Pariser Autosalon Die wichtigsten neuen Modelle aus Paris

Einige Elektroautos, ein paar Kleinwagen und dazu jede Menge SUVs: Auf dem Autosalon in Paris (1. bis 16. Oktober) zeigen die Hersteller teils spektakuläre neue Modelle. Hier sind die wichtigsten Weltpremieren.
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Mercedes SLS Elektro: Daimler plant bis 2020 eine ganze Reihe von Elektroautos. Konzernchef Zetsche beschleunigt den Wechsel zur Elektromobilität ...

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... unter anderem mit dem Elektro-SUV Modell EQ, der 2020 auf den Markt kommen und eine Reichweite von 500 Kilometern schaffen soll.

Foto: Daimler AG
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Porsche Panamera 4 E-Hybrid - hinter dem Typkürzel steckt die jüngste, sauberste und billigste Variante der Sportlimousine aus Zuffenhausen, nämlich das Plug-in-Hybridmodell. Der Wagen debütiert in Paris und tritt mit einem 462 PS starken Antrieb an, der aus einem 2,9-Liter-V6-Benziner mit Biturbo-Aufladung und einer E-Maschine besteht. Die rein elektrische Reichweite gibt Porsche mit 50 Kilometer an (Akku 14,1 kWh). Ab April nächsten Jahres wird der Panamera 4 E-Hybrid bei den Händlern stehen, zu einem Preis ab 107.553 Euro.

Foto: Porsche
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Opel Ampera-e - schon der Name macht deutlich, dass es sich bei dieser Paris-Premiere um ein Elektroauto handelt. Der kompakte, Van-artig gestaltete Wagen ist mit einer E-Maschine (204 PS / 150 kW) bestückt, die aus Akkus, die im Fahrzeugboden platziert sind, gespeist wird. Die offizielle Reichweitenangabe bezieht sich auf den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) und liegt bei 400 Kilometern. Naturgemäß weiche diese maximale Reichweite im Alltag von den NEFZ-Werten ab, räumte Opel ein - realistisch sei ein Wert von 300 Kilometern.

Foto: Opel
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BMW i3 (94 Ah) - das Auto an sich ist nicht neu, doch sein elektrisches Herz surrt bald deutlich länger: BMW stellt in Paris ein sein Elektroauto i3 mit stärkerer Batterie vor. Eine Vollladung soll nun für rund 300 Kilometer Reichweite nach NEFZ (statt bislang 190) reichen, was im Alltag wohl 200 Kilometer Fahrt bedeutet. Dazu gibt es eine schnellere Wallbox zum Aufladen zu Hause samt ein paar neue Ausstattungsoptionen. Schärfster Konkurrent der Bayern dürfte Opels Ampera-e werden. Dessen Batterie ist noch ein bisschen stärker, preislich liegt er aber wohl auf Augenhöhe mit dem BMW-Wagen.

Foto: BMW
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VW-Elektroauto - ein Fahrzeug, "genauso revolutionär wie es der Käfer war" - das wollen die Wolfsburger in Paris vorstellen. Das Elektro-Konzeptfahrzeug von VW soll mit vollem Akku zwischen 400 und 600 Kilometer weit fahren. Außen ist es etwas kleiner als ein Golf, innen groß wie ein Passat, ab Anfang 2019 soll es zu kaufen sein. Sein Preis: noch unbekannt. Ein paar Elemente könnte die Studie aber durchaus vom Prototypen BUDD-e (im Bild) übernehmen, den VW Anfang 2016 in Las Vegas vorstellte.

Foto: Andrej Sokolow/ dpa
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Smart mit Elektroantrieb - Seit einem Jahr ist die zweite Generation des Daimler-Stadtmobils im Handel, jetzt fährt smart auch die Elektro-Versionen des neuen Zwei- und Viersitzers vor. Die "electric drive" getauften E-Zwerge haben 81 PS unter der Haube, ihr Akku reicht für 160 Kilometer Fahrt. Ab 2017 gibt es auch ein Schnelladesystem, das den Wagen in weniger als 45 Minuten vollädt. die Preise starten bei 22.000 Euro.

