Coutts Königliche Privatbank auf Kundenjagd in Deutschland

Coutts, die Privatbank der britischen Königin, steigt in den deutschen Markt ein. Mit staatlicher Hilfe verschärft sie hierzulande den Konkurrenzkampf.
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Königliche Bank: Zu den Kunden der traditionsreichen britischen Privatbank Coutts zählt auch Königin Elisabeth II. Die Queen duldet sogar einen Geldautomaten der Bank im Buckingham Palace.

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Die Bezeichnung "Bank der britischen Königin" trifft allerdings seit der Finanzkrise auch in einem anderen Sinn zu: Da die Konzernmutter Royal Bank of Scotland (RBS) nur durch die Regierung vor dem Kollaps gerettet werden konnte, gehört die RBS samt ihrer vornehmen Tochter Coutts heute zu mehr als 80 Prozent dem britischen Staat. Mit staatlicher Hilfe geht Coutts nun auf Expansionstour in Deutschland ...

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"Wir wollen mit Coutts verstärkt in den deutschen Markt eintreten und führen bereits Gespräche, um Kundenberater einzustellen", sagt Matthias Knöß, der als Leiter des deutschen Wealth Managements bei der Konzernmutter RBS bisher lediglich Kunden nach London und Zürich vermitteln durfte. Deutsche Privatbanken müssen auf Fair Play der britischen Staatsbank hoffen ...

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... zu deren Kunden nicht nur königliche Familienmitglieder, sondern auch bürgerliche, gut betuchte Promis wie David Beckham ...

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... oder Elton John zählen. Beim Royal Wedding von William und Kate waren zahlreiche Coutts-Kunden versammelt, der Marktanteil von Coutts bei der wohlhabenden Kundschaft liegt in Großbritannien bei eindrucksvollen 7 Prozent.

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Doch auch das Geschäft mit reichen Kunden ist schwieriger geworden: Die wenigen verbliebenen familieneigenen Privatbanken in Deutschland müssen sich künftig gegen neue, mit britischem Steuergeld gestützte Konkurrenz erwehren. Sollte es dabei um ein häßliches Gerangel um die besten Kundenberater kommen - die Queen wäre "not amused".

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