Automarkt Europa Wer Gas gibt und wer auf die Bremse tritt

Die Europäische Autobranche steht angesichts der Krise vor einer Zerreissprobe. Volumen- und Massenhersteller ziehen schon längst nicht mehr an einem Strang. Ein Überblick zeigt, wer mit welchen Problemen zu kämpfen hat
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Volkswagen: Beim Wolfsburger Autobauer laufen die Geschäfte gut, so gut, dass Volkswagen der europäischen Konkurrenz kräftig zusetzen kann. Im ersten Halbjahr verdienten der Konzern fast 36 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Bei der Premiummarke Audi legte der Gewinn sogar um mehr als 13 Prozent zu.

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Daimler: Die Marke mit dem Stern musste im ersten Quartal zwar erhebliche Anlauf- und Innovationskosten verkraften, was sich auch beim operativen Gewinn bemerkbar machte. Die Absatzzahlen bieten jedoch keinen Grund zur Klage. Sie legten um satte 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

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BMW: Die Münchener profitieren von der Einkaufsfreude in China und den USA. Für 2012 peilt der Konzern einen Absatzrekord an. Die Voraussetzungen für sind gut - alleine in den ersten fünf Monaten des Jahres stieg der Absatz um 9,1 Prozent auf rund 728.000 verkaufte Fahrzeuge.

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Fiat: Der Marktanteil der Italiener kennt derzeit nur eine Richtung - nach unten. Im ersten Halbjahr gingen die Neuzulassungen um 17 Prozent zurück, der Marktanteil liegt nur noch bei 6,7 Prozent. Ohne Chrysler lag der Verlust im ersten Halbjahr bei rund 500 Millionen Euro.

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Opel: fährt seit 1999 regelmäßig Verluste ein, nur 2006 gelang auf Jahressicht ein Gewinn. Unter dem Strich verlor die US-Mutter General Motors (GM) in zehn Jahren fast 11 Milliarden Euro in Europa und auch in diesem Jahr steht ein dickes Minus bevor. Opel gehört auf dem schwächelnden EU-Automarkt zu den größten Verlierern. Die Neuzulassungen von Opel- und Vauxhall-Fahrzeugen schrumpften im erste Halbjahr um 15 Prozent.

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PSA Peugeot Citroën: Europas zweitgrößter Autokonzern hat alleine im ersten Halbjahr 819 Millionen Euro Verlust angehäuft. Jetzt sollen 8000 Stellen gestrichen, das Werk in Aulnay geschlossen und 1,5 Milliarden Euro gespart werden sollen.

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Ford: Alleine von Januar bis März hat der Konzern in Europa 149 Millionen Dollar Miese eingefahren. Weil der Absatz massiv schwächelt, hatten die Kölner Ford-Werke zudem Ende April Kurzarbeit beantragt.

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