Von Thüringen bis Bremen So lange wird in Ihrem Bundesland gearbeitet

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Thüringen: In Thüringen wird im Schnitt 1454 Stunden pro Jahr gearbeitet - so viel wie in keinem anderen deutschen Bundesland. Das ist aber noch kein Fall für das Bundesarbeitsgericht (Foto), das im thüringischen Erfurt zuhause ist. Die hohe Stundenzahl kommt laut "Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung" dadurch zustande, dass in Ostdeutschland häufiger Vollzeit gearbeitet wird. Außerdem gibt es weniger Betriebe mit Tarifbindung - die Folge ist, dass in diesen Betrieben die Wochenarbeitszeit meist höher ist als in westlichen Betrieben, wo Gewerkschaften neben den Tarifen auch die Arbeitszeit mitbestimmen.

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Brandenburg: Das Bundesland ist eher von Tourismus geprägt, Industrie wie die Brandenburger Elektrostahlwerke, die inzwischen zur Riva Stahl gehören, ist die Ausnahme. Die jährliche Durchschnittsarbeitszeit in Brandenburg beträgt 1445 Stunden - Platz 2 in der Rangliste.

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Sachsen-Anhalt: In und um Naumburg (Bild: Naumburger Dom) kommen die Beschäftigten auf 1436 Stunden im Jahr und damit auf Platz 3 des Rankings.

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Sachsen: In Sachsen (Bild: Porschewerk in Leipzig) haben verschiedene große Konzerne mit Tarifbindung Produktionsstätten eröffnet. Entsprechend ist die jährliche Arbeitszeit mit 1432 Stunden auch etwas niedriger als in Brandenburg, Thüringen oder Sachsen-Anhalt.

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Mecklenburg: In dem von Tourismus und Landwirtschaft geprägten Bundesland (Bild: Seebrücke in Sellin auf Rügen) beträgt die Arbeitszeit im Schnitt 1429 Stunden pro Jahr. Platz 4.

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Berlin: Die Bundeshauptstadt kommt mit einer durchschnittlichen Jahres-Arbeitszeit von 1409 Stunden auf Rang 5 und komplettiert damit das Führungs-Quintett im Osten der Republik. Das westdeutsche Bundesland, in dem am längsten gearbeitet wird, ist ...

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Hamburg: Der Hamburger Hafen ist das "Tor zur Welt". Mit durchschnittlich 1405 Stunden pro Jahr müssen Beschäftigte in Hamburg länger ran als in den anderen westdeutschen Bundesländern - was auch daran liegt, dass es im protestantischen Hamburg deutlich weniger gesetzliche Feiertage gibt als im katholischen Süden.

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Bayern: Heimat von BMW (Bild), Siemens und Infineon - in Bayern sind viele Dax-Konzerne zu Hause. Die jährliche Arbeitszeit beträgt im Durchschnitt 1377 Stunden.

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Hessen: Mit 1372 Stunden liegt Hessen auf Platz 3 der westdeutschen Bundesländer - vor allem das Bankgewerbe (im Bild Bankenviertel in Frankfurt) prägt in diesem Bundesland die Wirtschaft.

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Schleswig-Holstein: Das "Land der Horizonte" lockt viele Touristen und Segelfreunde an, zum Beispiel an die Kieler Förde. Mit 1368 Stunden pro Jahr liegt Schleswig-Holstein bundesweit auf dem neunten Platz.

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Baden-Württemberg: Schaffe, schaffe, aber nicht zu lange: Im Ländle sind zahlreiche Auto- und Maschinenbauer zu Hause. Bei der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit liegt Baden-Württemberg mit 1363 Stunden aber laut Berechnungen des Arbeitskreises nur auf Platz 10.

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Niedersachsen: Continental, Volkswagen, Hannover Rück, Tui - Unternehmen aus Dax und MDax haben ihre Heimat in Niedersachsen. Der Jahres-Durchschnitt beträgt 1353 Stunden - hier kommt das Wirtschafts-Schwergewicht Volkswagen, in dem die IG Metall beim Thema Arbeitszeit ein gewichtiges Wort mitzureden hat, zum Tragen.

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Rheinland Pfalz: An der Mosel gibt es weltberühmten Wein - und vergleichsweise angenehme Arbeitszeiten. Mit 1341 Arbeitsstunden pro Jahr wird Rheinland Pfalz nur von drei Bundesländern unterboten ...

Foto: Corbis
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Nordrhein-Westfalen: Während des Karnevals wird in Köln, Düsseldorf und Bonn gefeiert und nicht gearbeitet - hinzu kommen zahlreiche katholische Feiertage. Das bevölkerungsreichste Bundesland (im Bild: Ford-Automobile auf dem Rhein) kommt daher mit 1334 Arbeitsstunden pro Jahr auf den drittletzten Platz im bundesweiten Vergleich.

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Saarland: In der Heimat von Oscar Lafontaine wird im Schnitt 1331 Stunden pro Jahr gearbeitet. Das wird bundesweit nur noch unterboten von ...

Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken
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Bremen: In Bremen kommt ein Beschäftigter auf eine Durchschnitts-Jahresarbeitszeit von 1329 Stunden. Das sind 125 weniger als in Thüringen. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1371 Stunden.

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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