Baselworld Uhren-Neuheiten für Technik-Freaks und Connaisseure

Die Baselworld, weltgrößte Uhren- und Schmuckmesse, hat ihre Tore geschlossen. Das Fazit: Technische Gimmicks, fröhliche Farben und traditionelle Handwerkskunst dominieren die Uhrentrends. Hier sind die spannendsten Neuheiten für Technikfreaks, Connaisseure und Fashion Victims.
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Zenith: Die feine Manufaktur, die seit wenigen Jahren ein glänzendes Comeback erlebt, und den Überflieger Felix Baumgartner umfangreich unterstützte, bricht jetzt mit der 'El Primero Stratos Flyback Stricking 10th' wieder neue Rekorde: Als erste Uhr durchbrach sie die Schallmauer und ist der erste El-Primero-Flyback-Chronograph mit Automatikaufzug sowie Zehntelsekunde-Anzeige. Das überzeugte auch Felix Baumgartner, der dieses Modell bei seinem Sprung am Arm trug (wahrscheinlich waren aber auch noch andere Argumente im Spiel). Ebenso setzen Helden im Alltag mit den 45mm Durchmesser aus Edelstahl und drehbarer Keramiklünette ein echtes sportives Statement. Viele Funktionen, viel Image und für 8000 Euro viel Uhr fürs Geld.

Foto: Zenith
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Ulysse Nardin: 'Strangers in the night' spielt diese kleine Musikbox und verrät zugleich die Uhrzeit sowie das Datum. Die Manufaktur interpretiert die alte Tradition der Spieluhren neu und bannt sie zeitgemäß ans Handgelenk. Verantwortlich für den Soundeffekt ist ein eigens kreiertes Automatikkaliber mit Spielwerk, das deutlich sichtbar auf dem Zifferblatt liegt. Um die Melodie zu hören, muss der Träger nur einen Drücker an dem 45 Millimeter großem Rotgoldgehäuse betätigen. Uhrensammler dürfen sich schon mal hinten anstellen - die begehrte 'Stranger' ist nur 99 Mal zu haben für je 99.000 Euro.

Foto: Ulysse Nardin
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Maurice Lacroix: Eine lineare Sekundenanzeige tänzelt hier scheinbar schwerelos alle 15 Sekunden mal horizontal, mal vertikal übers Zifferblatt. Eine optische Täuschung, weshalb man die Uhr 'Masterpiece Seconde Mystérieuse' taufte. Wobei der Masterpiece zu Recht gewählt ist - Maurice Lacroix hat dieses Manufakturkaliber mit Automatikaufzug selber entwickelt, das sich stolz durch das teilweise skelettierte Zifferblatt offenbart und immerhin 50 Stunden Gangautonomie besitzt. Diese tickende 43mm Diagonale aus Edelstahl für 11.300 Euro wird nur 125 Mal produziert.

Foto: Maurice Lacroix
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Hermès: Seit fast zehn Jahren geht die französische Edelmarke den Weg hoher Uhrmacherkunst gemeinsam mit der angesehenen Manufaktur Vaucher, wozu auch Parmigiani zählt. Im Herzen der 'Chronograph Dressage' schlägt das Manufakturwerk H1925, das nach dem Erscheinungsjahr des ersten Hermès Chronographen benannt ist. Dass auch hier wahre Könner am Werk sind, zeigt sich schon bei der exzellenten Integration der sanft gehenden Drücker. Eyecatcher-Effekt bietet zudem die ausgefallene Tonneauform aus Edelstahl, 8500 Euro.

Foto: Hermès
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Rolex: Gleich ein ganzes Farbfeuerwerk zündet die Luxusmarke mit ihrem Klassiker 'Day-Date'. Ob in Weiß- oder dem selbst entwickelten Rot-Gold namens Everose, gibt es jetzt in fünf frischen Zifferblattfarben dazu Ton in Ton die Aligatorbänder: Eine dezente Cognac-Farbe, ein satter Kirschton, tiefgründiges Chocolate, sowie Marineblau und selbstverständlich der Rolex typische Grünton. Durchmesser 36mm, COSC Zertifikat, Automatikwerk, ab 17.900 Euro. Ähnlich kess...

Foto: Rolex
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... kommt die neue 'GMT-Master II' daher. Statt bisher schwarz-rot, ist der 24-Stunden-Kreis jetzt in schwarz-blau gestaltet. Sehr praktisch: Die zweifarbige Tag-/Nachtanzeige für die zweite Zeitzone auf der robusten Keramiklünette ist somit noch deutlicher ablesbar. Angetrieben wird dieser 40mm große und zertifizierte Chronometer aus Edelstahl mit einem Automatikwerk, 7200 Euro.

