Börse Dax-Monatsrenditen seit 1948

"Sell in May and go away", lautet eine Börsenregel. Historische Daten zeigen, der Börsenmonat Mai und die Sommermonate fallen im historischen Schnitt schwächer aus. Verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht.
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"Sell in May and go away": Eine Börsenregel rät, im Mai den Aktienmarkt zu verlassen und erst Ende September wieder zurückzukehren. Historische Daten zeigen, der Börsenmonat Mai und die Sommermonate fallen tendenziell schwächer aus. Darauf verlassen sollte sich der Anleger aber nicht ...

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... zwar ist der Mai aus historischer Perspektive einer der schwächsten Börsenmonate. So fällt die Dax-Bilanz für den vermeintlichen Wonnemonat seit 1948 im Schnitt leicht negativ aus. Die Renditeausschläge sowohl im positiven wie negativen Sinne sind über die Jahre aber nicht unerheblich. Noch schwächer als der Mai ...

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... fällt der September aus. Im historischen Schnitt beendete der Dax den Monat bislang mit einer Negativrendite von 0,6 Prozent. In der Vergangenheit schlug dabei für die Märkte so manches Großereignis negativ zu Buche - etwa die Pleite der US-Bank Lehman Brothers. Das trug stark zur Volatilität des Börsenmonats bei. Mit dem maximalen Verlust von 25,4 Prozent schloss kein anderer Monat in der Geschichte des Dax schlechter ab als der September. Umgekehrt hat der September mit 20,9 Prozent auch das vierthöchste Plus aller Börsenmonate markiert. Der beste Dax-Monat ...

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... ist der Dezember mit plus 2,4 Prozent im historischen Schnitt. Beobachter begründen dies auch damit, dass instituionelle Investoren zur Jahreswende ihre Depots aufräumen (Window-Dressing) sowie frisches Geld aus Zinsen und Dividenden investieren und damit den Indizes immer wieder zu Aufschwüngen verhelfen. Experten warnen: Aus vermeintlich sich wiederholenden Mustern sollten die Anleger keinen Trend ableiten. Auch den Dezember hat der Dax in der Vergangenheit schon so manches Mal mit einem dicken Minus abgeschlossen.

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