Elektroauto vs. Verbrenner im Kostenvergleich Welcher Antrieb bei einzelnen Modellen billiger ist

Benzin wird wieder teurer - und damit verbessern Elektroautos ihre (relative) Kostenbilanz. Der ADAC hat errechnet, welche reinen Batterieautos ihre konventionellen Wettbewerber im finanziellen Vergleich schon schlagen.
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VW E-Golf vs. VW Golf

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr (deutscher Durchschnitt):

VW E-Golf (Elektro): 47,0 Cent pro Kilometer

VW Golf 1.5 TSI ACT BMT Comfortline DSG (Benzin): 47,3 Cent pro Kilometer

VW Golf 2.0 TDI BMT Comfortline DSG (Diesel): 50,2 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Elektro. Der E-Golf schneidet wegen gestiegener Spritpreise erstmals über 10.000, 15.000, 20.000 und 30.000 Kilometer jährlicher Fahrleistung besser ab als Benziner und Diesel. Der im Verbrauch sparsame E-Golf ist schon in der Basisversion gut ausgestattet. Vergleichbare konventionelle Modell kosten um die 30.000 Euro und somit kaum weniger. Der ADAC rechnet sämtliche Kosten wie Wertverlust, Treibstoffverbrauch und Reparaturen auf die Fahrleistung um.

Foto: Volkswagen
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VW E-Up vs. VW Up

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

VW E-Up (Elektro): 37,4 Cent pro Kilometer

VW Up 1.0 BMT high Up ASG (Benzin): 30,7 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Benzin. Beim Up zeigt sich: Kleine Elektroautos schneiden im Vergleich mit konventionellen Konkurrenten schlecht ab. Haupursache: Der hohe Kaufpreis-Unterschied. Der E-Up kostet happige 26.900 Euro vor Abzug der Kaufprämie, der Konkurrent nur 14.555 Euro.

Foto: Volkswagen
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Smart fortwo electric drive vs. Smart fortwo

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Smart fortwo electric drive (Elektro): 33,7 Cent pro Kilometer

Smart fortwo Coupé 0.9 Turbo twinamic (Benzin): 30,2 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Benzin. Der Smart, das ideale Elektroauto? Nicht, was die Kosten angeht. Die Batterieversion ist nach Abzug der Kaufprämie noch immer fast 5000 Euro teurer als der Benziner. Über fünf Jahre ist der deshalb deutlich günstiger zu betreiben. Pizza-Lieferdienste werden wohl so schnell nicht umsteigen.

Foto: Daimler
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BMW i3 vs. Mini Cooper

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

BMW i3 (Elektro): 48,6 Cent pro Kilometer

Mini Cooper S Steptronic (Benzin): 45,0 Cent pro Kilometer

Mini Cooper SD Steptronic (Diesel): 44,6 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Diesel. Für den futuristischen Kleinwagen i3 verlangt BMW einen hohen Preis (37.550 Euro vor Abzug der Kaufprämie) - das macht sich beim Kostenvergleich bemerkbar.

Foto: BMW; Mini
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Hyundai Ioniq Elektro Trend vs. Hyundai i30

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Hyundai Ioniq Elektro Trend (Elektro): 41,3 Cent pro Kilometer

Hyundai i30 1.4 T-GDI Trend DCT (Benzin): 47,0 Cent pro Kilometer

Hyundai i30 1.6 CRDi Trend DCT (Diesel): 47,4 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Elektro. Ein für die Kompaktklasse niedriger Preis (33.300 Euro vor Abzug der Kaufprämie) und ein niedriger Stromverbrauch helfen dem Batterieauto aus Korea.

Foto: Hyundai
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Kia Soul EV vs. Kia Soul

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Kia Soul EV Plug (Elektro): 43,3 Cent pro Kilometer

Kia Soul 1.6 GDI Dream-Team Edition (Benzin): 43,5 Cent pro Kilometer

Kia Soul CRDi Deam-Team Edition Automatik (Diesel): 44,9 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Elektro. Der Soul schluckt recht viel Sprit - auch wegen seiner eigenwilligen Form. Der effizientere Elektroantrieb kann seinen Vorteil ausspielen.

