Neue Vertriebsvorständin bei Audi Diese 21 Auto-Managerinnen sollten Sie kennen

Die frühere BMW-Markenchefin Hildegard Wortmann werkte zuletzt in Asien - nun zieht es sie zur Konkurrenz nach Ingolstadt: Sie heuert bei Audi als Marketing- und Vertriebschefin an und zieht als erste Frau in den Audi-Vorstand ein. So wie sie werden immer mehr Frauen in der Autobranche zu Entscheiderinnen. Diese 21 haben es nach oben geschafft.
1 / 21

Die frühere BMW-Markenchefin Hildegard Wortmann steigt beim Erzkonkurrenten auf: Audi macht die 52-jährige Betriebswirtin ab Juli 2019 zur Vorständin für Vertrieb und Marketing. Wortmann zieht als erste Frau im obersten Führungsgremium der Ingolstädter Nobelmarke ein. Sie folgt auf Bram Schot, der im Dezember zum Audi-Vorstandschef aufstieg. Das ABC der Markenführung lernte Wortmann bei Unilever und Calvin Klein, bei BMW heuerte sie 1998 an. In München fungierte sie von Juni 2016 bis Ende 2017 als oberste Hüterin der Marke BMW, der Sprung in den BMW-Vorstand blieb ihr aber verwehrt. Nun klappt es eben bei der Konkurrenz.

Foto: BMW
2 / 21

Hiltrud Dorothea Werner (52) gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Automobilindustrie. Die Vorständin ist bei Volkswagen seit Februar 2017 für den Bereich Integrität und Recht zuständig. Zuvor leitete sie die VW-Konzernrevision. Bereits seit 1996 ist die Diplom-Ökonomin in der Autobranche unterwegs. Damals wechselte sie zu BMW, arbeitete zunächst bei der BMW-Bank und wurde dann Leiterin verschiedener Konzernrevisionen, beispielsweise bei MAN SE und ZF Friedrichshafen, bevor sie zu VW stieß. Vergangenes Jahr soll Werner rund 3,6 Millionen Euro verdient haben, schätzt "Bloomberg".

Foto: Michael Sohn/ AP
3 / 21

Die 51-jährige Sabine Jaskula hat mit Januar 2019 das Ressort Personal und Recht im Vorstand von ZF Friedrichshafen übernommen. Sie ist ebenfalls für das Thema Compliance zuständig. Die Juristin ist die erste Frau im Vorstand des großen Automobilzulieferers und arbeitete zuvor unter anderem für Wirtschaftskanzleien und Jägermeister.

Foto: ZF Friedrichshafen
4 / 21

Die Ingenieurin Mary Barra ist seit Anfang 2014 CEO von General Motors. 2017 hat sie laut "Bloomberg" rund 22 Millionen US-Dollar verdient. Ihr gesamtes Berufsleben hat die 57-Jährige in dem Konzern aus Detroit verbracht, schon ihr Studium absolvierte Barra ab 1980 am General Motors Institute (heute: Kettering University). Nach rund zwei Jahrzehnten in Ingenieursrollen im Konzern besetzte Barra dann Positionen im Personalwesen, der Produktentwicklung und im Lieferkettenmanagement. Sie hält einen MBA der Stanford University.

Foto: REUTERS
5 / 21

Einen rasanten Aufstieg hat Dhivya Suryadevara bei General Motors hingelegt. Vor 14 Jahren begann die heute 38-Jährige ihre Karriere in dem Konzern, im Juni 2018 wurde sie zur Finanzchefin (CFO) befördert. GM ist damit einer von zwei Konzernen der Fortune 500, in dem sowohl CEO und CFO weiblich sind. Suryadevara ist außerdem die erste Finanzchefin in der 100-jährigen Geschichte des Konzerns.

