Selbstfahrende Autos im Straßenverkehr In diesen Ländern und Städten testen die Autobauer ihre Roboterautos

Volvo traut sich was: Im bevölkerungsreichen China will der Autohersteller eine ganze Flotte selbstfahrender Autos losschicken. Auch in Deutschland kann man Roboterautos auf Erprobungsfahrt beobachten. Wo welche Hersteller ihre autonomen Fahrzeuge testen, welche großen Feldversuche noch kommen.
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Härte-Feldtest für die Volvo-Techniker: Der schwedische Hersteller will in China bis zu 100 selbstfahrende Autos in Alltagssituationen testen. Volvo-Chef Hakan Samuelsson will so das Vertrauen der Kunden in die Technologie stärken, derzeit suchen die Schweden noch nach einer für die Tests geeigneten Stadt in China. Wann es losgeht, verrät Volvo noch nicht. Bereits 2017 startet ...

Foto: Volvo
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... Volvo einen "Drive Me" getauften Feldtest in seiner Heimatstadt Göteborg: Ab kommendem Jahr kurven 100 selbstfahrende XC90-Geländewagen durch die Stadt. Deren Selbstfahrkönnen baut auf serienmäßig erhältlichen Sensorsystemen auf. 50 Kilometer Autobahnen in und um Göteborg sind als Teststrecken vorgesehen. Für den China-Test könnten die Schweden auch bei BMW nachfragen ...

Foto: Volvo
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... BMW hat sich mit dem chinesischen Internetkonzern Baidu zusammengetan, zusammen wollen sie selbstfahrende Autos entwickeln. Zwei Prototypen werden bereits auf Straßen nördlich von Peking getestet. Innerhalb von drei Jahren wollen Baidu und BMW Autos mit Selbstfahr-Technik auf den Markt bringen. Doch das Dorado für autonomes Fahren liegt auf einem anderen Kontinent.

Foto: Baido
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Kalifornien, insbesondere das Silicon Valley, hat wohl die höchste Dichte an Prototypen, die selbständig durch den Stadt- und Überlandverkehr fahren können. Google betreibt eine Flotte von 50 selbstfahrenden Fahrzeugen, die allerdings nicht nur rund um das Hauptquartier in Mountain View getestet werden ...

Foto: Google
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... sondern auch in Phoenix, Arizona, in der texanischen Stadt Austin und in Kirkland im Bundesstaat Washington. In Kalifornien haben viele große Hersteller Lizenzen erhalten, um ihre autonomen Fahrzeuge auf den Straßen zu testen: Mercedes-Benz, Audi und BMW zählen dazu, aber auch Ford, Nissan, Honda, Tesla, und die Zulieferer Bosch und Delphi.

Foto: Google
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Im benachbarten Bundesstaat Nevada fährt sogar ein richtig dickes Ding ohne Zutun eines Fahrers: Auf den Highways erprobt Daimler seinen autonomen Truck Freightliner Inspiration - die Schwaben haben dafür eine Lizenz. Doch es geht auch für die Schwaben ein paar Nummern kleiner ...

Foto: Daimler Ag - Global Communicatio/ dpa
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... seit Anfang des Jahres hat Daimler in Nevada eine Testlizenz für drei serienmäßige E-Klassen. Für deren Selbstfahr-Tests sind laut Daimler nur kleine Software-Modifikationen notwendig, aufwändige Aufbauten für Laser-Sensoren oder Kameras entfallen. In dem US-Bundesstaat darf auch Kia seine Prototypen über die Straßen jagen, ebenso wie Audi ...

Foto: Daimler
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... die Ingolstädter haben ihr Können bereits ziemlich öffentlichkeitswirksam unter Beweis gestellt: Zur Computermesse CES schickte Audi einen selbst fahrenden Prototypen von San Francisco in Nevadas Wüstenstadt Las Vegas - mit Journalisten an Bord. Der Prototyp bewältigte die 900 Kilometer lange Teststrecke den Berichten zufolge fast fehlerfrei.

Foto: Audi
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Eine Art Abenteuerspielplatz für Autoingenieure hat die Autostadt Detroit in Michigan zu bieten: Die MCity, ein 12 Hektar großes Testgelände in Ann Arbor, rund 50 Kilometer von Detroit entfernt. Hier gibt es nicht nur viel Asphalt, sondern auch künstliche Häuserzeilen und ...

Foto: AFP
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... Fußgängerattrappen. Ford testet hier seine autonom fahrenden Fahrzeuge - der US-Autoriese ist der erste Autohersteller, der das Testgelände in großem Umfang nutzt. Zu den Industriepartnern der Anlage zählen aber auch BMW, General Motors, Toyota, Honda, Nissan und die Zulieferriesen Bosch und Delphi.

Foto: picture alliance / AP Photo
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Hände weg vom Steuer - solche Szenen lassen sich auch in Deutschland beobachten. Denn ein Teilstück der A9 zwischen München und Nürnberg fungiert als offizielle Teststrecke für vernetztes und autonomes Fahren. Schnelle 5G-Internetverbindungen sind bereits entlang der Strecke verfügbar. Audi hat sein Roboterauto "Jack" bereits auf die A9 geschickt ...

Foto: Audi
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... sogar Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich bereits in dem Auto fahren lassen. Anfang September 2015 hat er die Teststrecke offiziell eröffnet, insgesamt sollen 25 Millionen Euro in den Straßenabschnitt investiert werden. Neben den superschnellen Mobilfunk- und Internetverbindungen sind auch Sensoren und Kameras vorgesehen.

Foto: Audi
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Nicht nur auf der A9, auch in einer deutschen Stadt sollen bald Roboterautos im Verkehr mitschwimmen: Ingolstadt will bis 2018 eine 1,6 Kilometer lange Teststrecke für autonomes Fahren aufrüsten. Sie führt von der A9-Ausfahrt am Auwaldsee vorbei zum Audi-Innovationscampus. Da hat Audi dann Stadt- und Autobahn-Teststrecke buchstäblich vor der Haustür.

Foto: AUDI
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Im sonst so technikverliebten Nachbarland Frankreich gibt es solche Hightech-Testmöglichkeiten noch nicht. Peugeot hat einen Selbstfahr-Prototypen von Paris nach Bordeaux (im Bild) geschickt, danach 3000 Kilometer von Paris nach Madrid. Ab diesem Jahr sollen insgesamt fünfzehn PSA-Testwagen in Frankreich und Spanien unterwegs sein, um autonomes Fahren im Alltag zu erproben.

Foto: Corbis
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Der weltgrößte Autohersteller Toyota testet seine Selbstfahr-Technik auch in seiner Heimat Japan. So erprobt Toyota derzeit ein automatisiertes System für Autobahnfahrten, das die Japaner auf Tokios Shuto Expressway testen. Toyota will diesen Autobahnassistenten ab 2020 in Serie auf den Markt bringen. Unter anderem in seinem Stammland testet auch ...

Foto: Toyota
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... Nissan seine Technik für autonomes Fahren, welche die Japaner gemeinsam mit ihrem französischen Allianzpartner Renault entwickeln. Nissan erprobt seine Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in Japan. Zudem hat Nissan ein eigenes Testgelände nur für autonomes Fahren und Selbstfahr-Technik in Land aufgebaut. Bereits 2020 will Renault-Nissan in mehreren Segmenten Autos anbieten, die teils selbst steuern können.

Foto: Nissan
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