Abschiede aus der EU Brexit, Fraurevoir, Italight - so zerfällt Europa

Mit dem "Brexit" fing alles an. Das Magazin "Quartz" hat schon mal getestet, wie ein Abschied von Deutschland, Italien, Frankreich und anderen Ländern klingen würde. Die besten Wortschöpfungen im Überblick.
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Brexit: Die Briten haben sich für einen Exit, für einen Abschied aus der EU entschieden. Doch was passiert, wenn nun auch Italien, Frankreich, Österreich oder Deutschland das europäische Haus verlassen wollen? Das würde dann so klingen ...

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Falls Angela Merkel ebenso wie ihr Kollege David Cameron über ein "leave" abstimmen ließe, würden wir wahrscheinlich wochenlang über ein "Angelleave" diskutieren. Oder, wer es kürzer mag: Über einen "Berlout". Doch, ganz im Ernst, nichts liegt Angela Merkel ferner. Größere Sorgen machen sich Europäer dagegen über Italien ...

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Italiens Premier Matteo Renzi hat seinen Rücktritt angekündigt, sollten die Wähler an diesem Wochenende in dem Referendum die geplanten Verfassungsänderungen ablehnen. Dann könnte die euroskeptische Fünf-Sterne-Bewegung als stärkste Kraft aus Neuwahlen hervorgehen. Italien könnte sein Glück auch außerhalb der EU versuchen, so ihr Chef Beppe Grillo. Dann hätten wir ein leichteres, von der EU unbeschwertes Italien mit einer leichteren Währung: "Italight"

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Frankreich: "Fraurevoir", könnten die Franzosen sagen. Denn "Frexit" klingt nach "Brexit" und "Grexit" dann doch etwas abgelutscht. Oder, ganz schlicht der Schönheit der französischen Sprache folgend: "Adieu". Frankreichs Präsident Hollande hat schon mal seinen Rückzug angekündigt.

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Polen: Brexit-Fan Boris Johnson versucht mit aller Kraft, Großbritannien aus der EU herauszulösen. Auch in Polen geht eine nationalistische, populistische Regierung auf Distanz zur EU. Aus "Poland" würde "Noland".

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Österreich: Bei der Fußball-EM haben sie sich recht früh aus dem Turnier verabschiedet. Und auch der Abschied aus der EU liegt - zumindest begrifflich - nahe: Outstria. Klingt nicht schön, wär auch nicht schön. Deutlich hübscher klingt dagegen ein EU-Abschied Irlands ...

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Irland: Die grüne Insel hat jahrelang von EU-Geldern profitiert, die irische Wirtschaft legte kräftig zu. Nun ist Zeit, sich wieder zurückzuziehen: "Retireland". Viel klangvoller als "Dublout".

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Und Portugal? Deren Nationalmannschaft wird sich spätestens im Achtelfinale gegen Kroation aus dem Turnier verabschieden, da mag Ronaldo noch so viel peinliches Posing betreiben. Und ein Abschied aus der EU? Na klar - Portugo.

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Und Spanien? Da muss man nicht lange überlegen. "Spadios". Oder, ein bisschen englischer: "Espanope".

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Finnland: Das nördlichste Land der EU bietet das eleganteste Wortspiel für einen Abschied aus der Union. Schlichter und besser geht es nicht: Fin-land.

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