Schockstarre in Brüssel Explosionen am Flughafen und in der U-Bahn

Am Brüsseler Flughafen Zaventem und an der Metro-Station Maelbeek im EU-Viertel haben sich am Dienstag mehrere Explosionen ereignet. Dabei kamen mindestens 34 Menschen ums Leben. Mehr als 180 wurden verletzt.
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Am Nachmittag veröffentlichte die Polizei das Bild dreier Verdächtiger, das am Flughafen von einer Sicherheitskamera aufgenommen wurde. Die Identität der Männer ist noch nicht geklärt.

Foto: AFP / Belgian Federal Police
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Trauer in Brüssel: Menschen bekundeten ihre Solidarität mit den Opfern ...

Foto: AFP
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Bei Bombenanschlägen am Flughafen und in der Metro-Station Maelbeek (im Bild: Evakuierung von Metro-Passagieren aus einer U-Bahn) wurden mehr als 30 Menschen getötet.

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In den frühen Morgenstunden des Dienstag erschütterte die erste Explosion den Flughafen Zaventem vor den Toren der Stadt ...

Foto: Reuters / Peter van Rossum
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... im Gebäude selbst spielten sich dramatische Szenen ab.

Foto: AP/ Ketevan Kardava/ Georgian Public Broadcaster
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Rauch erfüllte die Hallen, Reisende versuchten in Sicherheit zu flüchten ...

Foto: AP/ Ralph Usbeck
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Laut der Nachrichtenagentur AP stürzte eine Decke ein ...

Foto: Twitter/Abraxas Spa
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... und auch Scheiben gingen durch die Druckwelle großflächig zu Bruch.

Foto: FRANCOIS LENOIR/ REUTERS
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Die herbeigerufenen Sicherheitskräfte riefen die Menschen zum Verlassen des Gebäudes auf ...

Foto: FRANCOIS LENOIR/ REUTERS
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... laut jüngsten Zahlen kamen allein am Flughafen 14 Menschen zu Tode.

Foto: REUTERS
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Mehr als 80 wurden am Flughafen zum Teil schwer verletzt .. .

Foto: AP/ Ketevan Kardava/ Georgian Public Broadcaster
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Ordnungskräfte im Flughafen bemühten sich nach dem anfänglichen Chaos die Fluggäste in Sicherheit zu bringen ...

Foto: Katrin Kuntz/ DER SPIEGEL
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... Reisende verließen in Scharen den Ort der Explosion.

Foto: AP
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Viele von ihnen zu Fuß ...

Foto: AFP
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Die Behörden stellten auch Busse zur Evakuierung zur Verfügung.

Foto: Getty Images
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Der Flughafen wurde geschlossen, Flüge nach Brüssel wurden umgeleitet oder, wie hier eine Anzeige am Madrider Flughafen Barrajas zeigt, abgesagt.

Foto: DPA
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Auch der Zugverkehr wurde unterbrochen. Reisende, wie hier am Londoner St.Pancras-Bahnhof, die eigentlich mit dem Eurostar nach Brüssel nehmen wollten, mussten umdisponieren.

Foto: AP
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Der Brüsseler Flughafen wurde nach der Evakuierung großräumig abgeriegelt ...

Foto: Olivier Hoslet/ dpa
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... die Behörden sperrten Zugangswege zum Flughafen und riefen die Bevölkerung auf, vom Flughafen wegzubleiben.

Foto: AFP
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Wenig später wurde dann auch die Metro-Station Maelbeek von einer Explosion erschüttert.

Foto: manager magazin
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Die U-Bahn-Station liegt rund hundert Meter von der EU-Kommission im Brüsseler Europaviertel entfernt. Rauch stieg aus dem U-Bahn-Schacht auf.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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An der Metro-Station sollen nach letzten Angaben weitere 20 Menschen ums Leben gekommen sein. Offenbar wurde eine Bombe in einem U-Bahn-Waggon gezündet, als dieser die Station Maelbeek erreichte.

Foto: AP
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Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Am Dienstag veröffentlichte Bilder zeigen, wie Rauch aus dem Eingangsbereich der U-Bahn aufsteigt. Die Station liegt auf der markanten Brüsseler Achse im Europaviertel ...

Foto: AFP
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Bilder zeigen, wie Rettungskräfte Opfer auf der Straße versorgen ...

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Viele von ihnen hatten offenbar schwere Verbrennungen erlitten ...

Foto: AP
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... und wurden zum Teil in nahe gelegenen Hotel erstversorgt.

Foto: Virginia Mayo/ AP
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Später wurden sie in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.

Foto: AP/ APTN
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Nach dem zweiten Anschlag in der U-Bahn wurden in der Nähe befindliche Züge evakuiert, wie dieses von der dpa verbreitete Twitter-Bild zeigt. Darauf soll die Evakuierung eines U-Bahn-Zuges zwischen den Stationen Arts-Loi und Maelbeek zu sehen sein.

Foto: Evan Lamos/ dpa
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Als Reaktion auf die Anschläge erhöhten die Behörden die Terrorwarnstufe auf die höchste Stufe vier ...

Foto: AFP
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... Sicherheitskräfte patrouillierten in den Straßen, öffentliche Gebäude wurden evakuiert.

Foto: AFP
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In der Nähe der Unglücksorte wurden Straßen auch komplett gesperrt ...

Foto: Martin Meissner/ AP
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U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen stellten den Betrieb ein ...

Foto: AP
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... die EU-Kommission, deren Gebäude in direkter Nähe zur betroffenen U-Bahnstation Maelbeck liegt, rief ihre Mitarbeiter auf, zu Hause zu bleiben.

Foto: AFP
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Schulen und Unis blieben teils geschlossen, teils durften die Kinder das Gebäude nicht mehr verlassen.

Foto: Laurie Dieffembacq/ dpa
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Weil das Telefonnetz vollkommen überlastet war, riefen die Behörden die Bürger auf, nur noch wirklich dringende Anrufe über das Handy zu erledigen und ansonsten über SMS und soziale Medien zu kommunizieren.

Foto: REUTERS
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Als Reaktion auf die Anschläge erhöhten Flughäfen europaweit ihre Sicherheitsvorkehrungen, darunter Frankfurt, Paris, Amsterdam und Budapest. Dort fuhren die Truppen des "Counter-Terrorismus-Center" sogar mit schwerem Gefährt vor ...

Foto: AP
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... weniger martialisch fiel die Reaktion der EU-Kommission auf die Anschläge aus. EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprach auf einer Pressekonferenz im jordanischen Amman sichtlich getroffen von einem "sehr traurigen Tag" für Europa.

Foto: AFP
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Auch in anderen Hauptstädten, wie hier in Madrid, erhöhte die Polizei ihre Präsenz ...

Foto: DPA
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... die belgische Bevölkerung bemühte sich indes um Solidarität. Viele Bürger spendeten Blut, andere (hier im Bild) versorgten Betroffene in den Krisenzentren mit Lebensmitteln ...

Foto: REUTERS
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... und auch europäische Nachbarn zeigten Solidarität: Frankreich bot Belgien beispielsweise mehrere hochausgerüstete Krankenwagen und Rettungshubschrauber an.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Brüssel im Ausnahmezustand: Militär und Polizei patroullieren in den Straßen.

Foto: AFP