1300 Aussteller auf der Eurobike 2016 Neuheiten vom Sattel-Fest

Elektroantriebe, High-Tech-Zubehör, Diebstahlschutz und Räder für einen guten Zweck: Auf der Fachmesse Eurobike zeigen mehr 1300 Aussteller Innovationen für Fahrradfahrer. Eine Auswahl.
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Auf der Fahrradmesse Eurobike in Friedrichshafen präsentieren rund 1350 Aussteller vom 31. August bis 4. September ihre Neuheiten. Für Besucher ist die Messe am 3. und 4. September geöffnet.

Foto: Messe Friedrichshafen
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Auf der Eurobike gibt es Fahrräder für jeden Geschmack, etwa das Modell My Afram Speedhub aus Kiel. Der Rahmen des Trekkingrads besteht aus Bambus und wird in Ghana von Hand gefertigt. Mit den Erlösen werden dort soziale Projekte unterstützt. Eine Vollausstattung mit Scheibenbremsen, 14-Gang-Nabenschaltung (Rohloff) sowie auf Wunsch eine LED-Lichtanlage (Busch & Müller) ist dabei. Ab Januar 2017 gibt es die Unikate für 3199 Euro.

Foto: My Boo
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Kettenschaltungen mit nur einem Kettenblatt sind populär, die Firma Sram bietet nun eine Weltneuheit in diesem Bereich an. Anstatt elf, hat die Kassette nun zwölf Ritzel. Das bedeutet einen reduzierten Verschleiß und eine bessere Kettenführung. Ab 1306 Euro.

Foto: SRAM
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Der Hersteller Abus bringt mit der Sicherung Nut-Fix ein neues Produkt gegen den Laufrad- und Sattel-Diebstahl auf den Markt. Es handelt sich um Kappen, die die Muttern an Laufradachsen und Sattelstützbolzen abdecken. Die Abdeckungen können nur dann von der Mutter gezogen werden, wenn das Fahrrad in der Horizontalen liegt. Ist also das Fahrrad abgeschlossen, hilft auch eine Zange nicht. Ab 35,95 gibt es das Set in sechs verschiedenen Farben.

Foto: Abus
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Der australische Hersteller Knog bringt ein Design-Objekt auf den Markt, nämlich die Fahrradklingel Oi. Der lediglich 15 Millimeter breite Klingelring ist in zwei Durchmessern und fünf Farben erhältlich. Ab Oktober soll er im Fachhandel für 19,90 angeboten werden.

Foto: Knog
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Das Elektron der Firma Tern ist ein kompaktes Faltrad mit Bosch-Elektromotor. Das Stadtrad lässt sich zusammenfalten und so in U-Bahn oder Bus mitnehmen. Hydraulische Scheibenbremsen und Valo-2-Scheinwerfer gehören zur Ausstattung. Der Preis: 2999 Euro.

Foto: Tern
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Die Radmanufaktur HP Velotechnik stellt die modernisierte Liege-E-Trike-Modellreihe Scorpion vor. Der neue Shimano Steps-Motor samt 8-Gang-Automatik-Getriebenabe wählt durch Messung von Leistung, Trittfrequenz und Geschwindigkeit automatisch den richtigen Gang. Auf den Markt kommen die neuen Modelle ab November 2016, die Preise liegen zwischen 2990 und 5080 Euro.

Foto: HP Velotechnik
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Neu ist auch das Lasten-E-Bike von Packster namens Long John, das ab sofort in zwei Ausführungen erhältlich ist. Bei beiden lässt sich die Ladeflächen an die Transportgröße anpassen. Verfügbar sind zwei Längen sowie Varianten als 25-km/h- oder 45-km/h-Pedelec. Preis ab 3999 Euro.

Foto: Riese und Müller
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Vom Schweizer Hersteller Flyer kommt das Elektro-Geländerad Uproc 7. Als Antrieb kommt der bisher einzige Motor mit internem Zwei-Gang-Getriebe zum Einsatz. Laut Hersteller schaltet es schneller als alle anderen derzeit verfügbaren elektrischen Gangschaltungen. Die Tretunterstützung funktioniert bis zu 25 km/h. Preis: 4699 Euro.

Foto: Flyer
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Für Radlerinnen hat sich die Firma Vaude einen speziellen Rock ausgedacht. Gleich eingenäht ist eine Sitzpolsterhose. In den Handel kommt das Tremalzo Skirt II ab Februar nächsten Jahres zum Preis von 90 Euro.

Foto: Vaude
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Reifenspezialist Schwalbe stellt einen neuen Pneu vor, den Marathon GT 365. Das Modell ist als Ganzjahresreifen konzipiert, verfügt über ein neuartiges Lamellenprofil und eine neue Gummimischung. Der ebenfalls neue Dual-Guard-Schutzgürtel soll Pannen verhindern. In drei Größen ist der Reifen ab 39,90 zu haben.

Foto: Schwalbe
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Eine Neuheit ist das Solar-Panel fürs Fahrrad der Firma Goal Zero. Dank USB-Anschluss lädt es sämtliche anschlussfähige Geräte auf - vorausgesetzt natürlich, die Sonne spielt mit. Das Panel ist im Fachhandel erhältlich und kostet 89,95.

Foto: Goal Zero
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Vom Zwickauer Star-up Pendix kommt eine neue E-Bike-Nachrüstlösung. Der E-Motor lässt sich an fast jedem konventionellen Fahrrad anbringen und die Tretunterstützung lässt sich in drei Stufen regulieren. Zwei Akku-Varianten sind erhältlich. Der größere (im Foto) bietet mit 504 Wattstunden Energie für etwa 160 Kilometer Tretunterstützung. Die Markteinführung der neuen Nachrüsttechnik ist für Anfang nächsten Jahres geplant.

Foto: Pendix