Der neue VW Golf VII In alter Frische

Dieses Fahrzeug wird höchstwahrscheinlich das Straßenbild prägen, aber man wird nicht viel davon merken. Denn einerseits führen VWs Golf-Modelle seit 1984 die Verkaufscharts in Deutschland an, andererseits unterscheidet sich das neue Modell optisch wenig von seinen Vorgängern.
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Weltpremiere: Am Dienstagabend hat Volkswagen die neue Generation seines Kompaktwagens in Berlin vorgestellt. Der Golf VII soll an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen. Seit 1984 führt der Golf alljährlich die deutschen Auto-Charts an.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
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Feierlicher Akt: Unter den Augen von rund 650 Gästen, unter ihnen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, wurde der neue Golf VII enthüllt.

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VW Golf VII: Die Optik sei die visuelle Übersetzung von Eigenschaften wie Funktionalität, Robustheit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, sagen die Wolfsburger Gestalter. Chefdesigner Klaus Bischoff drückt es so aus: "Die Grundarchitektur des neuen Golf wirkt einfach, stark, verständlich, zuverlässig und sicher." Man kann all das aber auch in einem einfachen Satz zusammenfassen: Der neue Golf sieht fast genauso aus wie der alte.

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Modern möbliert: Der Innenraum wirkt elegant und frisch - hebt sich aber nicht entscheidend vom Design des Vorgängers ab.

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Darf's ein bisschen mehr sein: Der neue Golf bietet geringfügig mehr Bein- und Schulterfreiheit im Fond im Vergleich zum Vorgänger.

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Ansprache vom Chef: Volkswagen-Boss Martin Winterkorn bei der Premiere in Berlin. Für Winterkorn ist die Neuauflage des Bestsellers sein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Weltmarktführer.

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Wie gehabt: Es gibt den neuen Golf in drei Ausstattungslinien. Serienmäßig an Bord sind unter anderem immer sieben Airbags, ESP, 5-Zoll-Touchscreen, Start-Stopp-Automatik, Bremsenergie-Rückgewinnung und Multikollisionsbremse.

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Keine leichte Übung: Den Golf technisch aufzufrischen, war offenbar kein Problem, zumindest wenn man die Fülle an Assistenzsystemen und Ausstattungsdetails registriert. Die Designer standen vor einer schwierigeren Aufgabe. Einerseits muss die neue Version frisch und modern aussehen, andererseits soll die siebente Generation auch aussehen wie ein Golf.

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Alles neu: Für den Golf VII gibt es ausschließlich neue oder überarbeitete Motoren. Anfangs werden das zwei Turbo-Benziner mit 85 oder 140 PS sein, außerdem zwei TDI-Aggregate mit 105 oder 150 PS. Interessantestes Triebwerk ist der 140-PS-Benziner, ein Motor aus der neuen Baureihe EA 211, der als erster Großserien-Vierzylinder über ein "aktives Zylindermanagement ACT" verfügt - also eine Zylinderabschaltung.

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Nicht alles ist neu: Der Einstiegspreis liegt bei 16.975 Euro. Das ist exakt genau so viel, wie die Basisversion des Vorgängers gekostet hat.

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Nicht alle jubeln: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor der Premierenfeier des Golf VII. Die Umweltaktivisten werfen dem Wolfsburger Konzern vor, bei der neuen Generation nicht konsequent genug in Richtung Verbrauchsreduktion entwickelt zu haben. Laut einer Greenpeace-Studie hätte Volkswagen mit vorhandener Technik schon diese Generation zum Drei-Liter-Golf machen können.

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Auf dem Papier sparsam: Das nominell sparsamste Modell wird der TDI mit einem Verbrauch von 3,8 Liter je 100 Kilometer sein. Etwas später bringt VW den Blue Motion TDI. Der soll sogar nur 3,2 Liter Diesel verbrauchen. Wie die Werte in der Praxis aussehen, lässt sich jedoch erst nach ausgiebigen Testfahrten sagen.

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Rolle rückwärts: Die Ahnen dürfen nicht fehlen. Auch ein Golf I wird bei der Premiere der siebten Generation in Berlin ins Rampenlicht gerollt.

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Große Klappe: Im Vergleich zum Vorgänger ist das Kofferraumvolumen um 30 auf jetzt 380 Liter gestiegen. Insgesamt wuchs die Karosserie des Golf VII um 5,6 Zentimeter in die Länge.

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Serienmäßig an Bord: Ein Fünf-Zoll-Touchscreen-Monitor, auf dem die Insassen zahlreiche Funktionen auswählen und steuern können.

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