Foto: Daimler AG
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BMW C Evolution - damit rechnet man erst einmal nicht auf einer Automesse, doch die weiß-blauen Autobauer enthüllen in Paris erstmals einen neuen Elektroroller. Dank "einer neuen Batteriegeneration", so BMW, biete der Roller, der in zwei Varianten angeboten wird, eine Reichweite von 100 oder 160 Kilometern. Die Dauerleistung des Elektromotors beträgt 26 PS (19 kW), die Höchstgeschwindigkeit 129 km/h.

Foto: BMW
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Skoda Kodiaq - Neben den zukunftsweisenden E-Antrieben gibt es in Paris natürlich auch handfestere, margenträchtigere Kost zu sehen. Skoda etwa stellt in Paris seinen ersten SUV namens Kodiaq vor. Ab März 2017 steht der 4,7 Meter lange Wagen bei den Händlern, zu Preisen ab 27.000 Euro. Zur Auswahl stehen zunächst drei Benzinmotoren (125-180 PS) und zwei Selbstzünder (150, 190 PS) zur Auswahl. Punkten soll der Kodiaq nicht nur mit dem größten Kofferraum seiner Klasse - sondern auch mit Details wie einem ausklappenden Türkantenschutz.

Foto: Skoda
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Land Rover Discovery - so sieht er aus, der neue, große Geländewagen der englischen Marke, der auf dem Autosalon in Paris vorgestellt wird. Details zu diesem SUV mit sieben Sitzen gibt es noch nicht, bis auf dieses eine: Die Sitzanlage des neuen Modells kann per Smartphone-App bedient werden, so dass sich schon vor dem Einsteigen ausreichend Plätze aufklappen lassen.

Foto: Land Rover
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Audi Q5 - die Marke mit den vier Ringen stellt in Paris die zweite Generation ihres Kompakt-SUVs auf die Messe-Drehbühnen. Beim Design ändert sich nicht allzu viel, doch die Neuauflage ist leichter geworden und hat viel Elektronik unter dem Blech. Staupilot und Garagenpilot soll es serienmäßig geben, Benzin- und Dieselmotoren starten bei 190 PS. Ab Spätherbst gibt es den Q5 auch als Plugin-Hybrid samt beachtlicher Elektro-Reichweite von 70 Kilometern.

Foto: AUDI
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Toyota C-HR - das neue Crossover-Modell ist ein Zwitterauto aus SUV und Coupé. Der Wagen mit dem ausdrucksstarken Design, bei dem vor allem die markant ausgestellten Radhäuser an den Flanken auffallen, wird in Paris erstmals in der Serienversion gezeigt. Details zur Technik will Toyota zwar erst auf der Messe bekannt geben, doch fest steht bereits, dass es den C-HR auch mit Hybridantrieb geben wird.

Foto: Toyota
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Peugeot 5008 - Peugeot fährt die zweite Generation seines bisherigen Minivans auf - und die sieht doch sehr viel stärker nach Geländewagen aus. Sieben Sitze passen in das 4,64 Meter lange Fahrzeug, das 11 Zentimeter länger ausfällt als die bisherige 5008-Version. Familien sollen sich an Massagesitzen und einem Innenraum-Duftsystem erfreuen. Spurtstark wird das Auto nur in der stärksten Diesel-Version, die Benziner leisten vorerst nur 130 PS. Der Preis soll auf Vorgängerniveau bei rund 27.000 Euro liegen.

