Marco Börries and beyond Die wichtigsten Taktgeber für Deutschland

Marco Börries ist mit seinem Projekt Enfore der neue, alte Hoffnungsträger der deutschen Tech-Szene. manager-magazin.de stellt die wichtigsten Taktgeber für die deutsche Volkswirtschaft vor.
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Marco Börries

ist die neue große Hoffnung der deutschen Digitalszene. Mit seiner Software- und Cloudplattform Enfore will er weltweit 200 Millionen Kleinunternehmen und Mittelständler gewinnen. Sein Produkt soll ihnen ihr Geschäft so organisieren, wie das SAP für die Großkonzerne anbietet: alles aus einer Cloud. Unter seinen Investoren: Andreas von Bechtolsheim (Sun), Lars Hinrichs (Xing) oder Jerry Yang (Yahoo). Den großen mm-Report "Ein deutscher Softwaretraum" lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des manager magazin. Dabei ist Börries eigentlich ein alter Bekannter: 1985 gründete er im Alter von 16 Jahren in Lüneburg seine erste Firma Star Division, deren Softwarepaket Star Office sogar Microsoft in Unruhe versetzte. Der "deutsche Bill Gates" verkaufte seine Schöpfung schließlich für 75 Millionen Dollar an Sun Microsystems, wo er auch kurzzeitig arbeitete.

Foto: Enfore
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Oliver Samwer

Niemand hat Deutschlands Start-up-Szene so geprägt wie Oliver Samwer. Mit seinen beiden Brüdern Marc und Alexander hat er 1999 den Ebay-Klon Alando hochgezogen und nur kurze Zeit später an das Original verkauft.

Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter wurden in der Folge selbst Gründer; für die Samwer-Brüder war es der Grundstein für zahlreiche weitere lukrative Klon-Operationen. Institutionalisiert wurden sie 2007 mit dem inzwischen strauchelnden Start-up-Inkubator Rocket Internet, aus dem auch Zalando hervorging. Zum größten Erfolg von Rocket - inzwischen ist Zalando weit größer als Rocket selbst - hat der 44-jährige Oliver Samwer allerdings kaum beigetragen - bei Rocket war dafür sein Bruder Alexander zuständig.

Foto: Stephanie Pilick/ picture alliance / dpa
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Hans Langer

Hans Langer gründete den weltweit führenden Hersteller von industriellen 3D-Druck-Systemen EOS GmbH 1989. Seinem ehemaligen Arbeitgeber General Scanning war es zu riskant, in die Technologie zu investieren. Daher suchte Langer sich einen Business Angel und machte sich selbstständig.

Die von EOS entwickelte additive Fertigungsmethode im Laser-Sinter-Verfahren ermöglicht es, Bauteile von der Zahnkrone bis zur Flugzeugturbine zu fertigen. Die Drucker des Unternehmens werden von zahlreichen Kunden in den verschiedensten Branchen genutzt. Als CEO kümmert sich der leidenschaftliche Segelflieger Langer inzwischen um die strategische Entwicklung der Familiengruppe.

Foto: EOS
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Niklas Östberg

Niklas Östberg führt mit Delivery Hero mit Marken wie Lieferheld, pizza.de oder Foodora Deutschlands derzeit heißeste Start-up-Wette. Am 30 Juni ging Delivery Hero zum Ausgabepreis von 25,50 Euro an die Börse. Das Unternehmen erlöste damit rund 1 Milliarde Euro und wurde auf Basis des Ausgabepreises mit 4,4 Milliarden Euro bewertet. Es ist der größte Tech-IPO seit Rocket Internet und Zalando im Herbst 2014. Zum Bösendebüt schwankten die Aktien von Delivery Hero jedoch stark und fielen zeitweise unter den Ausgabepreis.

Der charismatische Schwede hat das Lieferdienstkonglomerat vor allem durch Zukäufe groß gemacht und setzt anders als Konkurrenten wie JustEat aus Großbritannien oder Takeaway aus den Niederlanden auf eine internationale Präsenz von der Türkei über Südkorea bis nach Brasilien.

