Ranking Deutschlands wachstumsstärkste Familienunternehmen

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Welches sind die Wachstumschampions unter den deutschen Familienunternehmen? Die Stuttgarter Kanzlei Binz & Partner, die jährlich die 100 größten Familienunternehmen ermittelt, hat die Zahlen von 2008 und 2018 verglichen und ein Ranking ermittelt. Hier sind die wachstumsstärksten der Firmen, die sowohl 2008 als auch 2018 im Ranking vertreten waren, und die hinteren Plätze der Liste. Berücksichtigt wurden reine Familienunternehmen sowie börsennotierte Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Handel (ohne Banken), die von einer Unternehmerfamilie oder einer Familien-Stiftung kontrolliert werden.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Am stärksten gewachsen und damit auf Rang 1 ist United Internet. Der von Ralph Dommermuth gegründete Telekommunikationsdienstleister erwirtschaftete 2018 5,13 Milliarden Euro (Rang 46) nach 1,65 Milliarden Euro im Jahr 2008 (Rang 90), dies entspricht einem Wachstum von 211 Prozent.

2018: 5,131 Milliarden Euro Umsatz, 9093 Mitarbeiter

2008: 1,65 Milliarden Euro Umsatz, 4600 Mitarbeiter

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Rang 2: Fresenius Der Gesundheitskonzern konnte in der vergangenen Dekade seinen Umsatz um 172 Prozent steigern.

2018: 33,530 Milliarden Euro Umsatz, 276.750 Mitarbeiter

2008: 12,336 Milliarden Euro Umsatz, 122.200 Mitarbeiter

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Rang 3: Dräxlmeier Der Autozulieferer mit Hauptsitz in Niederbayern konnte seinen Umsatz von 2008 bis 2018 um 164 Prozent steigern.

2018: 4.6 Milliarden Euro Umsatz, 70.000 Mitarbeiter

2008: 1,740 Milliarden Euro Umsatz, 38.000 Mitarbeiter

Foto: Dräxlmaier
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Rang 4: L. Possehl Die Managementholding mit Hauptsitz in Lübeck kommt auf ein Zehn-Jahres-Umsatzwachstum von 147 Prozent.

2018: 3,764 Milliarden Euro Umsatz, 13.365 Mitarbeiter

2008: 1,522 Milliarden Euro Umsatz, 7000 Mitarbeiter

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Rang 5: Rossmann Die Drogeriemarktkette kann ein Umsatzwachstum von 146 Prozent in zehn Jahren verbuchen.

2018: 9,46 Milliarden Euro Umsatz, 56.000 Mitarbeiter

2008: 3,85 Milliarden Euro Umsatz, 26.000 Mitarbeiter

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Rang 6: Dürr Der Maschinen- und Anlagenbauer kommt auf ein Zehn-Jahres-Umsatzplus von 145 Prozent.

2018: 3,931 Milliarden Euro Umsatz, 16.312 Mitarbeiter

2008: 1,603 Milliarden Euro Umsatz, 6100 Mitarbeiter

Foto: Horst Nogajski / Dürr
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Rang 7: DKV Mobility Services Der Mobilitätsdienstleister verzeichnete zwischen 2008 und 2018 ein Umsatzwachstum von 142 Prozent.

2018: 8,6 Milliarden Euro Umsatz, 1000 Mitarbeiter

2008: 3,551 Milliarden Euro Umsatz, 300 Mitarbeiter

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Rang 8: dm Drogeriemarkt Das Unternehmen kam auf ein Zehn-Jahres-Umsatzplus von 127 Prozent.

2018: 10,701 Milliarden Euro Umsatz, 61.721 Mitarbeiter

2008: 4,71 Milliarden Euro Umsatz, 30.700 Mitarbeiter

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Rang 9: Brose Der Automobilzulieferer aus Coburg (der auch E-Bike-Komponenten fertigt) kommt auf ein Umsatzplus von 124 Prozent.

2018: 6,263 Milliarden Euro Umsatz, 26.100 Mitarbeiter

2008: 2,802 Milliarden Euro Umsatz, 14.300 Mitarbeiter

Foto: Wolfgang Maria Weber/Brose
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Rang 10: Mann + Hummel Der Filtrationsspezialist aus Ludwigsburg konnte zwischen 2008 und 2018 ein Umsatzwachstum von 117 Prozent verbuchen.

2018: 3,958 Milliarden Euro Umsatz, 20.000 Mitarbeiter

2008:1,825 Milliarden Euro Umsatz, 12.400 Mitarbeiter

Foto: Mann + Hummel
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Rang 11: Webasto Der Automobilzulieferer aus Stockdorf bei München kommt auf ein Umsatzplus von 112 Prozent in zehn Jahren.

2018: 3,4 Milliarden Euro Umsatz, 13.000 Mitarbeiter

2008: 1,603 Milliarden Euro Umsatz, 6500 Mitarbeiter

Foto: Webasto
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Rang 12: Volkswagen Das Unternehmen war 2008 noch nicht im Ranking vertreten, da es erst 2009 durch eine komplexe Transaktion unter die Kontrolle der Familien Porsche und Piech kam. Seither ist es die unangefochtene Nummer eins im Ranking der 100 größten Familienunternehmen. Das Umsatzplus seit 2009 betrug 107 Prozent.

