Business Travel Hacks So geht es Ihnen unterwegs RICHTIG gut

Sie finden Geschäftsreisen anstrengend? Nicht doch. Das Leben außerhalb des Büros kann so schön sein, wenn man nur weiß, wie! Hier kommen ein paar (nicht ganz ernst gemeinte) Tipps für unterwegs. Auf geht's!
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Flughafen: Sie empfinden Flugreisen als anstrengend? Kein Wunder, wenn Sie im kneifenden Anzug oder auf unbequemen Pumps durch die Schalterhalle staksen. Dress for the life you want! Und das heißt: Ziehen Sie sich am besten gleich zu Hause schon einen gemütlichen Frotteebademantel an: Für einen längeren Flug ist das ein unschlagbar bequemes Kleidungsstück. In den großen Taschen ist außerdem genug Platz für Lektüre, Wasserflasche und ein Kuscheltier! Zusätzlicher Bonus: Sie wirken überall so, als wären Sie dort zu Hause. Das kann in der First Class Lounge nur von Vorteil sein.

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Bahn: Sie kennen das: Im Großraumabteil sind noch mindestens zehn Plätze frei, und wo setzt sich der nächste zugestiegene Neuankömmling hin? Genau neben Sie, obwohl Sie doch extra Ihre Tasche auf den Sitz gestellt hatten! Genau das allerdings ist ein Anfänger-Move, den Sie tunlichst vermeiden sollten. Profis hängen sich lose einen Fanschal irgendeines Fußballvereins um den Hals, stellen schon vor Beginn der Fahrt ein, zwei leere Bierdosen aufs Tischchen und begrüßen jeden Einsteigenden mit "Hallöööööööchen, hier ist noch frei! Nicht so schüchtern, Platz ist in der kleinsten Hütte, ich meine natürlich Bahn, ahahahahaha!" Damit kann man sich den Rest der Fahrt über zwei luxuriöse Plätze für sich allein freuen. Sind Sie ein eher introvertierter Typ? Dann setzen Sie sich einfach eine Atemschutzmaske auf und zucken Sie ein bisschen zusammen, wenn jemand in Ihre Richtung geht. Das hilft im Regelfall auch.

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Bahn, Profi-Version: Ok, Sie sitzen jetzt endlich auf Ihrem von der Sekretärin reservierten Platz im Ruheabteil. Ein ideales Setting für ein längeres, lautes Telefongespräch! Aber was, wenn Sie gerade niemanden anrufen müssen? Diese Stille kann ja schon an einem nagen. Warum nutzen Sie die Zeit nicht produktiv mit fiktiven Anrufen? Die Mitreisenden wollen schließlich unterhalten werden! Sie könnten zum Beispiel die Rolle eines Angestellten eines verhassten Mitbewerbers annehmen: "Ja, ich weiß, dass wir hier bei Sowieso Industries ein Qualitätsproblem haben... ich bin dran... aber dafür bin ich einfach nicht ausgebildet." Wenn Ihnen das zu negativ ist, machen Sie Werbung für Ihre eigene Firma: "Ja, ich habe das bei der XY GmbH in Auftrag gegeben... ich weiß nicht, wie die das so günstig machen können, aber das war wirklich Hammer... Irre gute Leute. Und so günstig! Beste Firma ever!"

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Hotel: Wichtig ist vor allem eines: Spesenquittungen sammeln. Alle! Das heißt: Wenn Sie dem Hotelmitarbeiter, der Ihr Gepäck aufs Zimmer schafft, zwei Euro in die Hand drücken, lassen Sie sich eine doppelte Quittung ausstellen, eine für Ihre Unterlagen, eine fürs Rechnungswesen. Wenn der Mitarbeiter dafür einen Kopierer braucht, gehen Sie mit und geben Sie dem Kollegen, der den Kopierer bedient, einen Euro für seine Mühe. Lassen Sie sich auch das aber unbedingt quittieren!

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Messen: Seit Jahrzehnten bewährt: Das alte Visitenkarten-Spiel. Sie fangen mit Ihrer Visitenkarte an und stellen sich bei einem kleinen Mittelständler vor, wo Sie den Chef zu sprechen begehren. Mit dessen Chef-Visitenkarte können Sie dann beim nächstgrößeren Unternehmen aufschlagen und so weiter. Sie werden sehen: Die richtige Karte öffnet Türen. Und wenn Sie dann erst einmal gemütlich mit Joe Kaeser beim Business Lunch zusammensitzen, dann denken Sie bitte daran, wo Sie diesen fulminanten Tipp gelesen haben.

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Zu Gast in einer fremden Firma oder Filiale: In der heimischen Zentrale weiß jeder, dass Sie Ihren Kaffee nur mit Sojamilch trinken und nach 17 Uhr nicht gestört werden wollen. Aber jetzt sind Sie unterwegs! Wie soll das alles nur werden? Keine Bange: Lernen Sie von den Stars. Wenn Madonna oder Mariah Carey unterwegs sind, bekommt der jeweilige Veranstalter einen "Stage Rider", eine Liste mit Sonderwünschen. Darauf steht dann etwa, dass die Sofas in der Garderobe einfarbig zu sein haben, weil sich der Star beim Sitzen auf gemusterten Stoffen nicht konzentrieren kann. Wenn Sie Ihr Sekretariat vorab eine solche Liste verschicken lassen, unterstreicht das zum einen Ihre Wichtigkeit, zum anderen aber finden Sie alles so vor, wie Sie es haben möchten. Und das ist schließlich das Wichtigste! Nur keine Hemmungen: Legen Sie die Farbe und den Härtegrad der Stühle fest, bestehen Sie auf elf Sonnenblumen und prüfen Sie mit einem mitgebrachten Thermometer, ob das Wasser in den Karaffen die gewünschten 13 Grad Celsius hat. Sonst gleich reklamieren!

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