Mit Tempo 300 durch Ostdeutschland Auf diesen Strecken sparen Bahnfahrer am meisten Zeit

Zum Fahrplanwechsel im Herbst eröffnet die Bahn die Schnellfahrstrecke Berlin-München. Fahrgäste sparen ein Drittel der Reisezeit ein - doch auf anderen Verbindungen fällt der Zeitgewinn noch größer aus.
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Neue Schnellfahrstrecke Berlin-München: Ab Dezember 2017 rast der ICE auf einem weiteren Abschnitt mit bis zu 300 Stundenkilometer durch Ostdeutschland.

Foto: Deutsche Bahn
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Der Lückenschluss zwischen Erfurt und Nürnberg zieht weitgehende Änderungen im ICE-Netz nach sich - und bringt erhebliche Fahrzeitverkürzungen. Hier die Verbindungen mit den deutlichsten Zeitersparnissen (relativ):

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Dresden-München: Die sächsische Hauptstadt profitiert vergleichsweise wenig von der neuen Schnellfahrstrecke. Künftig dauert die Fahrt nach München zwar eine gute Stunde kürzer. Doch sogar von Berlin nach München geht es ab Dezember schneller, obwohl der Weg fast 200 Kilometer kürzer ist.

Relative Fahrzeitersparnis: 18,6 Prozent

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Leipzig-München: Von knapp fünf auf gut drei Stunde - Sachsens größte Stadt rückt deutlich näher an die bayerische Hauptstadt heran.

Relative Fahrzeitersparnis: 32,8 Prozent

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München-Berlin: Knapp unter die magische Vier-Stunden-Marke ist die Reisezeit mit dem Zug zwischen den Metropolen gesunken. Der ICE ist jetzt eine echte Alternative zum Flugzeug.

Relative Fahrzeitersparnis: 34,7 Prozent

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Nürnberg-Berlin: Zwischen den beiden Städten ist bisher das Flugzeug für viele Geschäftsreisende erste Wahl. Das könnte sich dank der neuen Bahnverbindung ändern.

Relative Fahrzeitersparnis: 40,4 Prozent

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Erfurt-München: Die Hauptstadt Thüringens ist dank der neuen Schnellfahrstrecke zeitlich sehr nah an Berlin und München herangerückt und profitiert wohl am meisten von dem 10-Milliarden-Euro-Infrastrukturprojekt.

Relative Fahrzeitersparnis: 42,3 Prozent

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Halle-München: Die größte Stadt Sachsen-Anhalts profitiert aufgrund ihrer Lage davon, dass die Bahn-Magistrale recht weit westlich über Erfurt und nicht direkt über Leipzig geführt wird.

Relative Fahrzeitersparnis: 43,1 Prozent

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Erfurt-Nürnberg: Den größten relativen Fahrzeitgewinn gibt zwischen Thüringen und Franken. Der ab Dezember freigegeben Abschnitt des Bahn-Bauwerks durchmisst den Thüringer Wald, der die Regionen bisher voneinander abschirmt.

Relative Fahrzeitersparnis: 56,8 Prozent

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