Erdwärmepumpen Heizkraft aus der Erde

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So funktioniert eine Erdwärmepumpe: Verdichtetes Gas in einer rund 10 Meter in die Tiefe geführten Erdsonde (alternativ gehen auch waagerecht angebrachte Kollektoren) zieht im Winter Wärme aus dem umgebenden Boden an und liefert sie, durch einen Heizkreislauf erhöht, ins Haus. Im Sommer kann die gleiche Quelle zum Kühlen verwendet werden.

Foto: Bundesverband Wärmepumpe (BWP)
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Im Haus ist die alternative Technik kaum auffälliger als ein herkömmlicher Heizkessel. Pumpe und Verdichter sind dafür nötig. Ein Großteil der nötigen Energie kommt erneuerbar aus der Erde, die Pumpe selbst muss allerdings zusätzlich mit Strom betrieben werden.

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Die eigentliche Energiequelle bei der bodennahen Erdwärme sind die Sonnenstrahlen - nicht zu verwechseln mit der Wärme aus dem Erdkern, die erst nach aufwändigen Bohrungen nennenswerte Energie liefert ...

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... aber immerhin auch kleine Kraftwerke in Deutschland beheizt - und im vulkanischen Island Energieträger Nummer eins ist. Dort werden Wohnhäuser im Durchschnitt auf kuschelige 25 Grad geheizt.

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Dass Erdwärmepumpen nicht nur etwas für Einfamilienhäuser sind, zeigt der Wolkenkratzer Lotte Tower im südkoreanischen Seoul, derzeit noch im Bau.

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Für das 555 Meter hohe Gebäude sind allerdings zwölf solcher Großwärmepumpen nötig. Die Erdsonden wurden in 20 Metern Tiefe versenkt.

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