Spielen, Laufen, Flirten Die erfolgreichsten App-Betreiber Deutschlands

Dass Spiele-Apps wie "Minecraft" oder "Clash of Clans" grandiose Umsatzbringer sind, ist klar. Doch die Liste der erfolgreichsten iOS-App-Betreiber ist auch für so manche Überraschung gut.
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Spiele-Apps wie "Minecraft" oder "Clash of Clans" sind grandiose Umsatzbringer. Doch die Liste der erfolgreichsten iOS-App-Betreiber ist auch für manche Überraschung gut.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ picture alliance / dpa
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Platz 20 belegt mit einem iOS-App-Umsatz von immerhin noch 1,2 Millionen Dollar allein in Deutschland der Spieleanbieter Com2uS . Die Amerikaner bieten Spiele wie Kung Fu Pets, Innings Manager und Golf Star an.

Foto: Com2uS
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Platz 19 im Ranking der umsatzstärksten iOS-App-Anbieter in Deutschland belegt Lightricks. Das 2013 in Israel gegründete Unternehmen bietet Bildbearbeitungssoftware an - genauer gesagt die App "Facetune", mit der auch Promis wie Kim Kardashian ihre Instagram- oder Facebook-Bilder aufhübschen.

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Platz 18 belegt der amerikanische Spieleentwickler Zynga. Für dessen Spiele wie Farmville, Showdown oder Mafia Wars legten deutsche iOS-Nutzer im vergangenen Jahr immerhin 1,5 Millionen Dollar hin. Generell gilt: Apple kassiert von den App-Machern 30 Prozent der Umsätze. Diese Zahlungen sind in den angegebenen Erlösen aber herausgerechnet.

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Platz 17 belegen die Macher der Sprach-Lern-App Babbel, das Unternehmen Lesson Nine. Mit immerhin 1,6 Millionen Dollar iOS-App-Umsatz in Deutschland.

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Platz 16 belegt mit Vorwerk ein Unternehmen, das mancher in diesem Ranking nicht erwartet hätte. Der Haushaltsgerätehersteller hat sich mit seiner Thermomix-App in die Rangliste katapultiert, über die App können Nutzer gegen Bezahlung die neuesten Rezepte für das Kult-Gerät abrufen und im eigenen digitalen Rezepte-Verzeichnis speichern. Das Ergebnis: Ein App-Umsatz von umgerechnet 1,6 Millionen Dollar.

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Rang 15: Mit Navigationsgeräten gestartet, verdient TomTom sein Geld längst nicht mehr nur mit orientierungslosen Autofahrern, sondern hat auch Sportler als Kunden gewinnen können. Mehr als 1,7 Millionen Dollar Umsatz hat das niederländische Unternehmen damit im vergangen Jahr von deutschen iOS-Nutzern erlösen können. Rang 15.

Foto: TomTom
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Platz 14 belegt 2015 mit einem Umsatz von knapp 1,8 Millionen Dollar Runtastic. Geld, das mittlerweile in die Kassen des Sportartikelherstellers Adidas fließt, der den Betreiber zahlreicher beliebter Fitness-Apps im vergangenen Jahr für einen Preis von insgesamt rund 220 Millionen Euro übernommen hatte.

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Platz 13 im deutschen iOS-App-Umsatzranking belegt mit 1,8 Millionen Dollar der Medienkonzern Disney. Die Amerikaner profitierten 2015 vor allem vom Hype um die Fortsetzung der Star Wars Saga und von Klassikern wie Cars, von denen Fans auch auf dem Smartphone nicht genug bekommen können.

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Platz 12 belegt mit einem iOS-App-Umsatz von 2,1 Millionen Dollar der schwedische "Minecraft"-Entwickler Mojang. Das Unternehmen gehört seit 2014 zu Microsoft, die damals 2,5 Milliarden Dollar dafür hingeblättert hatten.

Foto: Mojang
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Rang 11 belegt mit Spotify ein digitaler Musikdienst, der seinen Nutzern Zugriff auf Millionen Songs bietet. Seine Umsätze generiert das Streaming-Portal dabei über monatliche Abo-Gebühren. Das brachte 2012 in Deutschland allein 2,2 Millionen Dollar Umsatz.