In der Berliner Tech-Szene hat sich Östberg vor allem durch sein smartes Handling von Rocket-Internet-Boss Oliver Samwer, seinem größten Investor, viel Respekt erkämpft. Er wehrte Samwers Versuche, Rockets Einfluss bei Delivery Hero auszubauen, geschickt ab und hielt ihn erfolgreich in Sachen Börsengang hin. Östberg, einst Profi-Skifahrer, pendelt zwischen Zürich und Berlin, wo er Montags bis Donnerstags in wechselnden Hotels wohnt.

Foto: Jussi Ratilainen / Delivery Hero
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Dominik Richter

HelloFresh gilt neben Delivery Hero als einer der wenigen Börsenkandidaten der deutschen Start-up-Szene. Die Investorenbewertung lag zuletzt bei gut 2,1 Milliarden Euro. Dominik Richter, Co-Gründer und CEO, lockte bekannte Investoren wie Rocket Internet und Baillie Gifford mit der Idee, Kochboxen mit portionierten Lebensmitteln an Abonnenten zu verkaufen. Richter ist dabei einen für deutsche Verhältnisse ungewöhnlichen Weg gegangen: Er expandierte zuletzt vor allem in den USA, dem mittlerweile wichtigsten Markt für HelloFresh. Aus drei Logistikcentern in New Jersey, Texas und Kalifornien liefern die Deutschen US-weit eigenen Angaben zufolge innerhalb von 24 Stunden.

Nachdem Rocket-Boss Samwer HelloFresh bereits im Herbst 2015 erfolglos an die Börse drängen wollte, soll sich Richter mittlerweile von "Oli" emanzipiert haben. Spätestens 2018 wird sich zeigen, ob das HelloFresh-Modell auch ohne teures Marketing genügend Kunden bindet.

Foto: Bloomberg via Getty Images
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Rolf Schrömgens

Rolf Schrömgens hat als Mitgründer der Hotelsuchmaschine Trivago eine der leisen deutschen Erfolgsgeschichten im Netz auf den Weg gebracht: Abseits des in Rocket-Berlin üblichen Dramas aus rasantem Aufstieg und Fall haben Schrömgens und seine Partner in Düsseldorf ein Start-up aufgebaut, das nach wenigen Jahren so stark war, dass selbst die US-Konkurrenz staunte.

2012 übernahm die Microsoft-Tochter Expedia einen Mehrheitsanteil von 61,6 Prozent, Ende 2016 folgte der Börsengang in New York. Trivago sammelte bei einer Bewertung von mehr als vier Milliarden US-Dollar gut 212 Millionen Dollar ein - solche Zahlen sind hierzulande selten. Die drei Gründer, die zusammen in Leipzig studiert haben, halten noch immer gut ein Drittel der Anteile.

Foto: Bloomberg via Getty Images
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David Schneider, Robert Gentz und Rubin Ritter

Die Zalando-Co-CEOs Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter haben Deutschlands erfolgreichstes E-Commerce-Unternehmen aufgebaut. Gentz und Schneider gründeten Zalando 2008, rund zwei Jahre später kam ihr früherer WHU-Kommilitone Ritter dazu. Den Umsatz skalierte das Team seitdem auf fast vier Milliarden Euro. An der Börse ist Zalando inzwischen rund zehn Milliarden Euro wert.

Für Deutschlands Digitalszene ist Zalando zu einer der wichtigsten Stützen geworden. Zahlreiche Ex-Mitarbeiter gründeten selbst, beispielsweise Outfittery, und auch bei Exits mischt Zalando immer öfter mit. Zu den übernommenen Unternehmen gehören Tradebyte, nugg.ad und metrigo. Zugleich sind die Zalando-Co-CEOs in zahlreiche Start-ups investiert, darunter etwa das Fintech N26.

