Crash-Jahr 2008 Die Chronik der Lehman-Krise

Die Finanzkrise hat die Finanzmärkte 2008 in dramatische Turbulenzen gestürzt. Hier eine Chronik der wichtigsten Ereignisse aus dem Jahr, in dem die US-Investmentbank Lehman Brothers stürzte.
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15. Januar 2008: Der Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) schockiert die Börse mit unerwarteten Abschreibungen. Der Aktienkurs bricht um 35 Prozent ein.

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22. Januar: Noch vor Börseneröffnung in den USA beginnt die US-Notenbank Fed mit einer Reihe von Zinssenkungen, die sich über das gesamte Jahr hinziehen. Zunächst senkt die Fed die Zinsen um 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent und bremst damit die Talfahrt der Börsen weltweit. Am 30. Januar folgt ein weiterer Zinsschritt auf 3 Prozent.

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16. März: Die fünftgrößte US-Investmentbank Bear Stearns ist pleite und wird an JP Morgan notverkauft.

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17. März: Die Börsen-Talfahrt beschleunigt sich. Die Anleger fliehen in den als sicher geltenden Hafen Gold, dessen Preis mit 1030,80 Dollar ein Rekordhoch erreicht.

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14. September: Die US-Investmentbank Lehman Brothers ist pleite. Der Rivale Merrill Lynch schlüpft in letzter Minute unter das rettende Dach der Bank of America.

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In die Kritik gerät vor allem Lehman-Chef Richard Fuld, vor allem wegen seines großspurigen Auftretens und seiner großzügigen Verdienste, die beide offenbar wenig von Kompetenz getragen waren

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17. September: Mit einem Notkredit über 85 Milliarden Dollar greift der US-Staat dem Versicherer AIG unter die Arme. Der Branchenführer wird quasi verstaatlicht.

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11. Oktober: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy (hier ein Bild aus 2011) kündigen ein Rettungspaket für die Finanzbranche an. Der Dax schießt am Montag darauf um 11,4 Prozent in die Höhe. Es ist der größte Tagesgewinn seiner Geschichte.

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4. Dezember: Die EZB senkt den Leitzins um überraschend 75 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Es ist der größte Zinsschritt der Notenbank seit ihrer Gründung 1998.

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