Foto: Stuart Ramson for General Motors
6 / 21

Keiner leichten Aufgabe hat sich die Australierin Robyn Denholm angenommen. Die 55-Jährige ist neue Verwaltungsratschefin bei Tesla. Sie muss nun CEO Elon Musk unter Kontrolle halten. Der sorgt im Unternehmen und bei Aufsichtsbehörden mit seinem impulsiven Verhalten immer wieder führ Aufruhr. Denholm ist bereits seit 2014 Mitglied im Tesla-Board und ist dort unter anderem für Finanzthemen zuständig. Zuletzt war sie COO beim australischen Telekommunikationskonzern Telstra.

7 / 21

Sie ist die erste Frau, die der weltgrößte Autohersteller Toyota je in seinen Verwaltungsrat (Board of Directors) berufen hat. Teiko Kudo sitzt seit Juni 2018 im Leitungsgremium des japanischen Konzerns. Die 54-jährige Ökonomin ist Finanzspezialistin und Topmanagerin bei der japanischen Bank Sumitomo Mitsui.

Foto: Toyota
8 / 21

Mehr als sechs Milliarden US-Dollar Kapital hat Tan Hooi Ling bereits für ihr Start-up Grab mit Sitz in Singapur eingesammelt. Ihr Uber-Konkurrent ist in Südostasien weit verbreitet. Zu den Investoren von Grab zählen Autohersteller wie Toyota und Hyundai sowie die HSBC. Ihren Mitgründer Anthony Tan traf die 34-Jährige an der Harvard Business School. Uber verkaufte vergangenes Jahr seine Geschäfte in Südostasien an Grab.

Foto: RISE via Getty Images
9 / 21

Unternehmerin Susanne Klatten ist nicht nur die reichste Frau Deutschlands, sondern wohl auch die mächtigste Frau der deutschen Automobilindustrie. Die 56-jährige Tochter des Industriellen Herbert Quandt besitzt 20,94 Prozent des Autoherstellers BMW. Über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion ist Klatten auch am Chemiekonzern Altana, dem Windturbinenhersteller Nordex und dem Kohlefaserspezialisten SGL Carbon beteiligt.

Foto: Matthias Balk/ picture alliance / Matthias Balk/dpa
10 / 21

Die Britin Linda Jackson (59) ist seit 2014 CEO von Citroën, das wie die Marken Peugeot und Opel zu dem französischen Konzern PSA gehört. 2017 lag der Konzernumsatz bei etwa 65 Milliarden Euro. Jackson ist Finanz- und Vertriebsexpertin und hält einen MBA von der University of Warwick. Bevor sie 2005 zu Citroën stieß, arbeitete sie mehr als 25 Jahre für die Rover-Gruppe.

Foto: AFP
11 / 21

Clotilde Delbos ist Finanzchefin der Renault-Gruppe und Mitglied im Vorstand. Die 51-Jährige arbeitete unter anderem als Wirtschaftsprüferin und im Bereich Mergers and Aquisitions. Sie kam 2012 als Group Controller zu Renault.

Foto: Olivier Martin-Gambier/Renault
12 / 21

Die Diplomingenieurin Daniela Gerd tom Markotten begann ihre Karriere bei der Daimler AG gleich nach ihrer Promotion im Bereich der IT-Sicherheit. Die 44-Jährige ist CEO von Moovel, Daimlers Mobilitätsapp. In Zukunft werden ihre Aufgaben wichtiger: Markotten soll die neue Allianz der Autobauer Daimler und BMW führen, in welcher die Mobilitätsdienste wie das Carsharing zusammengefasst werden. Die EU gab gerade ihre Genehmigung für die Fusion, die jahrelang verhandelt wurde.

Foto: Daimler
13 / 21

Sie wurde in Prag geboren, wuchs in Wien auf - und kam in Deutschland zu Geld: Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann, 77, ist Hauptanteilseignerin des Automobilzulieferers INA Schaeffler. Die beinahe gescheiterte Übernahme des deutlich größeren Konkurrenten Continental im Jahr 2008 machte sie bundesweit bekannt. Bei ihrem eigenen Unternehmen fährt das Management derzeit einen Sparkurs.