Foto: Peugeot
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Hyundai i30 - Der Golf-Fighter soll nun mit viel Sicherheitstechnik punkten: In Paris stellen die Koreaner die Neuauflage des i30 vor. Äußerlich macht er sich mit einem neuen Kaskandengrill und LED-Scheinwerfern schick, unter dem Blech werkeln künftig neben Benzinmotoren (ab 100 PS) und Dieselaggregaten (ab 95 PS) auch bald ein Hybridsystem. Aufgefrischt haben die Koreaner auch die Sicherheitsassistenten - neben adaptivem Tempomaten gibt es auch Totwinkelwarner und Spurhalteassistenten.

Foto: von Salomon Photographie
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Hyundai i10 - erstmals ist in Paris der der runderneuerte Kleinwagen Hyundai i10 zu sehen. Das Auto tritt mit dem neuen "Kaskaden"-Kühlergrill an, aufgefrischter Optik und einem Innenraum, der künftig nicht nur in Schwarz oder Grau, sondern auch in Beige, Blau oder Orange gewählt werden kann. Als Motoren stehen zwei Benziner mit 67 oder 87 PS Leistung zur Wahl, zudem eine Variante mit Flüssiggasantrieb.

Foto: Hyundai
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Kia Rio - der Name bleibt, das Auto wurde rundum erneuert. Die vierte Generation des Kleinwagens Kia Rio debütiert in Paris. Neu ist vor allem das Design der Frontpartie, zudem wuchs der Radstand minimal. Das Interieur wurde ebenfalls neu gestaltet und die Zahl der Bedienelemente reduziert; die meisten Funktionen lassen sich nämlich über einen zentral platzierten Touchscreen steuern.

Foto: Kia
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Mitsubishi Ground Tourer Concept - diese Studie soll der Hingucker auf dem Stand des japanischen Herstellers Mitsubishi werden. Das Konzeptauto deutet schon mal an, wie das nächste SUV-Modell der Marke aussehen wird. Bereits klar ist, dass der Wagen mit einem Plug-in-Hybridantrieb ausgestattet sein wird.

Foto: Mitsubishi
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Opel Karl Rocks - so heißt die jüngste Spielart der Opel-Kleinwagenbaureihe Karl, die auf dem Autosalon in Paris vorgestellt wird. Der Fünftürer macht jetzt auf SUV, wurde um knapp zwei Zentimeter höher gelegt und erhielt mit schwarzem Plastik umrandete Radhäuser sowie eine Dachreling.

Foto: Opel
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Honda Civic Fünftürer - erstmals in Europa stellt Honda die fünftürige Variante des Kompaktwagens Civic vor. Im Vergleich zum Vorgängermodell wuchs das neue Auto um 13 Zentimeter in die Länge und um 3 Zentimeter in die Breite, bietet also deutlich mehr Platz im Innenraum. Honda spricht vom "Klassenbesten Innenraum". Zwei Benzinmotoren sind im Angebot, ein 1-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 129 PS und ein 1,5-Liter-Vierzylinder mit 182 PS.

Foto: Honda
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Dacia Sandero Stepway - ein neues Frontdesign stellt die Renault-Tochtermarke Dacia auf dem Autosalon in Paris für die Modelle Sandero, Sandero Stepway, Logan und Logan MCV vor. Hervorstechendstes Merkmal sind neben dem neuen Kühlergrill die erstmals eingesetzten LED-Tagfahrlichter. Dacia tritt mit der Neugestaltung der Sandero- und Logan-Baureihe jetzt mit allen Modellen mit einem einheitlichen Markengesicht an.

Foto: Renault
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Lexus UX - unter diesem Kürzel zeigt die Toyota-Tochtermarke beim Autosalon in Paris eine weitere SUV-Studie im inzwischen typischen kantig-kraftvollen Lexus-Look. Offensichtlich ist das Konzeptauto der Vorbote eines weiteren Fahrzeugs in der Klasse der SUV-Coupés. Technische Details zu dem Auto sollen erst auf der Messe verkündet werden.

Mitarbeit: Jürgen Pander / SPIEGEL ONLINE

Foto: Lexus