Trump verlässt New York Die Steuerflucht der US-Milliardäre nach Florida

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Mit seinem Entschluss, seinen Erstwohnsitz von New York nach Florida zu verlegen, sorgte US-Präsident Donald Trump kürzlich für Schlagzeilen. Doch Trump ist keineswegs der erste vermögende US-Bürger, der aus New York und anderen Orten im Norden des Landes in den Sunshine-State umsiedelt. Vor ihm haben das schon einige getan - ein Grund dafür dürften in der Regel die günstigeren Steuergesetze Floridas sein.

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US-Präsident Trump deutete es selbst an, als er anlässlich seines geplanten Umzugs twitterte, er möge New York und die Menschen dort, sei jedoch von den politischen Führern der Metropole schlecht behandelt worden - obwohl er Millionen an Steuern gezahlt habe. An seinem künftigen Wohnsitz in Mar-a-Lago (im Bild), ...

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... wo Trump - meist Golf spielend - schon jetzt den größten Teil seiner Freizeit verbringt, dürften geringere Steuerzahlungen für den US-Präsidenten anfallen. Andere Superreiche der USA jedenfalls zog es laut "Wall Street Journal" bereits vor allem aus diesem Grund in den Staat im Süden:

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Hedgefonds-Milliardär David Tepper (Appaloosa Management) etwa zog bereits 2016 mitsamt seiner Investmentfirma nach Florida. Ein Schritt, der angesichts der bis dato umfangreichen Abgaben Teppers bei den Verantwortlichen seines bisherigen Heimatstaates New Jersey veritable Sorgen um den Staatshaushalt aufkommen ließ.

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Weitere Supereiche, die in den vergangenen Jahren ebenfalls aus New York, New Jersey oder Connecticut nach Florida abgewandert sind, sind laut "Wall Street Journal" zum Beispiel der Hedgefonds-Milliardär Paul Tudor Jones (Tudor Investment Corporation), ...

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... John Phelan, Mitgründer des Family-Offices von Computer-Unternehmer Michael Dell, sowie Barry Sternlicht (im Bild). Dessen Starlight Capital Group siedelte ebenfalls im Jahr 2016 von Greenwich, Connecticut, nach Miami um.

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Das gleiche Ziel verfolgt gegenwärtig offenbar auch Investment-Ikone Carl Icahn. Eines Tages sei er in seinem Haus in Florida gewesen und habe sich gefragt, was ihn eigentlich noch in New York halte, sagte der Milliardär, der mit seinen aktivistischen Investment-Attacken schon manchem Manager das Leben schwer machte, dem "WSJ". Nun wolle er im kommenden Jahr mitsamt seiner Firma nach Miami ziehen, so die Zeitung.

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Es gibt allerdings nicht nur steuerliche Gründe für die Flucht der Superreichen in den Süden der USA. "Ich bin wegen meines Alters und meiner Arthritis nach Florida gezogen", sagte Investment-Milliardär Leon Cooperman dem "Wall Street Journal". Anstatt zwischen New Jersey und Manhattan zu pendeln arbeite er jetzt in seinem Home-Office in Boca Raton, Florida. Das spare ihm täglich mehr als zwei Stunden Zeit, so der 76-Jährige.

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