Foto: Kia
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Nissan Leaf vs. Nissan Pulsar

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Nissan Leaf 40 kWh (Elektro): 45,3 Cent pro Kilometer

Nissan Pulsar 1.2 DIG-T Acenta Xtronic(Benzin): 47,0 Cent pro Kilometer

Nissan Pulsar 1.5 dCi Acenta (Diesel): 43,3 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Diesel. Der neue Leaf ist für ein Kompaktklasse-Elektroauto zwar günstig. Die gewählten Vergleichsmodelle sind indes ungleich günstiger. Der Acenta Diesel kostet zudem nur 400 Euro mehr als der Benziner und hängt daher bei den Kosten über fünf Jahre auch diesen ab.

Foto: Nissan
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Opel Ampera-E vs. Opel Astra

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Opel Ampera-E (Elektro): 51,3 Cent pro Kilometer

Opel Astra 1.6 DI Turbo Start and Stop Innovation Automatik (Benzin): 54,6 Cent pro Kilometer

Opel Astra 1.6 Diesel Innovation Automatik (Diesel): 50,7 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Diesel. Die große Reichweite des Ampera (offiziell 500 Kilometer) lässt sich der Hersteller üppig entlohnen (Neupreis: 39.930 Euro vor Abzug der Kaufprämie). Niedrige Betriebskosten machen das über fünf Jahre nicht mehr wett.

Foto: Opel
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Renault Zoe vs. Renault Clio

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Renault Zoe Intens inkl. Batterie 41 kWh(Elektro): 46,7 Cent pro Kilometer

Renault Clio Energy TCe 90 Intens (Benzin): 35 Cent pro Kilometer

Renault Clio Energy dCi 90 Intens EDC (Diesel): 37,5 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Benzin. Als Kleinwagen eines Massenherstellers muss sich der Zoe mit besonders günstigen Vergleichsmodellen messen. Daraus resultiert das sehr schwache Abschneiden im Kostenvergleich.

Foto: Renault
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Tesla Model S vs. Mercedes CLS

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Tesla Model S 75D (Elektro): 103,8 Cent pro Kilometer

Mercedes CLS 450 Coupé 4Matic 9G-Tronic (Benzin): 101,0 Cent pro Kilometer

Mercedes CLS 350 d Coupé 4Matic 9G-Tronic (Diesel): 95,5 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Diesel. In dieser Fahrzeugklasse kommt es stark darauf an, mit welchem Wagen der Tesla verglichen wird. Der Mercedes CLS kostet in der Anschaffung etwas weniger als der Tesla und schluckt nicht viel Diesel. Vergleichen mit einem BMW 640d Gran Coupé, wäre der Tesla hingegen sehr klar im Vorteil.

Foto: Tesla; Daimler
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Tesla Model X vs. BMW X6

Kosten über 15.000 Kilometer Laufleistung im Jahr:

Tesla Model X P100D (Elektro): 158,2 Cent pro Kilometer

BMW X6 M Steptronic (Benzin): 171,4 Cent pro Kilometer

Kostensieger im Antriebs-Vergleich: Elektro. Auch beim Vergleich von Luxus-SUVs kommt es stark auf die gewählten Fahrzeuge an. Generell profitiert das Batterieauto gerade in diesem Segment aber von seiner besseren Energie-Effizienz. Während sehr große und leistungsstarke Verbrenner-SUVs oft auch bei normaler Autobahnfahrt sehr viel Sprit schlucken, hält sich der Verbrauch auch beim sportlichsten E-Auto in Grenzen.

Foto: Tesla; BMW
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Verglichen hat der ADAC auch Plugin-Hybride mit ihren konventionellen Alternativen (im Bild: BMW 225 xe). In dieser Gegenüberstellung setzen sich die Plugin-Versionen nahezu immer klar durch, da sie meist kaum mehr kosten als die entsprechenden Verbrenner. Allerdings unterstellt der ADAC gemäß offiziellen Berechnungsmethoden einen sehr hohen Anteil elektrisch gefahrener Kilometer. Alle Daten des ADAC finden Sie hier. 

Foto: BMW
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