Foto: DPA
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Jan Beckers

Der Seriengründer Jan Beckers (u.a. Fyber) hat seit 2011 mit der auf AdTech- und Fintech-fokussierten Hitfox-Gruppe in Berlin einen beachtlichen Company-Builder geschaffen, der inzwischen 21 Unternehmen ausgebrütet hat, in denen 880 Mitarbeiter arbeiten. Die Fintech-Beteiligungen werden von der Hitfox-Einheit FinLeap mit dem Geschäftsführer Ramin Niroumand hochgezogen. An Finleap ist inzwischen auch der Rückversicherer Hannover Rück beteiligt.

Nur zwei Jahre nach Gründung kommt FinLeap auf zwölf verschiedene Ventures, von der digitalen Vermögensverwaltung bis zur Versicherungs-App. Die FinLeap-Ausgründung SolarisBank konnte als erstes deutsches Finleap eine Banklizenz erhalten und will wiederum als eine Plattform für andere Fintechs agieren. So treibt Beckers Truppe die Professionalisierung der Branche voran.

Foto: Hitfox
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Ralph Dommermuth

Die deutsche Internetwirtschaft ist mit kaum einem Namen so eng verbunden wie mit Ralph Dommermuth. Er baute mit 1&1 die erste deutsche Internetfirma auf, die an die Börse ging. Die Firma gründete Dommermuth zunächst als Marketing-Dienstleister. Später wuchs das Unternehmen durch den Verkauf von Internet-Anschlüssen der Telekom.

Durch die Übernahme von Anbietern wie Web.de und GMX entwickelte sich das im Jahr 2000 in United Internet umbenannte Unternehmen zu einem der führenden europäischen Internet-Unternehmen. Der stets bodenständig gebliebene erste deutsche Internetmilliardär ist mit Judith Dommermuth verheiratet, die mit Juvia ein eigenes Modelabel gegründet hat.

Foto: imago/Sascha Ditscher
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Jochen Engert

Jochen Engert hat schon während seiner Schulzeit und seines Studiums Ski-Busreisen organisiert. Gemeinsam mit zwei Bekannten hatte er 2009 die Idee, einen neuen Markt aufzubauen: Sie hatten im Koalitionsvertrag gelesen, dass der Fernlinienverkehr dezentralisiert werden solle und sahen ihre Chance.

Engert und seine Partner André Schwämmlein und Daniel Krauss suchten sich zunächst Investoren. Nach dem Ende des Bahnmonopols 2013 starteten sie das Unternehmen Flixbus mit drei Linien als erster Anbieter. Flixbus betreibt die Busse nicht selbst, sondern arbeitet mit Busunternehmern zusammen. 2015 schloss Flixbus sich mit MeinFernbus zusammen. Im Zuge der Marktkonsolidierung übernahm Flixbus auch noch die Post-Tochtergesellschaft Postbus. Engert ist für das operative Tagesgeschäft zuständig.

Foto: imago/photothek
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Lars Hinrichs

Der 1976 geborene Lars Hinrichs stammt aus einer Hamburger Unternehmerfamilie. Mit der Seite politik-digital.de startete er seine Selbstständigkeit. Eine gemeinsam mit einem Geschäftspartner gegründete PR-Agentur musste 2001 Insolvenz anmelden. 2003 gründete der Unternehmer das Netzwerk Open BC, das er 2006 unter dem Name Xing an die Börse brachte. 2003 legte Hinrichs auch den Grundstein für die Investmentgesellschaft Cinco Capital GmbH, mit der er Gründungen finanzierte. Er gilt als einer der umtriebigsten Business Angels.

2009 stieg Hinrichs komplett bei Xing aus und verkaufte die Mehrheit seiner Beteiligung an die Burda Digital GmbH. 2010 gründete er die Plattform Hack Fwd, die drei Jahre später eingestellt wurde. Eines seiner Projekte ist ein digital vernetztes Haus, das in Hamburg steht.

