Facebook Vom Studentenwohnheim zum Milliardenkonzern

In gerade mal acht Jahren hat Facebook es von einem Studentenprojekt zum Milliardenunternehmen und künftigen Börsenstar gebracht. Ein Überblick über die Entstehung des weltweit größten sozialen Netzwerks.
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Februar 2004:
Mark Zuckerberg und seine Mitgründer starten Facebook in ihrem Studentenwohnheim an der Elite-Uni Harvard. Es ist eine Art digitales Jahrgangsbuch für Studenten. Zuckerbergs Kommilitonen Tyler und Cameron Winklevoss klagen später mit dem Vorwurf, er habe ihnen die Idee für Facebook gestohlen.

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März 2004:
Der Dienst wird von Harvard auf die Universitäten Stanford, Columbia und Yale ausgeweitet. Kurz danach führt Facebook die Pinnwand ein, die später zum Zentrum der persönlichen Präsentationen wird. Ein Jahr später steckt der Investor Accel Partners 12,7 Millionen Dollar in die Firma. Facebook wird dabei mit 100 Millionen Dollar bewertet.

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September 2006:
Nach dem anfänglichen Fokus auf Unis und Schulen öffnet Facebook die Türen für alle. Fast zwölf Millionen Menschen nutzen das soziale Netzwerk nun.

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Oktober 2007:
Facebook hat mehr als 50 Millionen Nutzer. Microsoft zahlt 240 Millionen Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent - die Bewertung erreicht damit 15 Milliarden Dollar.

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Februar 2008:
Facebook einigt sich mit den Winklevoss-Zwillingen auf einen Vergleich, der inzwischen mehr als 100 Millionen Dollar wert ist. Sie wollen später erfolglos mehr.

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März 2008:
Die deutsche Facebook-Version startet. Ein halbes Jahr später zählt das Netzwerk bereits 100 Millionen Nutzer.

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Februar 2009:
Facebook führt den "Gefällt mir"-Button ein. Inzwischen gibt es jeden Tag 2,7 Milliarden "Likes" und Kommentare. Zwei Monate später nutzen bereits 200 Millionen Menschen das Portal.

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Mai 2009:
Der russische Investor DST steckt 200 Millionen Dollar in Facebook - bei einer Firmenbewertung von zehn Milliarden Dollar. Ein Jahr später knackt Facebook die 500-Millionen-Nutzer-Marke. Im Januar 2011 kauft DST gemeinsam mit Goldman Sachs für 500 Millionen Dollar ein Prozent an Facebook.

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Dezember 2011:
Facebook hat 845 Millionen Nutzer aktive Nutzer. Das Unternehmen veröffentlicht erste Geschäftszahlen: Der Gewinn lag 2011 bei einer Milliarde Dollar, der Umsatz betrug 3,7 Milliarden Dollar. Als neue Art der Darstellung von Nutzerprofilen wird die Chronik (oder Timeline) eingeführt.

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Februar 2012:
Facebook beantragt einen fünf Milliarden Dollar schweren Börsengang.

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März 2012:
Der Internetkonzern Yahoo zieht mit einer Patentklage gegen Facebook vor Gericht. Das Onlinenetzwerk wehrt sich später mit eigenen Vorwürfen und kauft für hunderte Millionen Dollar Patente zu. Die Nutzerzahl steigt im ersten Quartal auf 900 Millionen. Zugleich verlangsamt sich das Umsatzwachstum und der Gewinn geht zurück.

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April 2012:
Faceboook kauft für eine Milliarde Dollar die Fotoplattform Instagram mit 30 Millionen Nutzern. Mark Zuckerberg fädelte den Deal praktisch im Alleingang ein.

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Mai 2012:
Facebook geht an die Börse. Nach dem ersten Handelstag ist das Unternehmen knapp 105 Milliarden Dollar wert.

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