Wir sind jetzt Deutschland Die wichtigsten Netzwerke im Ruhrgebiet

Genetzwerkt wird bodenständig, lieber Pils als Champagner. Großes Ziel: endlich den Strukturwandel zum Fliegen bringen. Der Initiativkreis Ruhr hat nach dem Abgang von Bodo Hombach seine Rolle als Kraftzentrum verloren. Kontakte zur SPD können aber immer noch nicht schaden.
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Die großen Bühnen

Politisches Forum Ruhr: Kongressreihe auf Initiative von Stephan Holthoff-Pförtner (links) mit Toprednern (Jens Weidmann, Sigmar Gabriel). Im Anschluss lädt Holthoff-Pförtner rund 40 ausgewählte Gäste wie Hannelore Kraft, RWE-Chef Peter Terium oder Kai Diekmann ("Bild") ins Jagdhaus Schellenberg. Das Fleisch kommt vom Biometzger Alfred Schulte-Stade, die Tischrede beginnt stets mit einem Witz von Bodo Hombach.

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Schloss Landsberg: Der wichtigste Mann im Ruhrgebiet, ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger, lädt einmal im Jahr zur Adventsfeier. Multiaufseher Ulrich Lehner, Henkel-Vorsteher Kasper Rorsted, Duisburgs Hafenchef Erich Staake – wer was gilt im Pott, sitzt mit am Tisch.

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Feine Zirkel

Bischöflicher Rat für Wirtschaft und Soziales: Hintergrundkreis des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck. Mit dabei etwa: Klemens Rethmann (Remondis, Rhenus) und Ulrich Hartmann (RWE Power). Hiesinger und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin waren schon Gäste im bischöflichen Think Tank.

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Dinnerkreis Museum Küppersmühle: Treffen für Kunstsinnige mit ausreichenden finanziellen Reserven wie Mathias Döpfner, Teile der Ströher-Familie (Wella-Erben) oder Werner Müller (RAG-Stiftung). Impresario ist Walter Smerling, einflussreicher Knotenpunkt im Ruhr-Netzwerk und Chef der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur.

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