Eurobike 2018 Die wichtigsten Neuheiten der Fahrradmesse

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Eurobike Friedrichshafen: Die Leitmesse der Fahrradindustrie findet alljährlich in Friedrichshafen statt. Hier sind die spannendsten Neuheiten.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Kette? Welche Kette? Hersteller Ceramicspeed zeigte auf der Eurobike eine Kardan-Studie mit integrierter Gangschaltung, deren Wirkungsgrad bei erstaunlichen 99 Prozent liegen soll.

Foto: Ceramicspeed
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Der Prototyp Cooper E Disc hat einen Carbon-Riemenantrieb und ist mit einem 250-Watt-Zehus-Nabenmotor ausgestattet.

Foto: DPA
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Das "Airless"-System (84,90 Euro pro Laufrad) von Schwalbe verspricht, sich nie wieder um die Luft im Reifen kümmern zu müssen - und schafft sie kurzerhand ab. Tausende kleine Kügelchen aus expandiertem thermoplastischen Polyurethan (E-TPU) füllen den Mantel. Das Material besitzt hervorragende Dämpfungs- und Rückstellkräfte. Viele tragen es schon an den Füßen: als Zwischensohle in Laufschuhen von Adidas. Im Fahrradreifen entspricht die Dämpfung ungefähr 3,5 Bar Luftdruck, sagt der Hersteller.

Foto: obs
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Kein Fußballspiel ohne Ball. Damit er sicher und mit Luft am Bolzplatz ankommt, hilft der Kicker von Fahrer Berlin (19,50 Euro). Der Fußball lässt sich durch den Halter einfach und schnell mit einem Klettverschluss am Oberrohr oder unter der Sattelstütze befestigen. Der Ballhalter wird aus recycelten Werbebannern oder Lkw-Planen hergestellt und ist in unterschiedlichen Farben je nach Lieblingsverein erhältlich. Auch praktisch: Die automatische M-Wave Akku Minipumpe Elumatik USB .

Foto: www.pd-f.de / Oskar Fehlau
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Allrounder: Das Pace X von Koga eignet sich für Feldwege und Stadtfahrten

Foto: Messe Friedrichshafen
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Maserati? Baut eigentlich teure Sportwagen. Bafang? Die bauen E-Bike-Motoren. Diavelo? Baut außergewöhnliche E-Bikes. Zusammen sind alle drei mit dem Aluminiumrennrad Maserati Trofeo e-road für einen Preis bei der Eurobike nominiert, der Unternehmen für besondere Innovationen oder Qualität auszeichnet. Auch wenn der Mittelmotor bei 25 km/h abschaltet, so schnell ging es selten den Berg hoch.

Foto: Bafang
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E-Bike von Riese und Müller: Das Homage verfügt über ein ABS und eine spezielle Hinterradschwinge

Foto: Oskar Fehlau
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Das schlüssellose Smart-Bügelschloss 770A SmartX von Abus lässt sich über eine App und Bluetooth öffnen. Es soll 2019 herauskommen.

Foto: DPA
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ABS am Fahrrad: Letztes Jahr angekündigt, diesen Sommer im Verkauf. Der Hersteller Riese und Müller stattet schon lange Citybikes mit Vollfederung für Fahrer und Gepäck aus. Das Konzept nennt er Control Technology. Dazu passend hält jetzt eine ABS-Bremse das Vorderrad unter Kontrolle. Die kommt, wie der Motor, von Bosch und verhindert zuverlässig, dass das Vorderrad beim Bremsen ins Rutschen kommt oder das Hinterrad durch zu viel Bremskraft vorne abhebt.

Foto: r-m.de | pd-f
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Ob für den Ausflug oder die Fahrt in die Stadt: Im Dog XL (799 Euro) von Croozer lassen sich die vierbeinigen Begleiter einfach bei der Radtour mitnehmen.

Foto: obs
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Wie ein Fahrradhelm sicher und dabei luftig sein kann, zeigt der Fahrradhelm Altona von Alpina. Statt Kugeln wie im Airless-Reifen von Schwalbe werden hier feine Polymerröhrchen miteinander verschmolzen und bilden eine Wabenstruktur, die Energie aufnimmt und gleichzeitig viel Luft durchlässt. So viel, dass der Hersteller sogar eine Möglichkeit bietet, die Luftzufuhr zu regeln. Cool. Ach ja, eine selbsttönende Windschutzscheibe ist auch noch dran. Supercool.

Foto: Alpina
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Das ist nicht der wackelige Campingwagen des schrulligen Tüftlers von nebenan, sondern der Radanhänger B-Turtle. Dieser bietet neben Platz für großes Reisegepäck ein vollständiges Zelt mit fester Liegefläche und Vorraum mit Stehhöhe.

