Schock und Trauer So reagiert die Welt auf den Anschlag von Berlin

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"Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft", erklärte Frankreichs Präsident François Hollande zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Sein Land hat mehrere Terrorattacken hinter sich. Zum Nationalfeiertag am 14. Juli raste ein Lkw in eine Menschenmenge in Nizza und tötete 80 Menschen. Ein geplanter Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt wurde nach Polizeiangaben vereitelt.

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"Mit Schmerz und Trauer haben wir erfahren, dass das erste Opfer dieses ruchlosen Gewaltakts ein polnischer Bürger war", erklärte Premierministerin Beata Szydlo. Der Lkw, der am Montagabend in die Menge am Breitscheidplatz gesteuert wurde, gehörte einer polnischen Spedition. Der Fahrer, der Stahlelemente in Berlin ausliefern sollte, wurde tot im Fahrerhaus gefunden. Der Täter wird noch gesucht.

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Die meisten internationalen Reaktionen beschränkten sich auf ein Innehalten in Trauer. So wie die der norwegischen Ministerpäsidentin Erna Solberg auf Twitter: "Schreckliche Nachrichten auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin. Ich fühle mit allen Betroffenen." Norwegen hatte seinen Schock-Moment 2011 bei dem Massaker eines Rechtsextremen auf einem Jugendferienlager auf der Insel Utøya.

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Anders reagierte der gewählte US-Präsident Donald Trump. Er nutzte den Moment zur Attacke auf Twitter. "Isis und andere islamistische Terroristen schlachten andauernd Christen in ihren Gemeinden und Gebetsstätten als Teil ihres globalen Dschihad. Es wird immer nur schlimmer. Die zivilisierte Welt muss umdenken." Sein noch amtierender Vorgänger ...

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Barack Obama hingegen kondolierte Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonisch und bat sie laut Regierungssprecher Steffen Seibert, "den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl zu übermitteln. Den Verwundeten wünschte er rasche Genesung." Außerdem sagte er demnach Hilfe der USA bei der Aufklärung der Hintergründe der Tat zu.

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"Dieses gegen friedliche Zivilisten verübte Verbrechen schockiert durch seine Brutalität und seinen Zynismus", erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Telegramm an Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Die Tat gegen friedliche Bürger sei grausam und zynisch. Russland hat mehrere große Terroranschläge erlebt, ebenso wie die Türkei. Putin traf sich am Dienstag mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan. Sein Außenminister ...

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Sergej Lawrow leitete ein Dreiertreffen mit den iranischen Kollegen, "wobei wir keinerlei Rücksicht auf Terroristen zulassen dürfen". Überschattet wurde die Begegnung von einer weiteren Terrortat am Montagabend: In Ankara wurde der russische Botschafter Andrej Karlow von einem türkischen Polizisten ermordet, der "Rache für Syrien" verkündete.

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Aus der Türkei meldete sich das Außenministerium von Mevlüt Cavusoglu: "Die Türkei und das türkische Volk, die frischen Schmerz aus ähnlichen Vorfällen verspüren, fühlen mit Deutschland und dem deutschen Volk", hieß es in einer am Dienstag verschickten Mitteilung. Der grausame Anschlag sei "ein Beispiel dafür, dass der Terror eine Plage ist, die nicht zwischen Personen, Orten und Nationen unterscheidet".

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