Führungskräfte-Exodus bei VW Diese Manager hat der Diesel-Skandal weggefegt

Karriereknick durch Diesel-Skandal: Die Abgasaffäre hat bereits zahlreiche Manager den Job gekostet. Angesichts laufender Ermittlungen müssen weitere Führungskräfte zittern.
1 / 6

Stefan Knirsch: Aufräumen sollte Audis Cheftechniker, nun wurde er selbst abgeräumt. Ein interner Ermittlungsbericht zur Abgasaffäre hat den 50-jährigen Manager schwer belastet. Der promovierte Maschinenbauer und Motoren-Experte war erst zu Jahresbeginn 2016 in den Audi-Vorstand aufgerückt.

Foto: Denis Balibouse/ REUTERS
2 / 6

Martin Winterkorn: Der Ex-VW-Chef ist das bisher prominenteste Opfer des Abgasskandals. Legendär sein Video-Auftritt kurz nachdem der Diesel-Betrug offenkundig wurde - Winterkorn habe von alldem nichts gewusst. Wenige Tage später trat er zurück. Der VW-Aufsichtsrat hat Winterkorn offiziell Absolution erteilt. Doch zuletzt berichteten Medien, der Ex-VW-Boss habe von der Manipulation früh gewusst und sogar Informationen gegenüber US-Behörden zurückgehalten.

Foto: Getty Images
3 / 6

Heinz-Jakob Neußer: Der ehemalige VW-Entwicklungschef ist früh unter Verdacht geraten, vom Abgasbetrug gewusst zu haben. Der Konzern hat Neußer darufhin beurlaubt.

Foto: DPA
4 / 6

Michael Horn: Zunächst schien es, als bliebe Volkswagens Topmann in den USA an Bord. "Wir haben total versagt", ließ er die Öffentlichkeit früh wissen, auch vor dem US-Kongress entschuldigte er sich. Doch im März 2016, als der Ermittlungsdruck auf VW USA zunahm, verließ er das Unternehmen - offiziell in gegenseitigem Einverständnis.

Foto: Jim Lo Scalzo/ picture alliance / dpa
5 / 6

Ulrich Hackenberg: Noch ein paar Tage vor seinem forcierten Ausscheiden galt der VW-Haudegen als Mann der Zukunft. Auf der Frankfurter Automesse IAA präsentierte der damalige Audi-Entwicklungschef den neuen Quattro E-Tron - ein reinrassiges Elektroauto, mit dem die Ingolstädter Tesla angreifen wollen. Doch sein gesamtes Wirken bei Volkswagen war auch eng mit der Motorenentwicklung verknüpft. Allein deshalb war Hackenberg angesichts der Abgasmanipulation nicht haltbar.

Foto: REBECCA COOK/ REUTERS
6 / 6

Wolfgang Hatz: Der Ex-Porsche-Entwicklungschef wurde früh nach dem Skandal beurlaubt und hat das Unternehmen Mitte 2016 verlassen. Bis heute gibt es keine offiziellen Informationen über die genauen Hintergründe seines Ausscheidens.

Foto: Porsche
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.