Gebot für Kuka Chinesische Firmen kaufen sich durch Europa

Die europäische Einkaufstour chinesischer Investoren und Unternehmen geht weiter: Nun ist der deutsche Roboterspezialist Kuka ins Visier übernahmewilliger Chinesen geraten.
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Die Euphorie um eine neue Rolle der Robotertechnik erfasst auch China. Der Hausgerätehersteller Midea, der bereits 13 Prozent der Anteile besitzt, hat ein Übernahmegebot für den Augsburger Konzern Kuka vorgelegt, einen der vier großen der Branche. Das Unternehmen wird mit 4,5 Milliarden Euro bewertet.

Foto: KUKA Roboter
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Der 90 Jahre alte dänische Hifi-Hersteller Bang & Olufsen steht in Übernahmegesprächen mit chinesischen Investoren. Mit der Sparkle Roll Group gibt es allerdings noch Differenzen, etwa über den Preis - geht man vom Börsenwert aus, ist ...

Foto: Bang&Olufsen
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... das Unternehmen, das neben Lautsprechern auch Kopfhörer und Fernseher herstellt, knapp drei Milliarden dänische Kronen (etwa 400 Millionen Euro) wert. Sparkle Roll war bereits Vertriebspartner der Dänen in China.

Zuletzt haben sich chinesische Unternehmen eine ganze Reihe hochkarätiger Zukäufe in Europa geleistet: Der bislang größte Deal mit deutscher Beteiligung stieg im Februar: ...

Foto: Bang & Olufsen
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Der niedersächsische Müllverbrenner EEW war der Pekinger Holding Beijing Enterprises fast 1,5 Milliarden Euro wert. EEW erzeugt aus Müll Strom, Wärme und Prozessdampf für die Industrie, Rückstände werden bestmöglich recyclet. Zuvor hatte die Rekordmarke bei...

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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... 925 Millionen Euro gelegen: Die hatte ChemChina im Januar für den Münchener Maschinenbauer Kraus-Maffei hingelegt. ChemChina ist wohl der derzeit aggressivste chinesische Zukäufer in Europa: 2015 hat sich der Staatskonzern etwa...

Foto: DPA
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... die italienische Reifen-Ikone Pirelli gegönnt - für gut 7 Milliarden Euro.

Foto: Robert Cianflone/ Getty Images
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In den ersten Februar-Tagen 2016 folgte dann die gut 42 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Chemiekonzerns Syngenta aus der Schweiz - ChemChina wird damit zu einem noch stärkeren Wettbewerber für Bayer und BASF auf dem Feld der Agrochemie. Weitere Schweizer Unternehmen, die nun in chinesischen Händen ruhen, sind...

Foto: MICHAEL BUHOLZER/ AFP
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... der bekannte Trinkflaschenhersteller Sigg (für 15 Millionen Euro an den chinesischen Wettbewerber Haers Vacuum Containers), ...

Foto: Andreas Gebert/ picture alliance / dpa
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... Sportvermarkter Infront (im Bild Infront-Executive-Director Günter Netzer), der nun zum Unterhaltungs- und Konsumkonzern Dalian Wanda gehört.

Foto: Caroline Seidel/ picture alliance / dpa
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