Oscar, Hulk, Tevez und Co Diese Fußball-Weltstars verdienen ihre Millionen in China

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Der Profifußball bekommt in China einen immer höheren Stellenwert - als Entertainment-Maschine, als Wirtschaftsfaktor, als Prestigeprojekt der Führung in Peking (im Bild: Chinas Fußball-Fan Nummer eins und heutiger Staatspräsident Xi Jinping, mit Ball, bei einem Besuch vor einigen Jahren in Irland). Dafür setzen die Chinesen inzwischen Jahr für Jahr viele riesige Summen ein, mit denen einerseits Top-Stars in die chinesische Super League gelotst, und andererseits Anteile an europäischen Spitzenklubs wie Manchester City oder Atletico Madrid erworben werden. Ziel ist es, China auf der Weltkarte des Fußballs als feste Größe zu etablieren - und eines Tages die Weltmeisterschaft auszutragen. Jüngster Coup:

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Der belgische Nationalspieler Axel Witsel schlägt eine Offerte von Juventus Turin aus und geht stattdessen zum chinesischen Aufsteiger Tianjin Quanjian, wie in diesen Tagen bekannt wird. Dort soll Witsel angeblich 60 Millionen Euro in drei Jahren kassieren.

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Hinzu kommt ein wildes Gerücht, das seit Mittwoch die Runde macht: Einem italienischen Journalisten zufolge sollen Chinesen bereit sein, 150 Millionen Euro für den Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zu zahlen. Zudem winke dem Borussen ein Gehalt von 41 Millionen Euro im Jahr, wie laut "Bild"-Zeitung auf Twitter verbreitet wird. Demnach handelt es sich bei dem Verein, der angeblich diese Wahnsinnsbeträge auf den Tisch legen will, um Shanghai SIPG.

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Schon zuvor waren in der laufenden Saison einige Transfers bekannt geworden, die bisherige Rekorde brechen. Absolute Spitze gemessen an der Ablösesumme ist Transfermarkt.de zufolge bislang der Brasilianer Oscar, der jetzt von Chelsea ebenfalls zu Shanghai SIPG geht. Die seit kurz vor Weihnachten kolportierte Ablöse: 60 bis 70 Millionen Euro.

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Ebenfalls aus Brasilien stammt Hulk, der noch vor Monaten bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag stand. Seit Mitte 2016 spielt jedoch auch er für Shanghai SIPG, wohin er Medien zufolge für 50 bis 60 Millionen Euro wechselte.

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Italiens Nationalspieler Graziano Pellè zog ebenfalls um in die Volksrepublik. Der von Felix Magath trainierte Erstligaclub Shandong Luneng Taishan in der Metropole Jinan sicherte sich seine Dienste im vergangenen Sommer für rund 15 Millionen Euro, wie Transfermarkt.de berichtet. Medienberichten zufolge winken dem Italiener in Fernost Verdienste von 40 Millionen Euro in zweieinhalb Jahren.

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Ähnlich ergeht es Anthony Ujah, der ebenfalls im vergangenen Sommer für rund zwölf Millionen Euro von Werder Bremen zum Liaoning FC ging.

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Der Wechsel des Argentiniers Carlos Tévez sorgte erst vor wenigen Tagen für Schlagzeilen. Die Ablösesumme des Stürmers, der vom argentinischen Club Boca Juniors aus der Hauptstadt Buenos Aires zu Shanghai Shenhua geht, beträgt zwar Transfermarkt.de zufolge lediglich bescheidene 10,5 Millionen Euro. Medienberichten zufolge sprengt Tévez' Gehalt jedoch alles bisher dagewesene: 80 Millionen Euro zahlen die Chinesen dem Kicker angeblich für zwei Jahre - das wäre mehr als die Stars Ronaldo oder Messi bei ihren Clubs in Europa verdienen.

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Bereits im Februar 2016 nahm der chinesische Verein Jiangsu Suning den Brasilianer Alex Teixeira (Mitte in orange-schwarz) unter Vertrag. Die Ablösesumme von 50 Millionen Euro war seinerzeit Rekord für Transfers gen Fernost.

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Ebenfalls im Februar 2016 ging Kolumbiens Jackson Martinez für 42 Millionen Euro von Atletico Madrid nach Guangzhou zu GZ Evergrande. Der Verein hat übrigens auch einen Trainer mit klangvollem Namen: Es ist Luiz Felipe Scolari, der jahrelang die brasilianische Nationalmannschaft gecoacht hat.

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Einige, aber längst nicht alle weiteren Millionen-Transfers aus der Saison 2015/2016: Brasiliens Ramirez unterschrieb für 28 Millionen Euro bei JS Suning.

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Elkeson (rotes Trikot), ebenfalls aus Brasilien, ging für 18,5 Millionen Euro zu Shanghai SIPG.

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Der chinesische Erstligist Hebei China Fortune holte sich den Linksaußen Gervinho (in rot) von der Elfenbeinküste, der bis dato für den AS Rom gespielt hatte, für 18 Millionen Euro.

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Und auch der frühere Hoffenheimer Demba Ba (mit erhobenen Armen) wechselte für 13 Millionen Euro von Beşiktaş Istanbul zu Shanghai Shenhua in die Volksrepublik.

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Das verrückteste Gerücht ist ebenfalls erst wenige Tage alt: Angeblich bietet ein nicht genannter chinesischer Verein gegenwärtig 300 Millionen Euro für Superstar Christiano Ronaldo. Angesichts der bisherigen Millionen-Investments der Chinesen in den Fußball sowie der Pläne, die sie mit dem Sport noch haben, erscheint die Summe zwar durchaus wahnwitzig. Unrealistisch dürfte sie jedoch nicht sein.

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Dass es auch anders geht, zeigt indes das Beispiel von Martin Harnik (mit Faust) von Hannover 96. Auch er hatte im vergangenen Sommer ein Angebot aus China, vom Magath-Club Shandong Luneng Taishan. Doch Harnik zog es vor, die Saison in der zweiten Bundesliga zu spielen. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sprach der Ex-Stuttgarter von einer "super" Offerte, die ihn auch "gereizt" hätte. Aber: "Der Verein wollte eine schnelle Entscheidung. Das wollte ich nicht."

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