England gegen Italien Mann im Tor, Balotelli im Arm

England gegen Italien, das ist ein Fußballklassiker. Bei dieser WM war es ein vorentscheidendes Duell in Gruppe D. In der Hitze von Manaus teilte sich Italien die Kräfte besser ein.
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Umarmung vor dem WM-Klassiker: Die Trainer Roy Hodgson (England), links, und Cesare Prandelli begrüßen sich herzlich vor dem Anpfiff. Der italienische Coach bekam zuvor die schlechte Nachricht, dass sein Stammtorwart...

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...Gianluigi Buffon nicht spielen konnte. Stattdessen saß der 36-jährige Weltmeister von 2006 mit einer Knöchelverletzung nur auf der Bank.

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Sterlings Start: Auf dem Platz sorgte dann zunächst ein gerade 19-jähriger Engländer für Aufsehen. Der Angreifer vom FC Liverpool zog in der vierten Minute aus mehr als 20 Metern ab - und nicht wenige dachten, dass der Ball...

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...da im Tor von Buffon-Ersatzmann Salvatore Sirigu eingeschlagen hatte. War aber nicht so, er (der Ball) flog knapp vorbei.

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In der Defensive: Italien fand überhaupt nicht ins Spiel, die Azzurri wirkten im Amazonas-Stadion von Manaus langsam und träge, während die englische Mannschaft nach Ballbesitz immer wieder schnell umschaltete. Sowohl Daniel Sturridge (hier gegen Gabriel Paletta) als auch...

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...Danny Welbeck (gegen Giorgio Chiellini) sorgten bis etwa zur 30. Minute ständig für Gefahr.

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Eine Szene wie ein Symbol - englische Überzahl in italienischer Torwartnähe.

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Und noch eine symbolische Szene: Daniel Sturridge fand es zum Haareraufen, dass die Chancen einfach nicht reingehen wollten...

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...wie die, als Barzagli in letzter Minute im eigenen Strafraum den Ball so ablenkte, dass Sturridge ihn verfehlte. Und weil der Gegner Italien hieß, rächte sich der Umgang mit den eigenen Gelegenheiten irgendwann.

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Es bedankte sich Claudio Marchisio, dessen Schuss weder Wayne Rooney noch der englische Torwart Joe Hart erreichten. Marchisio hatte war nach einer genialen Vorlage von Andrea Pirlo an den Ball gekommen...

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...und feierte die Führung in der 35. Minute dann entsprechend ausgelassen. Alles wie immer also bei großen Turnieren, irgendwie. Der Gegner macht die Arbeit, Italien macht die Tore.

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Doch dann passierte etwas Überraschendes - England reagierte, schlug zurück, und es war ausgerechnet Daniel Sturridge, der drei Minuten nach dem Rückstand zum 1:1 traf. Die Vorarbeit hatte Wayne Rooney geleistet, bei dem sich...

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...Sturridge und Kollegen anschließend freundlich bedankten. Mit dem 1:1 gingen die Mannschaften in die Halbzeit, und man wusste nicht, wer damit weniger zufrieden war.

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Und wieder vorn: Als wenn das Spiel nicht schon genug Volten erlebt hätte - schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff fiel das nächste Tor und erneut für die eher abwartenden Italiener. Mario Balotelli setzte sich am langen Pfosten gegen Phil Jagielka durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor. Dort lag...

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...dann auch der bemitleidenswerte England-Keeper Joe Hart, während...

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...sich Balotelli von seinen Kameraden feiern ließ.

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Das letzte Symbol: Englands Kapitän Steven Gerrard schleppte sich die letzten 20 Minuten angeschlagen über das Feld. Auch er hatte alles gegeben - am Ende umsonst.

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Symbolbild, das zweite: Physiotherapeut Gary Lewin verletzte sich beim Torjubel zum 1:1 am Knöchel und musste abtransportiert werden. Für ihn ist die WM gelaufen - England hat noch eine Chance.

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Die Italiener wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten: bei Andrea Pirlo, dem großen Denker und Lenker.

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