Cash-Könige Diese Konzerne schwimmen im Geld

Auf 1,7 Billionen Dollar sind die Cash-Reserven der US-Unternehmen angewachsen. Allein fünf Unternehmen horten mehr als 500 Milliarden Dollar, den größten Teil noch unversteuert im Ausland. Die Übersicht.
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Wohin mit dem Geld? Die Cash-Reserven der US-Unternehmen sind auf 1,7 Billionen Dollar (1.700.000.000.000 Dollar) angewachsen, wie eine Studie von Moody´s Investors Service ergab. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2007, dem letzten M&A-Boomjahr vor Beginn der Finanzkrise. Allein die fünf reichsten US-Konzerne horten mehr als 500 Milliarden US-Dollar, den Großteil davon unversteuert im Ausland. Die Cash-Könige mit dem kleinen Steuerproblem sind ...

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Platz 1 - Apple: Der iPhone-Hersteller hortet nach Angaben von Moodys 216 Milliarden Dollar, davon 92 Prozent unversteuert im Ausland.

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Apple-Chef Tim Cook zögert, zumindest einen Teil des Geldbergs in die USA zurückzubringen - er fürchtet einen Steuersatz von bis zu 40 Prozent.

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Platz 2 - Microsoft: Der Cash-Berg von Microsoft ist mit 103 Milliarden Dollar knapp halb so hoch wie von Apple. Auch bei Microsoft ...

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... lagert der Großteil des Geldes, 94 Prozent, noch unversteuert im Ausland. Microsoft-Chef Satya Nadella muss sich etwas einfallen lassen, wie er das Geld gewinnbringend einsetzen kann.

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Platz 3 - Alphabet: Bei der Google-Holding ist ein Cash-Bestand von 73 Milliarden Dollar zu verwalten, allerdings hat Alphabet im direkten Vergleich ein kleineres Problem als die anderen Cash-Könige ...

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Bei Alphabet liegen "nur" 59 Prozent der Cash-Reserven unversteuert im Ausland - im Vergleich mit der Konkurrenz ist das eine niedrige Quote.

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Platz 4 - Cisco: Der Netwerkbetreiber hält rund 60 Milliarden Dollar Cashreserven, davon 94 Prozent im Ausland.

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Platz 5 - Oracle: Der SAP-Konkurrent komplettiert mit 52 Milliarden Dollar Cash im Ausland die Top 5. Auch bei Oracle ruhen 87 Prozent des Geldes noch unversteuert im Ausland - Larry Ellison hat in punkto Steuern nichts zu verschenken. Eine beliebte Methode, bei Übernahmen auch noch Steuern zu sparen, war die so genannte Inversion ...

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So wollte der Pharmakonzern Pfizer den Konkurrenten Allergan für 160 Milliarden Dollar übernehmen und obendrein kräftig Steuern sparen, weil das fusionierte Unternehmen Pfizer/Allergan im Steuerparadies Irland angesiedelt werden sollte. Es wäre der größte Deal in der Geschichte der Pharmaindustrie gewesen. Die US-Regierung hat mit einer Gesetzesverschärfung das Steuersparmodell Inversion jedoch erschwert - Pfizer sagte die geplante Übernahme ab.

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Der Pfizer-Allergan-Deal wäre fast dreimal so groß gewesen wie die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer für 62 Milliarden US-Dollar. Der Aktienkurs von Bayer ist eingebrochen, weil viele Investoren die gebotene Summe für zu hoch halten. Doch "teuer" ist relativ: Die US-Unternehmen Cisco, Alphabet, Microsoft und Apple könnten eine solche Summe allein aus ihren Cash-Reserven bezahlen.

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