Foto: Rolex
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Breitling: 'Emergency II' heißt sie - die weltweit erste Armbanduhr mit Zweifrequenz-Notfunkbake. Im Grunde ist die Uhr also ein Überlebensinstrument inklusive Zeitangabe. Mit an Bord: ein Zweifrequenzsender, ausziehbares Antennensystem und leistungsstarker Akku für den weltweiten Notruf. Ebenso eine digitale sowie analoge 12- und 24-Stunden-Anzeige, Chronograph, Alarmwecker, zweite Zeitzone, mehrsprachiger Kalender und Batterieanzeige. Viel Technik also für den abenteuerlustigen MacGyver im Mann, was jedoch Platz braucht: Wuchtige 51mm Durchmesser, die trotz leichtem Titangehäuse 140 Gramm ohne Band wiegen. Dieses Schwergewicht verlangt 14.000 Euro.

Foto: Breitling
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Oris: Ob zu Wasser oder zu Land, diese Marke punktet nicht nur mit dynamischer Optik. Mit der 'Aquis Depth Gauge' setzt sie noch einen drauf: Bei diesem patentierten Tiefenmesser dringt das Wasser ein und misst somit die Tiefe - bis zu 500 Metern. Um tollkühnen Aquanauten eine gute Ablesbarkeit auch im Dunkeln zu garantieren ist sie mit farbiger Superluminova aufgerüstet. Besonders markant ist die gelb-grüne Skala, welche die Tiefe anzeigt. Cleveres Design mit hohem Funktionswert. Das Automatikwerk ist in 46mm Durchmesser aus Edelstahl eingeschalt. 2600 Euro.

Foto: Oris
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MB&F: Die Koryphäe unter den Uhrenkonstrukteuren, Maximilian Büsser, schafft immer wieder radikale Erfindungen. Zeitmaschinen nennt er seine Uhren, die vor allem Avantgardisten ansprechen. Auch bei der jüngsten Kreation 'HM5 on the road again' stellt Büsser alles auf den Kopf: ein Saphirglas-Prisma projiziert die Stunden- und Minutenangabe von zwei Scheiben auf eine senkrechte Anzeige. Für eine bessere Ablesbarkeit wird die Uhrzeit dabei um 20 Prozent vergrößert. Im Inneren des aerodynamischen Zirconium-Stahlgehäuses, das an die futuristische 70er Jahre Sportwagen-Ära erinnert, tickt ein Automatikwerk. Dieses Zeit-Spektakel ist auf 66 Exemplare limitiert und für je 53.550 Euro zu haben.

Foto: MB&F
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Hublot: Mit Vollgas landen die Schweizer Uhrmacher und das Ferrari-Team einen neuen Weltrekord: 50 Tage Gangreserve soll die 'MP-05 LaFerrari' garantieren. Dafür wollen immerhin elf Federhäuser von Hand aufgezogen werden. Damit der Besitzer dieses Tourbillons dabei nicht durchdreht, wird eine Art Mini-Bohrmaschine mitgeliefert. Aus 637 Teilen besteht dieser Testosteron-Bolide, extra leicht dank Titan PVD. Mit etwas Übung kann man Stunden, Minuten und die Gangreserve ablesen. Der exakte sechsstellige Preis ist noch unbekannt, allerdings gibt es diesen Mini-Ferrari fürs Handgelenk nur 50 Mal.

Foto: Hublot
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Glashütte Original: Auch die sächsische Manufaktur gibt ihrem erfolgreichen Retromodell 'Sixties' einen neuen Anstrich. Zur blauen Stunde tickt hier ein Automatikwerk unter einem gewölbten Zifferblatt aus Neusilber mit Sonnenschliff. Ein anmutiges Gesamtensemble, zumal sich das fein dekorierte Uhrwerk durch einen Safirglasboden offenbart. In Edelstahl mit 40 Millimetern Durchmesser für 5700 Euro.

Foto: Glashütte Original
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Tudor: Immer mehr emanzipiert sich die Tochtermarke von der Übermutter Rolex. Und das steht ihr gut! Die 'Monte-Carlo' aus der Heritage-Linie sieht ihren Ahnen von 1973 zwar verblüffend ähnlich aber ihr neuer, erfrischender Blau-Orange-Look überzeugt selbst hippe Trendsetter. Fürs vielseitige Styling wird der Automatik-Chronograph aus Edelstahl zusammen mit einem Nato-Textilband und einem Stahlband ausgeliefert. Die 3450 Euro sind für so viel Raffinesse vernünftig angelegt.

