft seit Mitte August die ersten "Möve Franklin"-Räder um knapp unter 4000 Euro. Das technische Gustostück des Rades ...

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... ist sein ungewöhnlich oval geformtes vorderes Kettenblatt in Verbindung mit einem versetzt angebrachten, besonders langen Pedalkurbel samt Umlenk-Gelenk: Cyfly heißt der Antrieb, der aus 100 Einzelteilen besteht und ...

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... beim Antritt in der Waagrechten 30 Prozent mehr Drehmoment bringen soll. Bis Fahrer dieses Kraft-Plus tatsächlich spüren, braucht es allerdings eine Zeit lang, denn mit dem Rad ...

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...muss man etwas anders treten als mit einem herkömmlichen Antrieb. Zudem ist das vordere Kettenblatt deutlich breiter als bei herkömmlichen Rädern. Beim Ampelsprint merkt man den Zusatz-Kick nach drei, vier Metern ...

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... und bei leichten Steigungen macht sich die segensreiche Wirkung der längeren Pedalkurbel am stärksten bemerkbar. Da lässt sich dann auch leicht vergessen, dass der Antrieb um knapp zwei Kilo mehr wiegt als ein herkömmliches Kettenblatt.

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Die Unterstützung hört - anders als bei den meisten E-Bikes - auch bei 25 km/h nicht auf, sondern geht weiter. Ausgeliefert wird das Rad mit einer Shimano XT-Schaltgruppe für das Hinterrad, die Cyfly-Mechanik für die Pedale hat nur ein Kettenblatt.

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Vorläufig sollen pro Jahr nur 1000-2000 Möve Bikes gebaut werden - die mit Schutzblechen und Lampen ausgerüstete "Pro"-Version kostet aktuell 3999 Euro. Das ist nicht gerade wenig. Doch betuchte Technikbegeisterte, die gerne auf höchste deutsche Ingenieurkunst setzen, dürften mit dem Möve Franklin richtig glücklich werden.

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