2018: 235,849 Milliarden Euro Umsatz, 664.500 Mitarbeiter

2009: 113,808 Milliarden Euro Umsatz, 369.928 Mitarbeiter

Foto: Christophe Gateau/DPA
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Am unteren Ende des Wachstums-Rankings finden sich Unternehmen, die im Zehn-Jahres-Vergleich zum Teil heftige Umsatzeinbußen einfuhren. Das kann naturgemäß viele Ursachen haben. Arcandor und Schlecker tauchen hier wegen der Insolvenzen gar nicht mehr auf; bei der Metro etwa führte vor allem die Abspaltung der Ceconomy vor zwei Jahren zum Umsatzverlust. Hier sind die zwölf untersten Plätze des Umsatzwachstums-Rankings.

Rang 89: Marquard & Bahls Der Energiehändler aus Hamburg verzeichnete im Zehn-Jahres-Zeitraum einen Umsatzplus von 10 Prozent.

2018: 14,728 Milliarden Euro Umsatz, 7561 Mitarbeiter

2008: 13,371 Milliarden Euro Umsatz, 4200 Mitarbeiter

Foto: Marquard & Bahls
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Rang 90: Bertelsmann Auch der Medienkonzern aus Gütersloh brachte es lediglich auf ein Umsatzwachstum von 10 Prozent in zehn Jahren.

2018: 17,673 Milliarden Euro Umsatz, 117.220 Mitarbeiter

2008: 16,118 Milliarden Euro Umsatz, 106.100 Mitarbeiter

Foto: DPA
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Rang 91: C & AEinzelhandel in der Krise: Hier sank der Umsatz in zehn Jahren um 6 Prozent.

2018: 5,92 Milliarden Euro Umsatz, 35.000 Mitarbeiter

2008: 6,3 Milliarden Euro Umsatz, 34.000 Mitarbeiter

Foto: Wolfram Kastl/ DPA
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Rang 92: Otto Fuchs Der Metallverarbeiter mit Hauptsitz in Grünewald verlor über zehn Jahre 8 Prozent an Umsatz.

2018: 2,658 Milliarden Euro Umsatz, 9600 Mitarbeiter

2008: 2,9 Milliarden Euro Umsatz, 8000 Mitarbeiter

Foto: Otto Fuchs
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Rang 93: Helm Der Mischkonzern aus Hamburg verlor zwischen 2008 und 2018 9 Prozent an Umsatz.

2018: 8,297 Milliarden Euro Umsatz, 1621 Mitarbeiter

2008: 9,121 Milliarden Euro Umsatz, 1300Mitarbeiter

Foto:

Helm

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Rang 94: Hellmann Der Logistikkonzern brachte es auf ein Minuswachstum von 11 Prozent.

2018: 2,540 Milliarden Euro Umsatz, 10.696 Mitarbeiter

2008: 2, 87 Milliarden Euro Umsatz, 8900 Mitarbeiter

Foto: Hellmann
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Rang 95: Voith Der Technologiekonzern aus Heidenheim verlor in zehn Jahren 15 Prozent seines Umsatzes.

2018: 4,209 Milliarden Euro Umsatz, 19.535 Mitarbeiter

2008: 4,934 Milliarden Euro Umsatz, 43.000 Mitarbeiter

Foto: Voith
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Rang 96: SMSDer Metallkonzern verlor 22 Prozent an Umsatz.

2018: 2,805 Milliarden Euro Umsatz, 13.872 Mitarbeiter

2008: 3,601 Milliarden Euro Umsatz, 8.900 Mitarbeiter

Foto: SMS group
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Rang 97: OetkerDer Lebensmittelkonzern verlor zwischen 2008 und 2018 23 Prozent seines Umsatzes; das ist unter anderem dem Verkauf der Logistiksparte geschuldet.

2018: 7,14 Milliarden Euro Umsatz, 30.937 Mitarbeiter

2008: 9,245 Milliarden Euro Umsatz, 24.700 Mitarbeiter

Foto: picture alliance / dpa
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Rang 98: MetroVor allem die Abspaltung der Elektroniksparte Ceconomy führte zum Umsatzverlust von 46 Prozent im Vergleich der Jahre 2008 und 2018.

2018: 36,534 Milliarden Euro Umsatz, 152.426 Mitarbeiter

2008: 67,956 Milliarden Euro Umsatz, 290.900 Mitarbeiter

Foto: REUTERS
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Rang 99: TengelmannHier waren es vor allem dramatische Transformationsprozesse, die zu dem Umsatzverlust von 68 Prozent führten, nicht zuletzt große Investionen in Startups.

2018: 7,8 Milliarden Euro Umsatz, 90.000 Mitarbeiter

2008: 24,18 Milliarden Euro Umsatz, 116.500 Mitarbeiter

Foto: DPA
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Rang 100: Franz HanielDie Investmentholding mit Sitz in Duisburg verlor 82 Prozent an Umsatz.

2018: 4,683 Milliarden Euro Umsatz, 18.824 Mitarbeiter

2008: 26,372 Milliarden Euro Umsatz, 49.100 Mitarbeiter

Foto: Franz Haniel & Cie. GmbH