Foto: Tudor
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Nomos: Mit den Sachsen kann man jetzt baden gehen - 'Ahoi' tauften sie ihren sportiven Neuling, mit der man am Strand aber auch im Wasser eine gute Figur macht: Poolblau das Zifferblatt und die Zeiger, ein keck roter Sekundenzeiger, das Ganze umgeben von einem Edelstahlgehäuse das bis 20 bar dicht hält. Getragen wird diese Automatikuhr an einem wasserfesten Textilband, das an die Armbändchen der Schwimmbad-Spinds erinnert. Mit 40mm Diagonale gehört die Ahoi zu den großen Kalibern der Manufaktur, 2800 Euro ohne Datum, 3200 Euro mit Datum.

Foto: Nomos
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Gucci: Salonfähig für die Haute Horlogerie hat sich jetzt Gucci mit der maskulinen Taucheruhr 'Dive' gemacht. In ihr arbeitet ein automatisches Manufakturkaliber von Sowind, die zu Girard-Perregeaux gehören. Sowohl die lässige Edelstahl- als auch schicke Roségoldversion sind mit schwarzer PVD-Beschichtung für höhere Robustheit ausgestattet. Zudem werden sie den strengen Auflagen für Druckfestigkeit und Ablesbarkeit unter Wasser bis 30 bar nach ISO-Norm 6425 gerecht. In dem Gehäuse von 45mm Diagonale steckt nicht nur ein Automatikwerk, sondern auch eine Gangreserveanzeige und kleine Sekunde - eine recht seltene sowie nützliche Kombination bei Taucheruhren. In Edelstahl 6500 Euro, in Roségold 9500 Euro.

Foto: Gucci
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Ebel: Ein modisches Statement setzen selbstbewusste Zeitgenossen mit der 'Ebel 100': Mattes Schwarz, teils als PVD-Beschichtung, dominiert diesen Hingucker. Einen charakterstarken Kontrast, der auch für gute Ablesbarkeit sorgt, setzen die kess grünen Indexe, das Datum, der Sekundenzeiger sowie nomen est omen der Schriftzug Automatic. Stilbewusst gibt sich auch das Milanese-Armband aus geflochtenem Edelstahl, das PVD-beschichtet ist. Das tickende Mode-Accessoire kostet 2400 Euro.

Foto: Ebel
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Chanel: Das Pariser Modehaus produziert nicht nur in renommierten Schweizer Uhrenateliers, sondern ist mit innovativem Materialmix und Design oft der Zeit voraus. Ebenso mit der 'J12 Chronograph Superleggera', formschön im tiefen Schwarz, matt getarnt wie ein Stealthbomber. Sogar ein Chronometer-Zertifikat für besonders hohe Gangpräzision besitzt dieser Automatikaufzug. Weiteres Plus: Das 41mm im Durchmesser große Keramikgehäuse und -band sind kratzfest und ziemlich leicht. Sehr hoher Tragekomfort für 6900 Euro.

Foto: Chanel
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Seiko: Dass extravagant nicht immer preislich exorbitant sein muss, beweist diese japanische Uhrenschmiede. 2013 feiert man sein 100jähriges Armbanduhrenjubiläum mit Sondereditionen, darunter die 'Astron GPS Solar Kintaro Hattori', erkennbar am gravierten Boden. Lediglich Licht benötigt diese Funkuhr, um in weltweit allen 39 Zeitzonen die exakte Zeit anzuzeigen - was laut Seiko nur diese Uhr beherrscht. Hinzu kommt ein Ewiger Kalender und stets die korrekte Sommerzeit - GPS sei dank. Das Titangehäuse ist mit 47mm im Durchmesser etwas üppig, der Preis 3.500 Euro fair, zumal ein Kroko- und Titan-Wechselarmband inklusive sind. Auflage 5.000 Stück, von denen nur 100 nach Deutschland geliefert werden. Unlimitierte, neue Astron-Modelle sind ab 2100 Euro zu haben.

