Hohe Preise, hohe Verschuldung Dies sind die riskantesten Immobilienmärkte der Welt

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Schweden (im Bild: Stockholm), Australien, Kanada und Hongkong, das sind die riskantesten Wohnimmobilienmärkte der Welt. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie der weltweit agierenden Analyse- und Prognosefirma Oxford Economics, die dafür eigenen Angaben zufolge die Entwicklung der Immobilienmärkte sämtlicher OECD-Länder in den Jahren 1970 bis 2013 unter die Lupe genommen hat.

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Der Hauptgrund: In diesen vier Ländern sind die Häuserpreise in den vergangenen Jahren besonders stark gestiegen. In Australien beispielsweise (im Bild: Sydney) befindet sich die Bewertung der Objekte der Analyse zufolge gegenwärtig etwa 60 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. In Schweden sind es sogar 65 Prozent und...

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… in Kanada (im Bild: Toronto) 73 Prozent. Zudem verfügen die genannten Länder über besonders hohe Verschuldungsgrade, und zwar noch dazu mit einem sehr hohen Anteil an Krediten mit variabler Verzinsung. Letzteres gilt als gefährlich, weil ein etwaiger Zinsanstieg, der häufig Preisrückgänge an heiß gelaufenen Immobilienmärkten auslöst, bei solchen Darlehen sofort durchschlagen.

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Besonders teuer sind Wohnungen und Häuser Oxford Economics zufolge aktuell in Hongkong, wo die durchschnittliche Bewertung mehr als 100 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt liege. Die Metropole in Fernost tauchte jüngst auch auf einer Liste des britischen Immobilienberaters Knight Frank auf, auf der die Städte mit den stärksten Preisanstiegen bei Luxusimmobilien aufgeführt waren.

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Die Folge: In den genannten Ländern besteht der Analyse zufolge auch ein erhöhtes Risiko negativer Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Bemerkenswerterweise ist dies allerdings laut Oxford Economics in China ebenso wenig der Fall wie in etablierten Industriestaaten wie den USA (hier: New York), Frankreich, Japan, sowie...

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… Deutschland (hier: Frankfurt am Main). In letzteren Ländern seien die Kreditzinsen bislang noch nicht gestiegen, heißt es zur Begründung. "Der klassische Auslöser für sinkende Häuserpreise fehlt also", so Oxford-Economics-Volkswirt Adam Slater.

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