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Rang 10 der umsatzstärksten iOS-Apps hält ein Spieleentwickler beziehungsweise Verkäufer: Big Fish Games mit einem Umsatz von mehr als 2,2 Millionen Dollar allein auf iOS. Dabei vertreibt Big Fish nicht nur selbst entwickelte Spiele, sondern auch Fremdentwicklungen, die meist kostenlos getestet werden können. Ihre Millionenumsätze macht die Firma aus Seattle dann mit den Vollversionen beziehungsweise mit der Werbung, die sie bei den Testversionen ausspielt. Die Werbeeinnahmen sind im Ranking allerdings nicht berücksichtigt.

Foto: Big Fish Games
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Auf Rang 9 mit 2,7 Millionen US-Dollar iOS-Umsatz in Deutschland liegt mit Kabam wieder ein Spieleentwickler. Zum Portfolio des Unternehmens aus den USA gehören Spiele wie "Pirates - Tides of Fortune", "Marvel - Sturm der Superhelden" oder "Star Wars - der Widerstand".

Foto: kabam
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Rang 8 in der deutschen Bestenliste der iOS-Apps geht an Garmin. Das früher vor allem für seine Navigationsgeräte bekannte Unternehmen setzte mit seinen Apps zuletzt mehr als 3,5 Millionen Dollar um. Allerdings sind es mittlerweile nicht mehr nur Navigations-Dienstleistungen, mit denen Garmin Geld verdient. Datendienste für Fitnessfans oder Flottenmanagement-Anwendungen ergänzen mittlerweile das digitale Angebot.

Foto: Garmin
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Rang 7 geht mit einem App-Umsatz von umgerechnet 3,6 Millionen Dollar wieder an einen Spieleentwickler - und zwar diesmal an Gameloft aus Paris. Die Franzosen entwickeln Spiele wie "Asphalt ", "Dungeon Hunter" oder "Minion Rush".

Foto: Gameloft
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Rang 6 Das "deutsche Tinder" Lovoo hat laut Priori Data im abgelaufenen Jahr rund 4,2 Millionen Dollar umgesetzt. Damit rangiert das Freemium-Angebot auf Rang sechs unter den iOS-Apps in Deutschland. Seine Umsätze generiert die Dating-App, die mittels Geolocation über flirtwillige App-Nutzer in der Nähe informiert, in erster Linie über Mitgliedschaften und so genannte Credits, mit denen Nutzer In-App-Käufe tätigen und an Aktionen teilnehmen können.

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Rang 5: Der Hamburger Spieleentwickler Goodgame Studios schafft es mit rund 5,4 Millionen Dollar iOS-App-Umsatz auf Rang fünf im "Online-Marketing-Rockstars"-Ranking. Zu seinen Bestsellern gehören Spiele wie "Legends of Honor", "Shadow Kings - Dark Ages" oder "Big Farm".

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Rang vier belegt mit einem deutschen iOS-App-Umsatz von 5,7 Millionen Dollar der börsennotierte US-Spieleentwickler Electronic Arts (EA). Bekannt ist dieser in erster Linie für seine Sportspiele wie FiFA oder Madden NFL.

Foto: Electronic Arts
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Auf Platz 3 der Liste rangiert mit einem geschätzten Umsatz von 8,8 Millionen Dollar mit Machine Zone ein weiterer Spieleentwickler. Dessen Verkaufsschlager "Game of War" zeichnet sich dadurch aus, dass dank eines integrierten Übersetzers Spieler verschiedener Nationalitäten grenzenübergreifend miteinander spielen können. Ursprünglich waren die Macher von Machine Zone mit einer Dating-App gestartet.

Foto: Machine Zone
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Rang 2: Der mittlerweile für 5,9 Milliarden Dollar von Activision Blizzard übernommene Candy-Crush-Entwickler King hat angesichts einen ausbleibenden Folge-Hits in den vergangenen Monaten an Umsatz verloren. Mit knapp zehn Millionen Dollar Umsatz durch Gebühren oder In-App-Käufe allein in Deutschland reicht es aber immernoch für Platz zwei.

Foto: King
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Rang 1: Unangetasteter Spitzenreiter im deutschen App-Business ist die finnische Spiele-Schmiede Supercell, zu deren Portfolio Erfolgshits wie "Clash of Clans", "Hayday" oder "Boom Beach" gehören. Der Spieleanbieter, dessen Mehrheit 2013 die japanische Softbank übernommen hatte, setzte im vergangenen Jahr laut Schätzungen von Priori Data mehr als 75 Millionen Euro über seine Spiele oder zugehörige iOS-In-App-Käufe um.

Foto: supercell