Datenklau Wie sich Manager gegen Datenklau schützen können

Für manager magazin online hat die Beratungsgesellschaft Alvarez & Marsal sieben Grundregeln zusammengestellt, die Manager bei ihrer geschäftlichen Kommunikation außerhalb des Büros beherzigen sollten.
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Geprüfte Hardware verwenden: Auch wenn es noch so verlockend scheint, sich mal eben mit dem privaten iPad und der gerade runtergeladenen App ins Firmennetzwerk einzuloggen: Manager sollten ausschließlich Hardware und Programme nutzen, die von der IT-Abteilung geprüft und freigegeben sind. Nur so lässt sich einigermaßen sicherstellen, dass fremde Augen nicht unverhofft mitlesen.

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Vorsicht vor offenen WLANs: Viele Flughäfen bieten mittlerweile freien Internetzugang an. Das ist praktisch, um mal eben die neuesten Nachrichten abzurufen. Doch vertrauliche Informationen oder E-Mails sollten Manager auf keinen Fall über solche Internetverbindungen verschicken - denn sie sind leicht zu knacken. Ebenso tabu für Vertrauliches ist die Nutzung von öffentlichen Internetterminals.

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Vor neugierigen Blicken schützen: Manager feilen oft im Flugzeug an ihrer nächsten Powerpoint-Präsentation - und vergessen, dass Sitznachbarn jedes Wort mitlesen können. Die Lösung gegen unliebsame Blicke ist ein Sichtschutzfilter, der den einsehbaren Blickwinkel des Bildschirms auf 30 Grad beschränkt - und weniger als 100 Euro kostet.

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Sicher telefonieren: Mal eben den neuen Vertrag mit dem Kunden am Telefon durchgehen - solche Gespräche sollten Manager in der Öffentlichkeit meiden. Und zu öffentlichen Orten zählen auch das Abflug-Gate, das Zugabteil oder der Taxifonds. Wer dennoch telefonieren muss: Den Kundennamen sollte man in solchen Gesprächen keinesfalls nennen.

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Verschiedene Passwörter verwenden: Kein Mensch kann sich Dutzende Passwörter merken. Dennoch sollten Manager strikt zwischen privaten Passwörtern für ihre eBay- und Amazon-Käufe und beruflich verwendeten Logins trennen. Außerdem sollten die beruflichen Passwörter für Mobiltelefon, Tablet-PC und Laptop etwas komplexer ausfallen - und neben Buchstaben auch Zahlen enthalten.

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Fernsteuerung einbauen lassen: Mit Hilfe spezieller Software lassen sich entwendete Geräte auch aus der Ferne sperren oder komplett löschen. Solche Programme gibt es für Smartphones ebenso wie für Laptops oder Tablets. Und sie sollte auf Geräten vielreisender Manager auf jeden Fall installiert sein.

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Verschlüsseln und sperren: Alvarez und Marsal rät Top-Managern dringend dazu, sämtliche berufliche Daten auf Laptops und Mobiltelefonen zu verschlüsseln - oder gleich verschlüsselte Hardware zu verwenden. Ebenso wichtig: Bei Nicht-Gebrauch sollten Manager ihren Computer stets sperren und die Geräte auch beim Aufladen des Akkus nicht aus den Augen lassen.

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