Foto: Seiko
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Girard-Perregaux: Die hohe Kunst der Uhrmacherei sind Chronographen. Erst recht wenn es eigene Neukonstruktionen sind. Fünf Jahre tüftelte die Luxus-Manufaktur Girard-Perregaux an diesem formvollendeten '1966 integrierter Säulenrad-Chronographen'. Das Resultat: exzellente Ablesbarkeit dank übersichtlichem und kontrastreichem Design, die Drücker sind angenehm zu handhaben, klar hervorgehoben das Datumsfenster. Kurzum: Ein Perfektionist unter den Stoppuhren! Zumal die 40mm Diagonale aus Roségold nicht mal protzig wirken. Für diesen Leckerbissen dürfen Uhrenfreunde etwa 38.000 Franken berappen.

Foto: Girard-Perregeaux
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Harry Winston: Erst Ende letzten Jahres von der Swatch Group übernommen, bleibt sich der amerikanisch stämmige Nobel-Juwelier und -Uhrmacher treu. So präsentiert man in der legendären Serie Opus, die stets mit wagemutigen Komplikationen für Furore sorgt, auch die Jahresedition XIII: Jede Minute klappt ein Stabindex im Außenring um, jede volle Stunde ist es ein Index im Innenring. Um die sowieso schon herausfordernde Ablesbarkeit zu erleichtern, sind alle fünf Minuten rot markiert. Hier ist also immer etwas los. Und das braucht Energie, weshalb zwei Federhäuser für die 35 Stunden Gangreserve nötig sind. Zeitintensiv ist auch die Produktion für jedes der 130 Exemplare - 7500 Stunden Arbeitszeit, was wohl das Investment von 264.000 Euro rechtfertigt. Erstaunlich anschmiegsam sitzt das 44 Millimeter Durchmesser große Weißgoldgehäuse.

Foto: Harry Winston
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Breguet: Meisterlich hat es die Edelmanufaktur der Swatch Group geschafft eine Raffinesse an Nachhaltigkeit zu kreieren: So sorgt die 'Classique Réserve de Marche 5277' für verblüffende 96 Stunden Gangautonomie bei voll aufgezogenem Handaufzugswerk. Mit nur einem Federhaus ist das eine kleine Sensation. Dieser Energietank ist patentiert, erstaunlich klein, weshalb der Zeitmesser auf angenehme 38mm Diagonale reduziert ist. Aus Rosé- oder Weißgold mit Gangreserveanzeige und dem für Breguet typisch guillochierten Zifferblatt ab 18.500 Schweizer Franken.

Foto: Breguet
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Patek Philippe: Die vornehmen Genfer sorgen zwar mit der neuen 'Gondolo 8 days' bei Technikfreaks für keine weichen Knie, jedoch überzeugt dieses tickende Rechteck mit Detailversessenheit. Immerhin bietet das neu kreierte Formwerk komfortable acht Tage Gangautonomie, die sie stolz mit einer markanten Anzeige präsentiert. Weiteres Plus: Das Zeigerdatum und der Wochentag springen um Mitternacht augenblicklich um. Klingt unspektakulär, jedoch steckt dahinter ein ausgeklügelter Hebel- und Schneckenmechanismus. Dass wahre Könner am Werk waren, beweist zudem der gewölbte Gehäuseboden, damit die Uhr besser dem Handgelenk aufliegt. Wer diesen Handaufzug in Weißgold ausführen möchte, sollte allerdings 44.720 Euro bereit haben.

Foto: Patek Philippe
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Baselworld: Die - die grundlegende Messeneuheit war die Messe selbst. Die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron entwarfen den 430 Millionen Franken teuren Neubau - im Schweizer Messewesen das bisher höchste Investment...

Foto: Baselworld
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... in der neuen Messehalle durften auf 38.000 Quadratkilometern die sogenannten "Global Brands" wie Rolex, Patek Philippe, Chopard aber auch Breitling, Corum und Seiko ausschließlich mit zwei- und dreigeschossigen Ständen beeindrucken.

Foto: Baselworld
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Brillant: Neben Uhren wurden auch die neuesten Schmuckkreationen auf der Schweizer Messe gezeigt.

Foto: Baselworld
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Aufgestockt: Anlässlich der neuen Messehalle der Baselworld präsentierte sich auch Corum mit einem neuen Stand: üppige 730 Quadratmeter Fläche auf drei Etagen.

Foto: Corum
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Foto: Corum
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Wertarbeit: Die sächsische Manufaktur Glashütte Original hat dieses Jahr seiner elegant klassischen Senator Panoramadatum Mondphase ein willkommenes Facelift verpasst. Charakterstark und als Statement zum traditionellen Handwerk kommt der Zeitmesser jetzt daher. Was man auf den ersten Blick nicht erkennt, sind die 55 Stunden Gangautonomie, der Sekundenstopp sowie der Safirglasboden, um das Automatikkaliber bewundern zu können. In Edelstahl 8900 Euro, in Rotgold 18.400 Euro.

