Attacke auf Weihnachtsmarkt "Ein schlimmer Abend für Berlin"

In Berlin ist ein Lkw-Fahrer auf einem Weihnachtsmarkt in eine Menschenmenge gerast. Mehrere Menschen starben, Dutzende wurden verletzt.
1 / 11

Der polnische Beifahrer des Lkw ist erschossen worden, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Sattelschleppers ergriff zunächst die Flucht, nachdem er das Fahrzeug in den Weihnachtsmarkt gesteuert hatte. Dank der Hilfe eines Zeugen, der den Mann verfolgte, konnte der Mann später festgenommen werden. Der Verdächtige soll 23 Jahre alt sein und aus Pakistan stammen.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFP
2 / 11

Aufnahme des Ortes der Attacke: Nahe der Gedächtniskirche in Berlin sind am Montagabend mindestens zwölf Menschen getötet worden. Ein Lastwagen war dort in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Der polnische Beifahrer wurde erschossen - ob vom Fahrer, ist noch offen. Noch laufen die Spurensicherungen.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
3 / 11

Umgestürzter Christbaum auf dem Weihnachtsmarkt. "Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land, der mich wie zahllose Menschen sehr bestürzt", sagte Bundespräsident Joachim Gauck.

Foto: Michael Sohn/ AP
4 / 11

Einsatzkräfte vor der Gedächtniskirche in Berlin: Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. "Ich möchte jetzt noch nicht das Wort Anschlag in den Mund nehmen, obwohl viel dafür spricht", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière in der Nacht zu Dienstag in einem ARD-Interview. Am Dienstagmorgen erklärte die Polizei, sie gehe von einer vorsätzlichen Tat aus.

Foto: Michael Kappeler/ dpa
5 / 11

Gegen 20 Uhr fuhr laut Polizei ein dunkler Lastwagen mit polnischem Kennzeichen auf einer Strecke von 50 bis 80 Metern mit hoher Geschwindigkeit über den Markt und zerstörte dabei mehrere Buden.

Foto: Arcangelo Nashmi/ dpa
6 / 11

Der Lastwagen der Marke Scania gehört einer polnischen Spedition und hatte Stahlkonstruktionen geladen. Das Fahrzeug wurde möglicherweise gekapert. Laut Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen. Es spreche viel dafür, "dass er der Fahrer ist", sagte de Maizière. Ein weiterer Mann, der auf dem Beifahrersitz saß, ist Polizeiangaben zufolge tot. Er soll polnischer Staatsbürger sein.

Foto: Michele Tantussi/ Getty Images
7 / 11

Rettungskräfte vor einer Absperrung: Es gebe ein "verheerendes Bild vor Ort", sagte ein Polizeisprecher. Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe übernahm die Ermittlungen. Hier sind Einsatzkräfte bei der Gedächtniskirche in Berlin zu sehen.

Foto: DPA
8 / 11

Das Gelände rund um den Weihnachtsmarkt an der berühmten Gedächtniskirche wurde abgesperrt. Der Lkw war laut Polizei von der Seite Kantstraße/Budapester Straße kommend in den Markt gefahren. Danach sei er zurück auf die Budapester Straße gefahren und dort zum Stehen gekommen.

Foto: Clemens Bilan / EPA / DPA
9 / 11

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen am Dienstag über die Sicherheitslage beraten. "Wir haben uns für morgen Vormittag verabredet", sagte de Maizière am Montagabend. Es gehe darum, "am Telefon in einer Schaltkonferenz zu beraten, wie die Lage ist".

Foto: DPA
10 / 11

"Halten Sie bitte die Rettungswege für die Einsatzkräfte frei. Bitte helfen Sie der Polizei. Bleiben Sie zu Hause und verbreiten Sie keine Gerüchte" steht an dieser Anzeigetafel in Berlin.

Foto: Roland Freund/ dpa
11 / 11

Nach Worten von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (M.) war die Situation am Montagabend unter Kontrolle. "Was wir hier sehen, ist dramatisch", sagte Müller auf dem Breitscheidplatz. Seine Gedanken seien bei den Familien, die Tote oder Verletzte zu beklagen hätten.

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa