Leichtbau, Laserlicht, Gestensteuerung Das kann der neue 7er-BMW

BMW hat seine Luxuslimousine 7er rundum erneuert - und sie außen wie innen mit allerlei technischen Finessen aufgerüstet. Das Auto versteht Handgesten, kann selbständig einparken - doch die echte Revolution passiert in der Fabrik.
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In München hat BMW die neue Generation der 7er-Baureihe vorgestellt. Die sieht äußerlich so wuchtig-elegant aus, wie man es von Oberklasse-Limousinen gewohnt ist.

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Die Präsentation in der BMW World an der Konzernzentrale geriet weniger opulent als die des Vorgängermodells 2008 auf dem Moskauer Roten Platz. Der wahre Luxus zeigt sich erst in den Details ...

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Erstmals können Fahrer einige Funktionen des Autos per Handgesten steuern und so etwa die Radiolautstärke regeln oder einen Telefonanruf annehmen. BMW ist der erste Hersteller, der diese Steuermöglichkeit anbietet. Die bisher üblichen Drehknöpfe sind aber noch vorhanden.

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Stolz sind die Bayern darauf, dass der neue 7er als erstes Serienauto fahrerlos einparken kann - sofern Käufer auch den dafür notwendigen Display-Schlüssel und die entsprechende Option ordern. Das Auto-Parken lässt sich per Druck auf das berührungsempfindliche Display aktivieren.

Foto: obs/BMW Group (06/2015)
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Dass der 7er oft als Chauffeur-Auto geordert wird, lässt sich auch an den Bildern des Fonds erkennen. Der lässt sich zur rollenden High-Tech-Lounge aufrüsten - samt Massagesitzen, die laut BMW auch ein "aktives Körpertraining zur Regeneration" ermöglichen. Doch die Revolution beim 7er-BMW findet nicht beim Aufpreis-Schnickschnack statt ...

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... sondern bereits in der Fabrik: Bei der Fertigung des neuen Luxus-Flaggschiffs mixt BMW sämtliche Leichtbau-Materialien: Carbon kommt im Dach und in den Schwellern zum Einsatz, Magnesium trägt die Armaturentafel, einige Fahrwerksteile bestehen aus Aluminium - und auch hochfesten Stahl verbaut BMW. Damit ...

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... ist der neue 7er um 130 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. "Noch nie wurden in einem Automobil verschiedene Materialien derart intelligent kombiniert", lobt BMW-Chef Harald Krüger seine Entwickler.

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Die Luxus-Leichtigkeit senkt den Verbrauch und verbessert das Handling. Mit mehr als einer halben Milliarde Euro wurde das niederbayerische Werk Dingolfing für die neue Hybrid-Leichtbautechnik aufgerüstet. Besser vermarkten lassen sich jedoch die technischen Finessen des Autos, etwa bei der Lichttechnik ...

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... so rollt der 7er auf Wunsch und gegen Aufpreis einen Lichtteppich im Dunklen aus. Der "Welcome Light Carpet" zeichnet laut BMW eine markante Lichtgrafik im Ein- und Ausstiegsbereich. Das Panorama-Glasdach beinhaltet auf Wunsch auch eine von LED-Modulen beleuchtbare Sternen-Grafik - für den romantischen Blick in den Nachthimmel.

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Sicherheitstechnisch relevanter ist das Laserlicht, das auf Wunsch nun auch im 7er um Einsatz kommt - und die Fernlichtreichweite auf 600 Meter verdoppelt. Auch bei den Assistenzsystemen und technischen Helferlein bringt BMW sein Flaggschiff auf den neuesten Stand.

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Verbessert hat BMW den Lenk- und Spurführungsassistenten und den automatischen Abstandshalter, der nun bis zu Geschwindigkeiten von 210 km/h funktioniert. In Staus kann der 7er nun fast vollkommen automatisch fahren und lenken, sofern eine Hand des Fahrers am Steuer bleibt.

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Passagiere sollen im neuen 7er besonders komfortabel über schlechtere Straßen rollen - dank Luftfederung und einer Wankstabilisierung, die auf Navi-Daten zurückgreift. Manche Funktionen können Fondpassagiere gegen Aufpreis auch über ein herausnehmbares Tablet steuern.

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Bei so vielen aufpreispflichtigen Wahlmöglichkeiten gerät die Motorisierung fast zur Nebensache. Der 7er wird mit Sechs- und Achtzylinderaggregaten angeboten, in der Plugin-Hybridversion kommt ein Vierzylindermotor zum Einsatz. In den Handel kommt die 5. Generation des 7ers Ende Oktober, die Preise in Deutschland starten bei 81.900 Euro.

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