Mercedes SLS AMG electric drive Unter Vollspannung

Mercedes hat mit dem AMG SLS electric drive das schnellste Elektro-Serienauto gebaut. Der Wagen wird weder das Weltklima retten, noch die Verkaufszahlen von E-Mobilen in die Höhe treiben. Aber immerhin taugt er für einen kräftigen Seitenhieb gegen einen Konkurrenten.
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Foto: Andy Ridder für manager magazin
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Mercedes SLS AMG electric drive: Neongelb lackiert ist dieses Exemplar des Elektro-Supersportwagens von Mercedes

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Beeindruckende Daten: Die vier Elektromotoren, die jeweils in der Nähe der Räder platziert sind, leisten zusammen 751 PS und entwickeln insgesamt ein maximales Drehmoment von 1000 Nm. Binnen 3,9 Sekunden rauscht das Auto aus dem Stand auf Tempo 100.

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Neue Anzeigen: Man muss zweimal hinschauen, ehe man kapiert, was genau die Instrumente im Cockpit des SLS AMG electric drive denn nun anzeigen. Mittig zu sehen ist die Information zur jeweils gewählten Fahrstufe. Möglich sind c (60 Prozent der Leistung), s (80 Prozent der Leistung) und s+ (100 Prozent der Leistung).

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Geflügeltes Elektroauto: Eindrucksvoll sieht der SLS nach wie vor aus. Die Wippen am Lenkrad dienen in diesem Modell übrigens nicht zum Wechseln der Gänge, der Fahrer steuert damit die Stärke der Rekuperation, also der Bremsenergierückgewinnung. Die Höchststufe fühlt sich an, als ob man beim Bergabfahren vom vierten in den zweiten Gang zurückschaltet. Dann wird aber auch am meisten Energie zurückgewonnen.

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Coole Anzeigen: Ein bisschen Spielerei ist natürlich auch dabei, aber wer so ein Auto fährt, möchte natürlich auch, dass die Details etwas Besonderes sind

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Ab geht's: Das Beschleunigungsgefühl im SLS electric drive ist speziell, weil das Auto so spontan und vollkommen ohne jegliches Zucken voran geht. Und natürlich weil dazu nur ein dezenter, synthetischer Sound erklingt.

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Raumausnutzung: Der Elektrosportwagen wiegt mehr als 2,1 Tonnen, was an den schweren Akkus, aber auch an der nötigen Steuerelektronik liegt

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Akku-Paket: Die extrem leistungsfähige Hochvoltbatterie für den SLS AMG electric drive ist das Ergebnis der Kooperation von Mercedes-AMG und Mercedes AMG High Performance Powertrains im englischen Brixworth. Die Formel-1-Experten steuerten ihr Know-how mit dem aus dem Rennsport bekannten Kers-Hybridsystem bei. Das in zwölf Blöcke unterteilte Lithium-Ionen-Akku-Paket wiegt insgesamt 548 Kilogramm.

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Laufleistung: Offiziell reicht eine volle Batterie für etwa 250 Kilometer Reichweite. Doch wenn man den Wagen wirklich sportlich bewegt, schrumpft der Aktionsradius drastisch. Das Aufladen dauert dann 20 Stunden an einer normalen Steckdose und drei Stunden an einer sogenannten Wall-Box mit Starkstrom.

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Check: Gebaut wird der SLS AMG electric drive in Affalterbach. Ein Auto wird jeweils von einem Team komplettiert. Bis Oktober soll die Produktion andauern, danach ist das Projekt zu Ende.

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Hier ist kein Motor: Unter der vorderen Haube ist aber vor allem die Leistungselektronik untergebracht

Foto: Tom Grünweg
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Spott für Audi: Die Ingolstädter Marke hat ebenfalls einen Elektro-Sportwagen entwickelt, doch kurz vor dem angekündigten Verkaufsstart wurde der R8 E-tron zurückgezogen. Nun spottete Mercedes-Entwicklungsvorstand Thomas Weber in Anlehnung an den Audi-Slogan: "Mit dem SLS electric drive zeigen wir, wie für uns 'Vorsprung durch Technik' wirklich aussieht."

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Nicht nur elektrisch: Im Juni wird Mercedes nicht nur den elektrisch angetriebenen SLS AMG auf den Markt bringen, sondern auch das extra sportliche Modell "Black Series". Dieser Flügeltürer fährt mit einem 6,2-Liter-V8-Motor vor, der 631 PS leistet und den Wagen auf bis zu 315 km/h beschleunigt. Preis der geflügelten Rakete auf Rädern - 249.500 Euro.

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