Elektro-Van von Canoo in Bildern Dieses Auto soll uns in die "Post-SUV-Ära" bringen

Das Elektroauto-Startup Canoo gibt es erst seit Ende 2017 - bei dem Unternehmen plätschert aber nichts dahin: Nur 21 Monate nach der Gründung hat Canoo bereits einen ersten, ziemlich seriennahen Prototypen präsentiert. Der Minivan ist für den Personentransport im urbanen Raum optimiert - und überrascht auch mit einem ungewöhnlichen Vertriebsmodell.
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Er bietet die höhere Sitzposition eines SUVs - bei den Außenmaßen eines Kompaktklasse-Modells: In Los Angeles hat das Start-Up Canoo nun einen ersten, laut Eigenangaben ziemlich seriennahen Prototypen eines Elektrotransporters präsentiert. 4,40 Meter lang ist der Wagen nur, im Inneren bietet er allerdings bis zu sieben Personen Sitzplätze. Technische Basis ...

Foto: Jack Schroeder/Canoo
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... des Wagens ist eine Bodenplatte, auf der neben den Akkus auch noch die Antriebsmotoren sitzen. Auf diese "Skateboard"-Plattform packt Canoo Batterien mit einer Kapazität bis zu 95 kWh, genug für 400 Kilometer Reichweite. Der Topspeed des Fahrzeugs soll bei 200 km/h liegen, wichtiger ist allerdings ein weiteres technisches Detail: Auf eine mechanische Lenksäule verzichtet Canoo ...

Foto: Canoo
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... zugunsten einer elektronischen "drive by wire"-Lenkung. Das macht die Platzierung des Fahrers flexibler, auf der Bodenplatte lassen sich so neben einem Minivan auch eine Limousinen-Bauweise realisieren - oder auch Pick-up-Autos, Lieferwagen oder sogar etwa Spezialfahrzeuge wie Mülltransporter mit Elektroantrieb. Starten will Canoo 2021 aber erstmal ...

Foto: Canoo
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... mit einer Art Van-Karosserie. Es sei ein Fahrzeug für die "Post-SUV-Ära", warb Canoo-CEO Ulrich Kranz - mit dem Platzangebot eines Großraum-SUVs bei den Abmessungen eines Kompaktklasse-Autos. Hinterbänklern soll der Wagen ein "Lounge-Erlebnis" bieten - Canoo setzt also auf eine Art Minivan mit besonders angenehmen und durchdachten Rücksitzen, die richtig viel Fußfreiheit bieten. Der Wagen, so heißt es bei Canoo, sei für den urbanen Raum gedacht ...

Foto: Jack Schroeder/Canoo
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... und wendet sich wohl an jüngere Zielgruppen. Denn Canoo will seine Fahrzeuge nicht klassisch verkaufen, sondern nur zur Miete anbieten - und zwar gegen eine Flatrate, die monatlich kündbar sein soll. Wie hoch der monatliche Preis ausfallen wird, will Canoo allerdings noch nicht verraten - er werde jedoch "durchaus attraktiv" sein, sagt CEO Kranz.

Foto: Jack Schroeder/Canoo
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Innen wird das Fahrzeug, das sich wohl gut für Fahrer von Fahrdienstvermittlern eignet, in Maßen personalisierbar sein. An den Türen finden sich Metallplatten mit Löchern, in die sich etwa klassische Uhren oder eine Blumenvase einhängen lassen.

Foto: Jack Schroeder/Canoo
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Bei stehendem Fahrzeug lässt sich an den Türen ein Hilfssitz herausklappen - einer spontanen Party steht so also nichts mehr im Weg.

Foto: Canoo
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Die nun gezeigten Prototypen sollen bereits zu 90 Prozent der Serienversion entsprechen, hieß es bei Canoo - bequemes Lümmeln während der Fahrt gibt es also wohl serienmäßig. Gebaut werden soll der Wagen von Auftragsfertigern, ab 2021 sollen in den USA die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden.

Foto: Jack Schroeder/Canoo
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Vorgehen will Canoo dabei Stadt für Stadt, nach den USA stehen Chinas Städte auf dem Programm. Um seine Pläne voranzubringen, muss Canoo aber erstmal weiteres Geld beschaffen - das 350 Mitarbeiter starke Start-up sei nun bereit für weitere institutionelle Investoren, hieß es nach der Präsentation der Fahrzeuge. Ob die ehrgeizigen Pläne aufgehen, wird sich also in den kommenden Monaten weisen.

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