Emmanuel Macron Dieser Mann ist Favorit auf Frankreichs Präsidentenamt

Der neue Star in Paris heißt Emmanuel Macron. Der Mann der Mitte soll Marine Le Pen von der rechtspopulistischen Front National besiegen.
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Emmanuel Macron (39) ist Favorit für die französische Präsidentenwahl. Im ersten Wahlgang bekam er 23,7 Prozent der Stimmen - knapp 2 Prozent mehr als die Zweitplatzierte Marine Le Pen, gegen die er in der Stichwahl am Sonntag (7. Mai) antritt.

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Im zweiten Wahlgang ist Macron Favorit - rund 60 Prozent würden ihn einer Umfrage zufolge wählen. In der anschließenden Parlamentswahl im Juni werden wohl wieder die alten Parteien eine Regierungsmehrheit finden ...

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Macrons neu gegründete Bewegung "En Marche" hat nur ein diffuses politisches Profil. Hauptsache, Frankreich in Bewegung bringen. Als einziger ausdrücklich EU-freundlicher Kandidat mit Sympathie für Deutschland durfte Macron im März ins Bundeskanzleramt. Er tritt für eine Wirtschaftsregierung der Euro-Zone mit eigenem Budget und Parlament ein, gerne auch eine Integration der Sozialversicherung.

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Innerhalb Frankreichs will Macron die Arbeitslosenversicherung ausweiten, zugleich aber kräftig liberalisieren: Im öffentlichen Dienst sollen 120.000 Stellen wegfallen. Der Staat soll 60 Milliarden Euro sparen und dennoch 50 Milliarden mehr investieren, während die Lohn- und Unternehmenssteuern kräftig sinken.

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Macron verdrängt die Kandidaten der etablierten Parteien. Der Konservative François Fillon, zu Jahresbeginn noch Favorit, ist im Zuge der Affäre um mögliche Scheingehälter für seine Frau auf knapp 20 Prozent abgesackt - Platz drei. Fillon gestand am Sonntag seine Niederlage ein und rief bei der Stichwahl in zwei Wochen zur Wahl Macrons auf.

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Macron ist ein Senkrechtstarter in der französischen Politik. Unter Noch-Präsident François Hollande amtierte er von 2014 bis 2016 als Wirtschaftsminister.

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In dieser Rolle verkörperte er Hollandes neuen, wirtschaftsfreundlichen Kurs und stieß ein bis zu 40 Milliarden Euro schweres Steuersenkungsprogramm an. Von Deutschland forderte er 50 Milliarden Euro, um die Wirtschaft in der Eurozone zu beleben.

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Doch Macron schied aus der Regierung aus und gründete die eigene politische Bewegung "En Marche". Diese gilt als sozialliberal.

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Vor seiner politischen Karriere hatte Macron Ambitionen im Finanzsektor. Nach einer Ausbildung an Elite-Instituten wie Sciences-Po und ENA arbeitete Macron zunächst als Investmentbanker beim der Pariser Institut Rothschild Cie.

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Für Gesprächsstoff sorgt Macron mitunter, weil er mit der 24 Jahre älteren Brigitte Trogneux verheiratet ist. Der Präsidentschaftskandidat lernte sie im Alter von 17 Jahren kennen, sie war damals seine Französischlehrerin.

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Gelingt Macron der Einzug in den Elysee-Palast, wäre er der jüngste französische Präsident der Geschichte.

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