Fliegende Häuser, Bäume auf See Das sind die Wolkenkratzer der Zukunft

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Das Projekt "Noah Oasis" ist einer von 15 Entwürfen, die im Rahmen des 2015er Wolkenkratzer-Wettbewerbs des US-Architekturmagazins eVolo eine "ehrende Erwähnung" finden. Es zeigt einen Vorschlag zum künftigen Umgang mit nicht mehr benötigten Ölbohrinseln, die in gigantische Pflanzen verwandelt werden sollen. Anstatt die Umwelt zu verschmutzen, so die Idee, könnten Ölreste in Dünger verwandelt und ins Meer abgegeben werden.

Foto: eVolo
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Dieser Vorschlag wäre vielleicht etwas für einige Teile der Ostseeküste: Der Ansatz beruht auf der Idee, Wohnraum in gigantischen Kalksteinen zu schaffen, von denen es weltweit unzählige gibt.

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Etwas näher an der Realität: Das Projekt "Times Squared 3015, die Vision eines postmodernen Wolkenkratzers in New York City. Der Entwurf berücksichtigt Aspekte der Überbevölkerung, der Landwirtschaft sowie der Sauerstoffproduktion, schreibt eVolo. Geplant ist eine Höhe von 5687 Fuß, also etwa 1730 Metern.

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Beim Vorschlag "Initial Idea" stellen die Architekten einen gigantischen Wohnblock auf Stelzen, inklusive ...

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... der Versorgung mit Wasser und Energie. Zu dem Zweck, so eVolo, werde in der unteren Schicht des Aufbaus die Struktur der Erdkruste nachempfunden.

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Die Pyramiden von Gizeh mögen den alten Ägyptern riesig erschienen sein. Heutige Architekten denken jedoch in anderen Kategorien, wie dieser Vorschlag für einen praktischen "Anbau" zeigt. Name des Entwurfs: "Bio-Pyramid"

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Dürre hier, Überflutung dort, das muss nicht sein: Der Entwurf "Cloud Capture" bewegt sich besonders weit in den Sphären des Fantastischen. Die Idee: Wolken werden eingefangen und dorthin transportiert, wo es wieder mal regnen sollte.

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Dem Entwurf "Reversal Strategy" liegt ein komplexer Gedankengang zugrunde. Sehr verkürzt lautet er ungefähr so: Um die Probleme der modernen Großstadt zu lösen, müssen wir die Metropolen um 90 Grad kippen und senkrecht in den Himmel bauen.

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Himmel ist auch das richtige Stichwort für diese Idee. Der Entwurf "Air Monument" erklärt sich eigentlich selbst. Er bietet jedenfalls einen Ausblick, von dem die Milliardäre über den Dächern von Manhattan oder Hongkong heute nur träumen können.

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Dagegen deutlich fester auf dem Boden der Tatsachen: Die "Vertical Factories of Greenpoint" in New York.

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Der Entwurf "Vernacular Sky-Terrace": Ist es auf dem Erdboden zu voll, schaffen wir eben eine zweite Etage für die ganze Stadt.

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Dieser "Tower of Refuge" soll malerisch an die Küste gesetzt werden und eine echte Zuflucht sein - allerdings nicht für Menschen, sondern für Tiere, die unter der zunehmenden Ausbreitung und Ausbeutung des Menschen zu leiden haben.

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Dieser Wolkenkratzer sieht aus der Ferne beinahe aus wie jeder andere in New York. Es handelt sich aber um den Architekturentwurf "Deep Skins", bei dem die Fassade der Haut eines Hais nachempfunden wurde.

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Der erste Platz des Wettbewerbs ging in diesem Jahr an das polnische Büro BOMP für dessen Projekt "Essence Skyscraper". Der Vorschlag zeige eine urbane Mega-Struktur die verschiedene natürliche Gewohnheiten berücksichtige, schreibt eVolo. Der Wolkenkratzer würde als Platz dienen, in dem man dem Großstadtleben entfliehen und verschiedene außergewöhnliche Erfahrungen machen könne.

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Platz zwei belegt dieser Wolkenkratzer-Entwurf der indischen Architekten Suraksha Bhatla und Sharan Sundar. Der "Shanty-Scaper" ist für Slum-Bewohner der indischen Metropole Chennai gedacht, die darin einen Platz zu Wohnen, Arbeiten und Ausspannen erhalten sollen. Die Idee ist, das Gebäude aus dem Bauschutt der Stadt zu errichten, also aus Resten von Rohren, Stahl und Holz.

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Der dritte Platz im diesjährigen Wettbewerb geht an den Russen Egor Orlov und sein Projekt "Cybertopia". Dessen Wesen kann der Laie aufgrund der Illustrationen eigentlich nur erahnen. Laut eVolo zeigt Orlov die Stadt der Zukunft als eine Kombination aus digitaler und physischer Welt - ein Ort, der wächst und sich verändert, je nachdem, welche Wünsche und Bedürfnisse wir gerade haben.

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