Foto: Glashütte Original
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Frisch und charmant Die Traditionsmarke Eterna hat ihren Klassiker 1948 neu interpretiert. Trotz seiner stolzen 44 mm-Diagonale schmiegt sich dieses Drei-Zeiger-Modell dem Handgelenk gut an. Grund dafür ist der schlanke Edelstahl-Aufbau um das flache Automatikkaliber. Sympathisch auch der Preis: 2490 Euro.

Foto: Eterna
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Auf Tauchstation: Mit diesem Boliden für Taucher X Fathoms unterstützt Blancpain das Gombessa-Projekt. Hierbei erforschen noch bis zum 15. Mai 2013 Tiefseewissenschaftler die Welt des Quastenflossers, wobei sie sich auf dieses extravagante Instrument mit Automatikwerk verlassen. Auf der fast 56 mm-Diagonale sind eine Doppelskala des Tiefenmessers platziert, ein Fünf-Minuten-Zähler, ein Dekompressionsventil und ein Maximaltiefenspeicher. Für 32.020 Euro kann man mit ihr abtauchen.

Foto: Blancpain
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Alleskönnner: Clever hat Carl F. Bucherer bei der Manero Power Reserve praktische Funktionen kombiniert: Großdatum, Wochentag, im Halbkreis die Gangreserveanzeige des automatischen Manufakturwerks und eine separate Sekunde. Aus 42,5 mm Edelstahl und mit Gehäuseboden kostet dieser Allrounder 8100 Euro.

Foto: Carl F. Bucherer
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Durchblick: Jean-Claude Biver, das Enfant terrible der Branche, gelingt immer wieder ein Durchbruch. Und das nicht nur durch den gewagten Einsatz von Hightech-Materialien, die in der Serie Classic Fusion zum Tragen kommt. Neuling ist der Aero Chronograph, der nicht nur mit 45 mm-Diagonale und Stoppfunktionen auffällt, sondern auch mit dem durchbrochenen Zifferblatt um das tickende Innenleben zu verfolgen., In Titan 12.700 Euro, in Rotgold 23.500 Euro.

Foto: Hublot
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Pilotenuhr:Zusammen mit dem Held der Lüfte, Iren Dornier, lanciert Chronoswiss einen Copiloten für Vielflieger: Der automatische Timemaster Chronograph GMT S-Ray 007 besitzt unverkennbar einen künstlichen Horizont, Stoppfunktionen und für Globetrotter eine zweite Zeitzone inklusiver einer nützlichen 24-Stunden-Skala. Sehr gut ist die gesamte Ablesbarkeit gelöst. Nur 180 Stück in Edelstahl mit 44mm Durchmesser wird es geben. Die 6500 Euro sind durchaus angemessenen.

Foto: Chronoswiss
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Neuheit: Fünf Jahre Entwicklungszeit, nur 48 mm im Durchmesser groß und dennoch eine Revolution: Die renommierte Manufaktur Girard-Perregaux hat bei dem Handaufzugkaliber Constant Escapement eine völlig neuartige Hemmung integriert. Statt zu rotieren schwingt sie wie Schmetterlingsflügel. Der Clou dabei: Die Kraft verläuft hier konstant und fällt nicht wie sonst üblich ab. Obwohl die Einzelteile derart filigran sind, teilweise sechsmal dünner als ein menschliches Haar, erreicht dieser Dauerschwinger eine Gangreserve dank zweier Federhäuser von einer Woche. So viel Innovation hat ihren Preis: etwa 100.000 Euro in Weißgold.

Foto: Girard-Perregaux
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Rotgold mit Tiefgang: Für das Gehäuse der neuen Constellation Sedna hat man sich bei Omega etwas Besonderes ausgedacht. Sedna-Gold taufte man die patentierte Rotgoldlegierung, die dank Kupfer und Palladium eine ungewöhnlich, tiefen Ton hervorbringt. Zudem besitzt die dynamische Uhr innere Werte: Innen arbeitet ein Automatikwerk mit Co-Axial-Hemmung, das für seine hohe Ganggenauigkeit mit einem Chronometerzertifikat geadelt ist. Immerhin werden 14.750 Euro verlangt. Dafür ist die auch auf 1952 Exemplare limitiert.