Foto: DPA
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Christophe Maire

Christophe Maire ist einer der frühen Paten der Start-up-Szene Berlins. Er hat den 1999 gegründeten Kartenspezialisten Gate5 aufgebaut, den er 2006 an Nokia verkaufte. Daraus entstand später die Nokia-Ausgründung Here, die 2015 für 2,8 Milliarden Euro von Audi, BMW und Daimler übernommen wurde. Der Verkauf von Gate5 an Nokia war ein Katalysator für viele Technologie-getriebene Gründungen in Berlin: Maire investierte in Soundcloud, dessen Gründer Eric Wahlforss einst bei Gate5 als Entwickler gearbeitet hatte.

Maire war auch beteiligt an zahlreichen anderen wichtigen Exits, darunter Brands4Friends, das an eBay verkauft wurde, und StudiVZ (Holtzbrinck). Inzwischen führt er mit Atlantic Labs ein Risikokapitalunternehmen, das an zahlreichen Startups vor allem im Mobility- und Health-Bereich beteiligt ist, darunter auch die Foto-App Eyeem. Wenn Maire Geld gibt, gilt das als Gütesiegel erster Wahl.

Foto: Getty Images for TechCrunch
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Florian Heinemann

Florian Heinemann gilt als Deutschlands Online-Marketing-Papst. Er war einst Gründungsgeschäftsführer von Rocket Internet und unter anderem daran beteiligt, das Online-Marketing bei Zalando zu entwickeln. Ab 2012 baute er dann zusammen mit seinen früheren Rocket-Kollegen Christian Weiss, Uwe Horstmann und Thies Sander die Beteiligungsgesellschaft Project A auf. Project A war zunächst als Company-Builder im Stil von Rocket Internet gestartet.

Doch recht schnell hat sich das Projekt dann zu einem Frühphaseninvestor entwickelt, der sich von anderen Risikokapitalunternehmen dadurch abgrenzt, das er über eine große operative Abteilung mit rund 100 Personen verfügt: Sie unterstützen Unternehmen bei Themen wie Online-Marketing. Inzwischen ist daraus ein Branchentrend geworden: Immer mehr Risikokapitalgeber bauen operative Abteilungen auf und werben mit einem Netzwerk von Experten (Atomico, Earlybird) - wenn auch meist in deutlich kleinerem Umfang.

Foto: Project A / Saskia Uppenkamp
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Filip Dames, Christian Meermann und Daniel P. Glasner

Die Ex-Zalando-Manager Christian Meermann und Fiip Dames und der Ex-Groupon-Macher Daniel P. Glasner haben mit Cherry Ventures einen der angesagtesten Risikokapitalgeber in Deutschland aufgebaut mit einer Fondsgröße von 150 Millionen Euro. Sie sind das Aushängeschild für eine ganze Welle von neuen Fonds, die in Berlin in neue Start-ups investieren.

Im Cherry-Portfolio sind unter anderem Auto1 und Flixbus, die beide inzwischen eine Milliardenbewertung innehaben. Die ersten Deals machten Meermann und Dames bereits als sie noch für Zalando arbeiteten – in der Mittagspause oder um 7 Uhr morgens bevor es bei Zalando losging. Daniel P. Glasner baute vor seinem Cherry-Einstieg das Berliner Restaurant-Reservierungsportal Quandoo auf, das 2015 für 200 Millionen Euro an eine japanische Beteiligungsgesellschaft ging.

Foto: Cherry Ventures
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Klaus Hommels

Seinen ersten Investmenterfolg fuhr Klaus Hommels bereits als Jugendlicher ein, als er Geld von seiner Großmutter in Puma-Aktien investierte. Hommels verließ den Medienkonzern Bertelsmann im Jahr 2000, um sich als Investor selbstständig zu machen. Reich geworden ist der 50-jährige Start-up-Investor durch seinen frühen Einstieg bei Unternehmen wie Xing und Skype.