Foto: imago / Sven Simon
14 / 21

Die Schweizer Rechtsanwältin Renata Jungo Brüngger (57) sitzt seit Januar 2016 im Vorstand der Daimler AG. Sie ist für das Ressort Integrität und Recht zuständig. Nach Stationen bei der Metro und Emerson Electric kam sie 2011 zur Daimler AG und leitete dort die Rechtsabteilung.

Foto: Daimler/ dpa
15 / 21

Seit knapp einem Jahr ist Astrid Fontaine Vorständin für Personal, Digitalisierung und IT bei Bentley Motors. Zuvor arbeitete die 49-Jährige als Vizepräsidentin für das Personalwesen bei Porsche Nordamerika. Nach ihrer Promotion war Fontaine zunächst im Bereich Informationssysteme als Professorin für Strategie und Digitalisierung an Universitäten in China und den USA tätig.

Foto: Bentley
16 / 21

Auch diese Frau hat den Uber-Gründer in die Knie gezwungen: Jean Liu. Travis Kalanick verkaufte das China-Geschäft seines Mobilitätsanbieters 2016 an den mächtigen Wettbewerber Didi Chuxing, wo Liu Präsidentin ist. Chinas größter Ride-Hailing-Anbieter hat von Investoren wie Foxconn und Apple mehr als 20 Milliarden US-Dollar erhalten. Die heute 40-jährige Liu kam 2014 nach Jahren bei der Investmentbank Goldman Sachs zu Didi.

Foto: REUTERS
17 / 21

Britta Seeger ist seit Januar 2017 Vorstandsmitglied der Daimler AG und verantwortlich für den Bereich Mercedes-Benz Cars Vertrieb. Die 49-jährige Bonnerin begann bereits 1989, für die damalige Mercedes-Benz AG zu arbeiten. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Stuttgart.

Foto: Daimler AG
18 / 21

Gerade erst brachte sie ihren Tesla-Konkurrenten an die Börse: Padmasree Warrior (57) ist CEO beim chinesischen E-Autohersteller NIO. Zuvor saß die Ingenieurin unter anderem in Leitungsgremien bei Microsoft und dem Musikstreamingdienst Spotify.

Foto: REUTERS
19 / 21

Die Juristin Ariane Reinhart war 15 Jahre lang für den Volkswagen-Konzern tätig, wo sie als Leiterin für Internationale Arbeitsbeziehungen anfing. Über die Personalleitung der Auto 5000 GmbH arbeitete sie sich bis zum Vorstand der Marke Bentley hoch. Im Herbst 2014 wechselte die heute 49-Jährige schließlich in den Vorstand des Autozulieferers Continental, wo sie ebenfalls für Personalthemen zuständig ist.

20 / 21

Seit 1999 machte Katrin Adt lediglich einen kurzen Abstecher weg von Daimler. Sie ging 2013 zu einer Personalberatung, nur um im Jahr darauf zu Daimler zurückzukehren und dort Vizepräsidentin des Personalbereichs zu werden. Seit September 2018 ist die 46-Jährige nun die neue Chefin der Daimler-Marke Smart.

Foto: Daimler
21 / 21

Im Alter von drei Jahren kam die gebürtige Spanierin Milagros Caiña Carreiro-Andree nach Deutschland, wo sie Mitte der 1980er Jahre eine Berufsausbildung zur Industriekauffrau abschloss. Bei den Vossloh-Werken arbeitete sie sich bis in den Personalvorstand vor. Im Juli 2012 dockte Caiña-Andree dann als Personalvorstand bei BMW an. Die 56-Jährige hat sich in der Vergangenheit gegen Frauenquoten ausgesprochen.

Foto: Michael Dalder/ REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.