E-Auto-Ankündigungen klassischer Autohersteller Diese Elektromodell-Massen sollen Tesla Einhalt gebieten

Zuletzt haben klassische Autohersteller die angekündigten Zahlen der geplanten Plugin- und Batterie-Elektroautomodelle hochgeschraubt. Die Unternehmensberatung AlixPartners hat die Ankündigungen der weltgrößten Autohersteller bis 2022 zusammengerechnet - und zeigt, wer in den kommenden vier Jahren das größte Elektromodell-Feuerwerk zündet.
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Toyota: Für den Zeitraum 2018 bis 2022 hat Toyota den Start von nur 3 neuen Modellen mit Plugin-Hybrid- oder batterieelektrischem Antrieb angekündigt, heißt es im aktuellen Auto Electrification Index von AlixPartners. Zwar verkauft Toyota auch Plugin-Hybridversionen des Prius (im Bild), doch für die kommenden vier Jahre setzt Toyota offenbar auf seine Vormachtstellung bei Vollhybriden. Ab 2023 wollen die Japaner aber eine leistungsstärkere Feststoffbatterie zur Marktreife bringen und dann auch verstärkt reine Batteriemodelle anbieten.

Foto: Toyota
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General Motors: Der Elektro-Kompaktwagen Chevrolet Bolt (im Bild) ist seit 2017 auf dem Markt - für die kommenden Jahre zeigt sich der US-Autoriese nicht wahnsinnig ambitioniert: Ab jetzt bis 2022 sollen weltweit nur 4 neue GM-Modelle mit Plugin- oder batterieelektrischem Antrieb an den Start gehen.

Foto: GM
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Daimler: Die neue Elektroauto-Marke EQ (im Bild das auf der IAA 2017 gezeigte Konzept des EQA) der Stuttgarter wird 2019 starten - und soll einen Gutteil von Daimlers E-Offensive in den kommenden vier Jahren wuppen. Von 2018 bis 2022 hat Daimler laut AlixPartners insgesamt 5 neue Modelle mit Plugin- oder reinem E-Antrieb versprochen.

Foto: Daimler
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Hyundai: Die Koreaner haben vor kurzem eine Elektroversion ihres SUVs Kona vorgestellt. Bis Bis 2022 will Hyundai laut AlixPartners weltweit 5 neue Elektro-Modelle anbieten, die entweder mit als Plugin-Hybrid mit per Stecker aufladbaren Batterie samt ergänzendem Verbrennungsmotor oder rein mit Elektropower aus Lithium-Ionen-Batterien fahren.

Foto: hyundai
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BYD: Der chinesische Autohersteller, der sich seit jeher auf Elektromodelle spezialisiert (im Bild ein BYD e6-Elektrotaxi), will bis 2022 mit 5 neuen New Energy Vehicles punkten. Darunter verstehen die Chinesen sowohl Plugin-Hybridantriebe als auch rein batterieelektrische Fahrzeuge.

Foto: Tyrone Siu/ REUTERS
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Ford: Der US-Autoriese war bislang bei Elektromodellen ziemlich zurückhaltend, Aushängeschild war der batterieelektrische Focus mit eher bescheidenen Reichweiten von 200 Kilometern je Akkuladung. Bis 2022 will Ford aber mit 7 neuen Plugin- oder reinen Elektromodellen vorfahren, heißt es in der AlixPartners-Studie.

Foto: Ford
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FCA: Fiat Chrysler-Chef Sergio Marchionne war bislang ein Gegner von Elektroautos - weil sie ihm etwa die E-Version des Fiat 500 (im Bild) hohe Verluste je verkauftem Auto bescherten. Nun schwenkt auch FCA Fiat Chrysler Automobiles notgedrungen um - und will bis 2022 gleich 8 Modelle mit Plugin- oder reinem Batterieantrieb auf den Markt bringen.

Foto: Fiat
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PSA: Dem französische Opel-Eigner scheute lange Zeit die hohen Investitionen für eine große E-Auto-Offensive. Seit einiger Zeit erwirtschaftet PSA wieder deutlich schwarze Zahlen - und will nun auch den Rückstand bei E-Autos aufholen. Bis 2022 plant PSA laut AlixPartners 10 Modelle mit Plugin-Hybrid oder reinem E-Antrieb - als erstes E-Modell bringt PSA eine Plugin-Hybridvariante des Citroen DS7 (im Bild).

Foto: DS
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BMW: Die Münchener waren mit dem E-Auto i3 (im Bild) früh auf dem Markt - danach versandete die Begeisterung für den E-Antrieb im Konzern etwas. Von 2018 bis 2022 will BMW aber weltweit 11 neue Modelle mit Plugin-Hybrid oder reinem Elektroantrieb anbieten.

Foto: BMW
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Renault-Nissan: Die französisch-japanische Autoallianz, zu der nun auch der japanische Autohersteller Mitsubishi gehört, sieht sich schon lange als Vorreiter bei Elektroautos - etwa mit dem Elektro-Kleinwagen Renault Zoe (im Bild). Jetzt gibt der Autohersteller-Verbund nochmals kräftig Stoff: Insgesamt 12 neue E-Modelle mit Batterie- oder Plugin-Hybridantrieb hat Renault-Nissan von 2018 bis 2022 geplant.

Foto: Renault
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Geely: Zu dem chinesischen Autohersteller gehört auch die schwedische Marke Volvo, in China gehörte Geelys Emgrand EV (im Bild) lange zu den bestverkauften E-Modellen. In den kommenden vier Jahren drängen die Chinesen bei E-Autos weit nach vorne. Bis 2022 plant Geely insgesamt 22 Modelle mit Plugin-Hybridantrieb oder reinem Batterieantrieb. Noch deutlich mehr sind es nur bei einem Autokonzern ...

Foto: Geely
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Volkswagen: Der Wolfsburger Autoriese will zum führenden Elektromobilitäts-Anbieter weltweit werden - und investiert viel Geld in ein wahres E-Auto-Feuerwerk. Bis 2022 haben die 12 Marken des Konzerns laut AlixPartners 55 elektrifizierte Modelle angekündigt, die mit Plugin-Hybridantrieb oder rein mit der Kraft der Lithium-Ionen-Batterien fahren. Als erstes fährt Audi mit dem Elektro-SUV E-Tron Quattro los, der Ende 2018 in den Verkauf kommt.

Foto: AUDI
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