Cobra, GT40 & Co. PS-Boliden als Geldanlage

Mit Ford verbinden wohl nur die wenigsten einen Hersteller von Nobelkarossen. Im August allerdings will das noble Auktionshaus Sothebys eine Sammlung versteigern, die es in sich hat. Die Preiserwartungen gehen in die Millionen. Pro Auto.
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Dieser Fuhrpark soll unter den Hammer von Sothebys kommen. Er stammt aus einer Sammlung von Jim Klick, eines amerikanischen Autogroßhändlers und Benzin-Freaks. Aufs Podest rollen allerdings nicht irgendwelche Gebrauchtwagen - es sind seltene Sammlerstücke, mit Rennhistorie.

Foto: Patrick Ernzen / 2016 Courtesy of RM Sotheby's
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Und das treibt die Preise, wie zu sehen sein wird. Wer zuschlagen will, muss ins amerikanische Monterey reisen - im August versteigert Sothebys dort die exklusiven Fahrzeuge. Dauerhaft niedrige Zinsen ...

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... für die auch EZB-Chef Mario Draghi mit verantwortlich ist, lässt Anleger immer stärker nach Alternativen suchen. Weil es kaum noch Zinsen gibt und die einst sicheren Anleihen nichts mehr abwerfen, wird nach allem gegriffen, das Ertrag versprechen könnte ...

Foto: REUTERS
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... zum Beispiel Schaustück Nummer 1 - eine Shelby Cobra aus dem Jahr 1964. Ihr Schöpfer hieß Shelby, mit vollem Namen Carroll Shelby. Und wo sein Name drauf steht, ist vor allem Dampf drin. Denn er überabeitete US-Fahrzeuge, um mehr Leistung aus ihnen herauskitzeln zu können. Wie zum Beispiel diese Cobra: Über 250 Stundenkilometer sind machbar, geschüttelt aus 7 Liter Hubraum.

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Kraft im Überfluss - so sieht ein Siebenliter-Motor aus. Man rechnet mit einem Verkaufspreis von 2,2 bis 2,6 Millionen Dollar, heißt es zum Beispiel bei “road and track“ . Warum? Die Seltenheit und die Rennhistorie auf der eine Seite und der Anlagedruck der Investoren auf der anderen machen es möglich. Weder Reiche noch Kleinsparer wissen angesichts der niedrigen Leitzinsen und der Wackelbörsen, wohin mit ihrem Geld. Es über die Straße rollen zu lassen, lautet augenscheinlich eine Antwort ...

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... geringer Komfort wird dabei offenbar in Kauf genommen.

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Auch ein Ford FT40 aus dem Jahr 1966 ist zu haben. Ein Ford, der wie ein Ferrari aussieht? Eigentlich eine Trotzreaktion des Konzerns. Denn seinerzeit wollte Ford Ferrari übernehmen, die Italiener wehrten sich - und Henry Ford war offenbar erbost. So sehr, dass er den Italienern "mal kräftig in den Hintern treten" wolle, hieß es bei Ford - berichtet die “Welt“ . Mit reichlich PS bei den Rennen, versteht sich.

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Leder ist Standard - und Rechtslenkung. Viele Rennwagen wurden seinerzeit als Rechtslenker ausgelegt.

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Zwischen 3,75 und 4,25 Millionen Dollar soll der "Ford FT40" bei der Versteigerung bringen.

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In dürren Zahlen: 1966 Shelby GT350.

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Die gleiche Logik - weil Shelby drauf steht, ist mehr als ausreichend Leistung drin. V8-Motoren sind Standard.

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Der Innenraum beim Shelby? Hauptsache schwarz.

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Gleichfalls zu haben ist ein 1969 Ford Mustang Boss 302 Trans Am . Der "Boss" ist eine Hochleistungsvariante des Mustang.

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Von innen mutet er recht spartanisch an. Rennbetrieb eben - da ist der Feuerlöscher wichtig, nicht aber fluffiges Alcantara.

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Gleicher Typ, anderes Baujahr - ein 1970er Ford Mustang Boss 302 Trans Am. Gut zu sehen der nach heutigen Maßstäben rustikale Frontspoiler.

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Vor allem die Rücklichter sind es in der Tat, die viele Fahrer von den automobilen Pretiosen zu sehen bekommen werden.

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