Foto: Omega
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Charakterstark: Der Chronograph Calobra wurde für die Oldtimer-Ralley Clásico Isla Mallorca kreiert, wobei das frische Design auch jüngere Uhrenliebhaber begeistert. Das liegt am gekonnten Materialmix aus Edelstahl, Gummi beschichteter Keramiklünette und dem Kautschukarmband. Zudem sorgen die leuchtenden Superluminova-Einlagen auf Zeigern und Zifferblatt für exzellente Ablesbarkeit. Raffinierter Eyecatcher ist die lineare kleine Sekunde bei der 9. Limitiert auf 1000 Stück für je 3000 Euro.

Foto: Oris
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Bestechend: Überzeugend hat sich die junge Marke Frédérique Constant in nur 32 Jahren einen festen Platz im Schweizer Uhrenuniversum gesichert. Und man ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus, sondern baut die eigene Fabrikation stetig aus. Jüngster Spross ist die auf 1888 limitierte Exemplare Runabout Moonphase. Hier treibt ein Automatikaufzug das Zeigerdatum und die Mondphase an. Vergoldet auf 43 mm Diagonale inklusive Safirglasboden für vernünftige 1995 Euro.

Foto: Frédérique Constant
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Abgehoben: Nach dem gigantischen Höhenflug-Erfolg mit Felix Baumgartner, den Zenith jahrelang sponserte, hebt die Manufaktur mit einer Fliegeruhren-Kollektion ab. Pilot Montre dAeronef Typ 20 GMT heisst das Basismodell, dessen Automatikwerk auch eine zweite Zeitzone samt 24-Stunden-Indikator besitzt. Die prägnanten Ziffern und Zeiger sind mit Superluminova markiert, was auf den 48mm Durchmessern weithin ablesbar ist. In Edelstahl 6100 Euro.

Foto: Zenith
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Für die Tasche: Anachronistisch geht die französische Edelmarke Hermés ans Werk. Arceau Pocket Volutes tauft sie ihre Taschenuhr, die mit dem aufwendigen Dekor an traditionelles Handwerk anknüpft. Das Zifferblatt ist von Hand emailliert und alleine der gravierte Gehäusedeckel verlangt 150 Arbeitsstunden. Innen tickt ein beachtliches Automatikwerk der Manufaktur Vaucher, wo der berühmte Uhrengroßmeister Michel Parmigiani involviert ist. Das Unikat aus Weißgold mit 48 mm Durchmesser ist für erstaunliche 205.000 Euro zu haben.

Foto: Hermés
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Einfach schlicht: Die jungen Sachsen bei Nomos schaffen es immer wieder mit ihrem puristischen Bauhaus-Design zu überraschen. So auch bei der gefälligen Orion 38 grau. Endlich mal ein Handgelenksschmeichler, der nicht mit Übergröße protzen muss, sondern das Wesentliche auf 38mm Diagonale zur Geltung bringt. Damit die Uhr besonders flach ist, hat man das Manufakturwerk mit Handaufzug integriert. In Edelstahl mit Safirglasboden für faire 1760 Euro.

Foto: Nomos
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Kess: Die L.U.C Engine One H kommt als Hybrid aus Automechanik und Uhrmacherkunst daher: Chopard packte diesen imposanten Tourbillon-Regulator in eine Titankarosserie. Die kleine Sekunde agiert wie ein Drehzahlmesser und die Gangreservedarstellung von stolzen 60 Stunden gleicht einer Tankanzeige. Limitiert auf 100 Exemplare, die mit einem Chronometer-Zertifikat für besonders hohe Ganggenauigkeit ausgestattet sind. Mit 67.300 Euro zwar die gleiche Preisklasse wie für einen Neuwagen, allerdings ist man mit diesem Handaufzug ökologischer unterwegs.

Foto: Chopard
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Heuer mit einer Neuauflage und bleibt seiner Passion zum Autosport treu. So verbindet die Calibre 1887 Jack Heuer Edition geschickt moderne und historische Aspekte: Das zweifarbige Zifferblatt, das asymetrische Gehäuse und die Drücker sowie Krone bei 12 platziert, erinnern an die 2012 lancierte Hochfrequenzuhr Mikrogirder. Dafür entspricht die Tachymeterskala nahezu der Ur-Carrera. Auf 45mm Diagonale umrahmt von Edelstahl und Titan, arbeitet innen ein Chronographenwerk mit Automatikaufzug. 5800 Euro.

Foto: Tag Heuer