Top Ten 2017 Das sind die Lieblings-Elektroautos der Deutschen

Elektroautos sind in Deutschland noch immer ein Nischenprodukt - doch die Nachfrage kommt in Schwung. Um 126 Prozent stieg die Zahl der Zulassungen im vergangenen Jahr. Ein Modell riss dabei eine symbolträchtige Marke. Und ganz vorn liegt ein Überraschungssieger.
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9. Platz (2016: Platz 6): Mitsubishi Outlander (Plugin Hybrid)

Der Klassiker aus Japan hat im Ranking weiter an Boden verloren, nachdem er 2015 auf Platz 3 rangierte. Dies mag damit zu tun haben, dass inzwischen zahlreiche andere Hersteller geräumige Fahrzeuge als Plugin-Hybride anbieten.

Zulassungen 2017: 2234 (+ 56 Prozent)

Quelle: ev-sales.blogspot.de, Kraftfahrt-Bundesamt

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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9. Platz (9.): VW Passat GTE (Plugin Hybrid)

Volkswagens Familienkutsche hat sich in den Top Ten gehalten. Der als Diesel-Dienstwagen sehr beliebte Passat bleibt als Plugin-Hybrid jedoch ein Exot. Viele Firmen tun sich immer noch schwer mit dem Antrieb, obwohl sich durch den Batterieantrieb laut ADAC potenziell Geld sparen lässt.

Zulassungen 2017: 2234 (+ 78 Prozent)

Foto: Volkswagen
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8. Platz (5.): Tesla Model S (rein batterieelektrisch)

Die Limousine behauptet sich in der Oberklasse mit 8 Prozent Marktanteil passabel, sieht aber immer noch die Rücklichter von Mercedes S-Klasse, BMW 7er, Audi A8 und Porsche Panamera.

Zulassungen 2017: 2241 (+ 52 Prozent)

Foto: John G. Mabanglo/ dpa
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7. Platz (7.): Kia Soul EV (rein batterieelektrisch)

Der Wagen ist das Phantom unter den Elektroautos: Er wird recht häufig zugelassen, ist auf den Straßen jedoch kaum zu sehen. In der Vergangenheit hatte Kia viele Elektro-Souls in Deutschland auf sich selbst zugelassen, um die hiesige CO2-Bilanz zu schönen. Dann wurden Hunderte bis Tausende Exemplare aus Deutschland in andere Länder exportiert.

Zulassungen 2017: 2933 (+ 112 Prozent)

Foto: Yonhap/ picture alliance / dpa
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6. Platz (2016 nicht in Top 30): Smart Electric Drive (rein batterieelektrisch)

Dem Smart gelang im Dezember als erstem E-Auto der Sprung über 1000 Zulassungen (1152). Die Daimler-Tochter zeigte sich überrascht von der hohen Nachfrage - nun gibt es erstmal einen Lieferengpass.

Zulassungen 2017: 2987 (+ 3700 Prozent)

Foto: Daimler
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5. Platz (12.): VW-E-Golf (rein batterieelektrisch)

Der Bestseller aus Wolfsburg hat 2017 als Stromer ein Comeback geschafft - dank einer größeren Batterie. Laut ADAC ist der Golf nun sogar billiger mit Strom zu betreiben als mit Diesel oder Benzin.

Zulassungen 2017: 3026 (+ 252 Prozent)

Foto: Volkswagen
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4. Platz (10.): BMW 225xe Active Tour (Plugin-Hybrid)

Den Münchenern gelingt es offenbar, klassische BMW-Kunden zunehmend für Plugin-Hybride zu interessieren. Der Familien-Van ist dafür ein gutes Beispiel - er arbeitet sich kontinuierlich nach vorn.

Zulassungen 2017: 3680 (+ 206 Prozent)

Foto: BMW
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3. Platz (1.): BMW i3 (rein batterieelektrisch, z.T. mit Benzin-Reichweitenverlängerer)

Auch BMWs Vorzeige-Elektromodell wartet inzwischen mit einer größeren Batterie auf, kostet aber kaum mehr. Das Verkaufs-Plus konnte aber nicht verhindern, dass sich zwei Autos an dem in Leipzig gebauten Auto vorbeischoben.

Zulassungen 2017: 4319 (+ 51 Prozent)

Foto: BMW
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2. Platz (6.): Renault Zoe (rein batterieelektrisch)

Der Kleinwagen kommt mit der neuen, größeren neuen Batterie offiziell 400 Kilometer weit, praktisch sind es eher 300. Das hat dem Elektro-Oldtimer einen ordentlichen Schub versetzt.

Zulassungen 2017: 4322 (+ 54 Prozent)

Foto: Yannick Brossard / Renault
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1. Platz (4.): Audi A3 e-Tron (Plugin-Hybrid)

Ein echter Überraschungssieger macht das enge Rennen um Platz eins. Audi hat es offenbar noch besser als BMW verstanden, "normale" Autokäufer für einen Antriebs-Wechsel zu gewinnen. Auch die Kostenrechnung des ADAC spielt dem Plugin-Hybriden in die Hände. Er ist über fünf Jahre billiger zu betreiben als vergleichbare Benzin- und Diesel-A3er. Dazu muss der mit Strom gefahrene Anteil aber sehr hoch sein.

Zulassungen 2017: 4454 (+ 176 Prozent)

Foto: Audi
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