Schäuble, Kubicki und Co gewählt So lief der Kampf um das Bundestagspräsidium in Berlin

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Ein weiterer Höhepunkt einer langen Politkarriere: Der frühere Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (75) wurde heute zum neuen Präsidenten des deutschen Bundestages gewählt. Der CDU-Politiker bekleidet damit künftig nach dem Bundespräsidenten das zweithöchste Amt im Staat. Schäuble erhielt in der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments 501 von 704 abgegebenen gültigen Stimmen. 173 votierten mit Nein, 30 enthielten sich. Eine Stimme war ungültig.

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Einer von Schäubles Stellvertretern ist künftig Thomas Oppermann von der SPD. Bei der Wahl der Bundestags-Vizepräsidenten stimmten für Ex-SPD-Fraktionschef Oppermann 396 Abgeordnete, 220 votierten mit Nein, 81 enthielten sich, 6 Stimmen waren ungültig.

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Der frühere Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wurde ebenfalls zum Vize gewählt. Er kam auf 507 Ja-Stimmen, 112 Abgeordnete stimmten mit Nein, 82 enthielten sich, 2 Stimmen waren ungültig.

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Für FDP-Vize Wolfgang Kubicki stimmten 489 Parlamentarier, 100 gaben eine Nein-Stimme ab, 111 enthielten sich, es gab 3 ungültige Stimmen.

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Die bisherige Bundestagsvize-Präsidentin Petra Pau von der Linken wurde mit 456 Ja- und 187 Nein-Stimmen bei 54 Enthaltungen und 6 ungültigen Stimmen im Amt bestätigt.

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Für Claudia Roth von den Grünen stimmten 489 Abgeordnete, sie erhielt 166 Nein-Stimmen und 45 Enthaltungen, 3 Stimmen waren ungültig. Auch sie war in der vergangenen Wahlperiode bereits Vizepräsidentin des Bundestages.

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Nicht so gut läuft es für Albrecht Glaser von der AfD: Wie erwartet fiel der 75-Jährige frühere CDU-Politiker, der auch schon Stadtkämmerer von Frankfurt war, im ersten Wahlgang durch. Glaser erhielt lediglich 115 von 703 abgegebenen Stimmen. 550 stimmten mit Nein, 26 Abgeordnete enthielten sich. 12 Stimmen waren ungültig. Später konnte sich Glaser auch im zweiten sowie im dritten Wahlgang nicht durchsetzen. Laut Satzung des Bundestages muss nun der Ältestenrat entscheiden, wie es mit Glaser weitergeht.

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