Monatsgebühr statt kaufen Diese Autoabo-Anbieter gibt es in Deutschland

Autos gegen Gebühr nutzen statt komplett kaufen oder leasen: Auto-Abos sollen einen Markt in der Lücke zwischen Leasing und Carsharing erschaffen. Hier sind die wichtigsten Anbieter in Deutschland.
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Autovermieter: Die Autovermieter haben ohnehin Flotten von tausenden Fahrzeugen verschiedener Marken. Kein Wunder, dass sie im Autoabo-Geschäft mitmischen wollen. Deutschlands größter Autovermieter Sixt nennt sein Angebot für Privatkunden Sixt+, Konkurrent Hertz bietet Fahrzeuge für jedes Wochenende im Rahmen des Abo-Programms "My Hertz Weekend ", Avis bietet eine Art Monats-Flatrate unter Stichwort Langzeitmiete .

Preisbeispiel VW Golf, Sixt+: ab 469 Euro / Monat zuzüglich 199 Euro Startergebühr

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Jens Kalaene/ dpa

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Autohersteller: Auch die großen Autokonzerne wollen bei Autoabos mitmischen - weil Kunden flexiblere Formen der Autonutzung wünschen. Volvo versucht dies mit seinem Angebot "Volvo Care ", Daimler hat seinen Autoabo-Pilotversuch "Flexperience" stark zurückgefahren und offeriert aktuell nur die Elektromodelle EQC und EQV im Abo  - über die Tochter Mercedes-Benz Rent. Bei der BMW-Tochter Mini gibt es Autos via "Mini Subscribe " im Abo. VW bietet über seine Finanztochter Financial Services erste Monatsabos  an - etwa für Seat-Modelle, aber auch für den ID3 oder VW-Transporter. Opel-, Peugeot- und Citroen-Modelle direkt vom Hersteller lassen sich via PSA Retail Auto-Abo  per Monats-Flatrate mieten.

Preisbeispiel VW ID.3, VW Financial Services: ab 449 Euro / Monat bei 6 Monaten Mindestlaufzeit

Foto: Sebastian Kahnert / dpa
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Start-ups: Jungunternehmen sind seit längerem ebenfalls im Autoabo-Markt aktiv. Aus dem gut über einem Dutzend Firmen sticht das Start-up Cluno  mit besonders emsiger Werbung für seine Aboangebote heraus. Finn.Auto , ein Start-up aus München, versucht aktuell mit kostenloser Haustürlieferung zu punkten und verspricht CO2-neutrales Fahren. In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist der Anbieter ViveLaCar  aktiv, der als einer der wenigen Anbieter auch junge Gebrauchtwagen im Abo offeriert. Mit günstigen Elektro-Kleinstwagen versucht das Nürnberger Start-up Faaren  zu punkten.

Preisbeispiel Renault Zoe Intens, ViveLaCar: ab 225 Euro / Monat

Foto: Cluno
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Autohandelsgruppen: Große Autohändler haben oft tausende unverkaufte Neuwagen auf ihren Höfen stehen. Damit lässt sich vergleichsweise einfach ein Autoabo-Angebot starten, die ersten Handelsgruppen bieten bereits entsprechendes an. Die Autohandelsgruppe Moll nennt ihr Abo-Angebot Flexxdrive , die Handelsgruppe AVAG offeriert Autoabos über ihre Tochter "Sorglos günstig fahren ".

Preisbeispiel Peugeot 208 Flexxdrive: ab 332 Euro / Monat

Preisbeispiele Stand 12.05.2021

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