Visionen, Ziele, Probleme Deutsche Konzerne von innen

Externe Berater lernen Konzerne von innen kennen, deren Schwachstellen, Stärken und Visionen. Was liegt also näher, als jene Consultants darüber zu befragen. Eine exklusive Umfrage der über 700 Berater, die auf der Plattform Comatch gebündelt sind, liefert erstaunliche Erkenntnisse.
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Nachhaltigkeit? Das Thema wird in der Öffentlichkeit breit diskutiert. In den Unternehmen indes werden entsprechende Beratungen offenbar weniger nachgefragt. Nur 2 Prozent der befragten Unternehmensberater gaben an, 2017 mit entsprechenden Projekten zu rechnen.

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Comatch ist eine Plattform, auf der sich Unternehmensberater nach Prüfung eintragen lassen können - und auf die Unternehmen zugreifen können, um zum Beispiel einen Experten für Mezzanine-Finanzierung zu finden. Diese Berater haben also einen guten Blick auf Deutschlands Unternehmen. Und ihren professionellen Eindruck haben sie in dieser Umfrage skizziert - natürlich nur, solange er nicht mit ihrer professionellen Verschwiegenheitspflicht kollidiert.

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Für immerhin 5 Prozent der Unternehmen ging es um Innovationsthemen. Auch Change Management, also die Fähigkeit, rasch auf Wandel zu reagieren – nur 5 Prozent.

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Kostenmanagement findet da schon eher Freunde in den Etagen der Entscheider. Zumindest gaben 15 Prozent der befragten Consultants an, zu den entsprechenden Themen in den Startlöchern zu stehen.

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Nur etwas mehr, nämlich 16 Prozent, setzen auf die Themen Wachstum und Rendite.

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Das Spitzenreiter-Thema lautet Digitalisierung. Das Thema treibt ein Drittel der Unternehmen um, legt man den Prozentsatz der Comatch-Berater zugrunde, die 2017 mit entsprechenden Aufträgen rechnen. Genauer, 31 Prozent.

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Und wie ist die Stimmung in den Konzernen? Offenbar nicht schlecht. 76,6 Prozent der befragten Consultants nehmen entsprechende Signale wahr, nur 24,4 votieren für „"eher schlecht"“. Dafür sprechen auch die Erwartungen der Berater an die Auftragseingänge in den kommenden 6 Monaten. 48,9 Prozent der Berater rechnen mit einem Plus, 39,1 Prozent mit einer Stagnation der Aufträge und nur 12 Prozent mit sinkenden Zahlen.

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Da passt es ins Bild, dass die Projekte seit 12 Monaten eher Wachstums- denn Konsolidierungscharakter haben (61,8 Prozent gegenüber 38,2 Prozent).

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Die Flüchtlingdebatte spielt für die Unternehmen in der Praxis eine geringere Rolle als es die derzeit laufenden Werbefilme glauben machen. 18,5 Prozent der befragten Berater geben an, es sei derzeit ein Thema für die Unternehmen. Und 81,5 Prozent verneinen das. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass Unternehmen das Thema nicht umtreibt. Doch gegenüber den Consultants zumindest wird das nicht so kommuniziert.

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