Foto: Gentletent
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Das Luxuszelt mitsamt stabiler Liegefläche für zwei wird einfach aufgeblasen. Ohne Gepäck wiegt der Microcaravan 30 Kilo. Er kostet 2990 Euro und wird Mitte Juli ausgeliefert.

Foto: Gentletent
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Der Traditionshersteller Sigma war bisher für grundsolide Fahrrad-Messtechnik bekannt. Innovationen gab es woanders. Aber das ist vorbei. Der Rox 12.0 auf Android-Basis ist wasserdicht, zeigt Trainingsdaten und Navigation auf dem großen, hellen Touchscreen an und verbindet sich ab Werk mit den wichtigsten Online-Diensten Strava, GPSies und komoot per WLAN. Zum Preis von 399 EUR spielt er ganz vorne mit in der Welt der Highend-GPS-Bikecomputer.

Foto: Sigma
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Trendsetter ist man 2018 mit einem Cargobike nicht mehr, was aber die Kategorie nicht schlechter macht. Im Gegenteil, die Auswahl wird immer größer und selbst eingeschworene Traditionalisten finden ihr Rad: Das Electric Boda Boda von Yuba sieht aus wie ein Hollandrad - nur mit längerem Gepäckträger. Darauf passen zwei Kinder oder Wocheneinkäufe bis 100 Kilo. Schub am Berg kommt vom Shimano-Steps-Motor.

Foto: Yuba
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Mit großflächigen Formen entfernen sich moderne E-Bikes immer weiter vom klassischen Fahrrad. Obendrauf sitzt leider immer noch ein Lenker, der aussieht, als hätte ein Produktmanager mit Heuschnupfen die Bedienelemente mit Schwung darauf geniest. Das darf nicht sein. Magura packt deshalb Frontlicht, hydraulische Bremsen, Display und alle möglichen Steuereinheiten zusammen in eine elegant gezeichnete Carbonform und macht so aus dem E-Bike ein stimmiges Designobjekt.

Foto: Magura
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Das FR8 (Fracht/Freight) der e-bike Manufaktur ist ein klassischer Long-John: mit Tiefeinstieg und Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad - allerdings von Anfang an als E-Bike konstruiert: Der Continental-Motor mit integrierter Automatikschaltung sitzt tief unter dem Einstieg, bis zu zwei Akkus mit zusammen 1.200 W/h Leistung verstecken sich vorne im Rahmen. Auf Wunsch gibt es das Rad auch mit fest eingebauter Connect-Diebstahlsicherung, ab 5.999,90 Euro.

Foto: E-Bike-Manufaktur
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Trend Fahrradurlaub: Fürs Bikepacking gab es auf der Eurobike viele neue Produkte. Hier Taschen von Ortlieb.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Das Packster 40 von Riese und Müller bietet Platz für Kind, Bär und Bier.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Zwölf Gänge am Hinterrad und nur ein Kettenblatt vorne. Damit forderte Sram vor zwei Jahren den Schaltungs-Marktführer Shimano heraus. Der zieht jetzt nach und legt mit der neuen XTR im Vergleich zur Konkurrenz noch einen Zahn zu. Über 51 Zähne verfügt das größte Ritzel, aber das allein ist bestimmt kein Kaufgrund. Schon eher die neue Scylence-Nabe. Deren Freilauf besitzt schräge Zähne, die, wenn sie nicht belastet werden, von einer Feder auseinandergedrückt werden. Der Effekt: lautloses Gleiten über die Trails.

Foto: Shimano
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20 Bike-Start-ups stellen dieses Jahr auf der Eurobike ihre Innovationen vor. Eine davon ist die Patronace-Jacke aus München. Mit der GRDXKN-Technology werden verstärkende Elemente direkt auf den Stoff gedruckt. Anschließend ist die Jacke reiß- und abriebfest. Genau, was man im urbanen E-Bike-Dschungel braucht. Der Nebeneffekt sind einzigartige dreidimensionale Muster, die jede Steppjacke alt aussehen lassen. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Nostalgieräder sind beliebt, aber dazu braucht man den passenden Helm. Wer mag, trägt also Mützenoptik mit Wollüberzug.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Flacher Lenkerwinkel, kurzer Vorbau, langes Oberrohr. Das sind Merkmale, die moderne, vollgefederte Trail-Mountainbikes ausmachen. Nur die sind für Einsteiger oft zu teuer. Für die und für Leute, die ein Rad für größtmöglichen Spaß bei einfacher Handhabung suchen, hat Marin das Konzept aufs Hardtail übertragen. Das San Quentin rollt auf dicken Reifen (27,5 x 2,60 Zoll) stabil über schnelle Trails und liegt bei Sprüngen gut in der Luft. Bei 849 EUR gehts los. Für 1249 gibt's zwei Gänge mehr und die notwendige verstellbare Sattelstütze.

Foto: Marin Bikes