Dank seiner guten Kontakte war es ihm als einer von wenigen europäischen Investoren möglich, sich auch früh an Facebook zu beteiligen. Seine Firma Lakestar mit Sitz in Zürich gründete er 2012. Lakestar finanziert Fintech-Start-ups wie Shape Shift, das eine Tauschplattform für Cryptowährungen anbietet oder die Berliner Argo Trade Solutions, die Kredite an Unternehmen vermitteln will.

Foto: Getty Images for TechCrunch
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Hasso Plattner

SAP-Legende Hasso Plattner reicht es nicht, mit SAP den einzigen deutschen IT-Konzern von Weltrang miterschaffen zu haben. Nein, seit einigen Jahren will er am liebsten auch den Rest der seiner Ansicht nach trägen deutschen Wirtschaft zu digitalen Innovationen animieren.

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa
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Peter Borchers

Peter Borchers hat in Berlin ab 2012 einen der ersten und erfolgreicheren Konzerninkubatoren des Landes aufgebaut: Hubraum der Deutschen Telekom. Schnell kam zusätzlich ein Accelerator dazu, mittlerweile gibt es Filialen in Krakau und Tel Aviv.

Borchers Bilanz glänzte bis nach München, wo er seit Oktober 2016 „Allianz X“ leitet, in das CEO Oliver Bäte seine digitalen Hoffnungen projiziert. Im Januar ging es los, Borchers ist nun Herr über einen 430-Millionen-Euro-Fonds für Insurtech-Investments.

Foto: Allianz
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Christoph Bornschein

Um aus seiner Leidenschaft für das Internet einen Beruf zu machen, brach Bornschein sein Studium der Rechtswissenschaften ab und gründete 2008 gemeinsam mit Fränzi Kühne und Boontham Temaismithi TLGG. Die Berliner Agentur "Torben, Lucie und die gelbe Gefahr" berät Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Die Agentur, bei der Bornschein zunächst als Torben auftrat, begleitet Kunden wie die Lufthansa oder Eon in die Social-Media-Welt. 2015 verkauften die drei TLGG an das Kommunikations-Netzwerk Omnicom, leiten aber weiterhin als Geschäftsführer die Agentur. Der Anschluss an das Netzwerk soll es TLGG erleichtern, die Internationalisierung voranzutreiben. Im vergangenen Jahr eröffnete die Agentur ihr erstes Auslandsbüro in New York.

Foto: DPA
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Michael ten Hompel

Der Professor der TU Dortmund gilt als einer der Väter des "Internet der Dinge". Der kreative Erfinder Michael ten Hompel ist Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen und gleichzeitig geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit war er von 1988 bis 2000 geschäftsführender Gesellschafter der von ihm gegründeten GamBit GmbH, die sich mit Warehouse-Management-Systemen beschäftigt.

Ten Hompel verfügt über ein breites Wissensspektrum. So arbeitete er in der Medizintechnik und entwickelte mehrere Verfahren, auf die Patente angemeldet wurden. Der ehemalige Softwareentwickler sammelte auch Erfahrung im Flugzeugbau. Das Lebensmotto des begeisterten Seglers lautet: "Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es."

Foto: imago/biky
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Steffi Czerny

Stephanie Czerny hat 2005 die DLD miterfunden und leitet die Konferenz als Geschäftsführerin. Der Gipfel Digital Life Design hat sich seitdem zu einem der wichtigsten Treffen der Branche entwickelt. Es folgten zahlreiche Ableger, unter anderem die DLDwomen, die Czerny später wieder aufgab. Die vierfache Mutter ist seit 1995 in diversen Leitungspositionen beim Verlag Hubert Burda tätig, der die DLD ausrichtet.

Czerny ist eine begeisterte Netzwerkerin, die für die DLD bereits eine Menge hochkarätige Speaker gewinnen konnte. Damit gilt sie als eine der wichtigsten Taktgeber der Digitalisierung in Deutschland.

Foto: DPA