Dax stürzt ab Dax mit längster Verlustserie seit Finanzkrise

Der Dax weist die längste Verlustserie seit der Finanzkrise auf. Doch auch der Dow Jones gerät nun immer stärker unter Druck.
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Kurssturz: Der Dax ist unter die Marke von 11.000 Punkten gestürzt und notiert damit auf dem tiefsten Niveau seit zwei Jahren. Seit Januar hat der deutsche Leitindex rund 2000 Punkte (15 Prozent) an Wert eingebüßt. Vorausgegangen ist ein Crash auf Raten am deutschen Aktienmarkt ...

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Im November hatte der Dax bereits den vierten Monat in Folge nachgegeben. Das ist die längste Schwächeperiode im Dax seit der Finanzkrise, als der Dax zwischen September 2008 und März 2009 um rund 50 Prozent einbrach. Die Jahresbilanz ist tiefrot ...

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Das Jahr 2018 dürfte der Dax mit einem zweistelligen Kursverlust beschließen, selbst wenn sich die Kurse zum Jahresende noch ein wenig erholen sollten: Dax-Anleger bringen Geld in Sicherheit, da sie neben Brexit und US-chinesischem Zollstreit eine Eintrübung der Weltkonjunktur fürchten. Diese würde viele der exportorientierten Dax-Titel empfindlich treffen. Auch die jüngste Hoffnung auf eine Entspannung im Zollstreit durch den vereinbarten 90tägigen "Burgfrieden" zwischen China und den USA schwindet wieder, da die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin in Kanada das Verhältnis zwischen China und den USA schwer belastet.

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Die Spannungen zwischen USA und China sorgen auch für Nervosität an der Wall Street. Der Dow Jones, der bereits zu Anfang dieser Woche um knapp 800 Punkte nachgegeben hatte, setzte am Donnerstag seinen Kursrutsch fort. Auch an der Wall Street findet die Aktienrally der vergangenen Jahre ein Ende - zumal die Renditen für kurzfristige Anleihen erstmals seit Jahren wieder die Renditen für langfristige Bonds übersteigen. Diese "inverse Zinskurve" gilt als Alarmsignal für die Konjunktur.

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Zu den größten Verlierern des Monats November gehört auch ein prominenter Börsenliebling: Der iPhone-Hersteller Apple dürfte den November mit einem Minus von rund 18 Prozent abschließen. Für die erfolgsverwöhnten Apple-Aktionäre ist dies der größte monatliche Kurssturz seit der Finanzkrise vor zehn Jahren.

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Doch nicht nur Apple, sondern auch weitere Technologie-Schwergewichte aus USA und Asien sind in den vergangenen Wochen erheblich unter Druck geraten. Auch Amazon, Netflix, Baidu und JD.com haben zum Teil zweistellige Verluste verbucht. Die starken Schwankungen im US-Techsektor sorgten zeitweise dafür, dass Microsoft den Konkurrenten Apple zeitweise als wertvollster Konzern der Welt wieder ablöste.

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Der Abverkauf im Tech-Sektor mag nach der Kursrally der vergangenen Jahre vor allem mit Gewinnmitnahmen begründet sein: Anleger bringen Geld in Sicherheit. Beim Dax sind es dagegen vor allem Sorgen um die Weltkonjunktur und um die Zukunft der Euro-Zone, die dem deutschen Leitindex das schwächste Jahr seit der Finanzkrise vor zehn Jahren bescheren.

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